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11 Koop-Horrorspiele für die gruseligste Nacht des Jahres
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11 Koop-Horrorspiele für die gruseligste Nacht des Jahres

Elf erschienene Koop-Horrorspiele, die im Voice-Chat mehr Angst machen als jeder Solo-Durchlauf.

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Tommes Parzl
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Warum Horror zu zweit anders wirkt

Solo-Horror arbeitet mit Stille, Kontrolle und dem Gefühl, niemand hört zu. Im Koop kippt genau das: Die Anspannung entsteht aus der Gruppe, aus falschen Absprachen und aus dem Moment, in dem im Voice-Chat plötzlich niemand mehr antwortet. Wer alleine spielt, erschrickt über das Monster. Wer zu viert spielt, erschrickt über den Mitspieler, der in Panik die Tür zum falschen Raum öffnet. Die folgenden elf Titel sind alle erschienen und alle auf gemeinsames Spielen ausgelegt.

Die Dauerbrenner: Left 4 Dead 2 und Dead by Daylight

  • Left 4 Dead 2 von Valve setzt vier Überlebende gegen Horden, wobei der Director Gegnerwellen und Items an den Zustand der Gruppe anpasst.
  • Dead by Daylight von Behaviour Interactive stellt vier Überlebende gegen einen Killer, der von einem echten Menschen gesteuert wird.
  • Beide Spiele belohnen Absprachen: Wer heilt, wer den Fluchtweg hält, wer den Köder spielt.
  • In beiden Fällen ist der Ton im Chat Teil des Erlebnisses, nicht bloß Werkzeug.

Behaviour Interactive arbeitet seit Jahren an Dead by Daylight und hat daraus ein Modell mit regelmäßig wechselnden Killern und Lizenzen gebaut. Valve hat Left 4 Dead 2 mit einem Koop-Design versehen, das ohne feste Rollen auskommt und deshalb bis heute in Gruppen funktioniert.

Geisterjagd mit Ausrüstung: Phasmophobia und Demonologist

In Phasmophobia von Kinetic Games schleppen bis zu vier Spieler Messgeräte, Kameras und Notizbücher in verlassene Gebäude und müssen den Geisttyp bestimmen. Das Spiel reagiert auf Sprache im Voice-Chat, was für zusätzliche Anspannung sorgt, wenn jemand zu laut flüstert. Demonologist von Clock Wizard Games verfolgt denselben Ansatz, verpackt ihn aber in eine stärker geskriptete Kulisse mit deutlich mehr Schockmomenten. Beide Spiele funktionieren nur, wenn die Gruppe Aufgaben verteilt und einer die Nerven behält.

Comedy-Horror mit Schrei-Faktor: Lethal Company und Content Warning

  • Lethal Company von Zeekerss schickt bis zu vier Spieler auf Schrottsammelmissionen, die eine Quote erfüllen müssen.
  • Content Warning von Landfall dreht das Prinzip um: Das Team filmt Monster, um Klickzahlen zu erreichen.
  • In beiden Titeln ist Lachen die häufigste Reaktion, direkt gefolgt von Schreien.
  • Beide Spiele sind bewusst unfertig im Ton und setzen auf Physik-Unfälle statt auf saubere Sprünge.

Kurze Runden, hoher Puls: Devour und Pacify

Devour von Straight Back Games schickt bis zu vier Spieler in eine Sektenkulisse, in der ein Gegner gejagt und zurückgedrängt werden muss. Pacify von Shawn Hitchcock setzt auf ein altes Haus, Kerzen und einen sehr unangenehmen Bewohner im Keller. Beide Titel laufen in kurzen Runden von wenigen Minuten, was sie für Einsteiger und für Gruppen mit wenig Zeit interessant macht. Wer nach einem Fehlversuch sofort neu starten will, ist hier richtig.

Taktik statt Panik: GTFO und The Outlast Trials

GTFO von 10 Chambers verlangt, dass vier Spieler Ausrüstung, Wachposten und Munition vor dem Betreten eines Raums planen. Ein falscher Schuss reicht, und die Runde kippt. The Outlast Trials von Red Barrels überträgt die Outlast-Reihe in kooperative Testeinrichtungen, in denen bis zu vier Spieler Aufgaben erledigen und dabei von Verfolgern unter Druck gesetzt werden. In beiden Spielen ist der Ton deutlich sachlicher als in den Grusel-Klassikern, die Anspannung bleibt trotzdem hoch. Beide verlangen Geduld und klare Absprachen.

Couch-Koop für zwei: Man of Medan

Man of Medan von Supermassive Games gehört zur Dark Pictures Anthology und lässt sich mit dem Movie-Night-Modus von mehreren Personen auf einem Bildschirm spielen. Jeder übernimmt Figuren, Entscheidungen werden abgestimmt oder gegeneinander gestellt. Das ist kein lauter Horror, sondern einer, der im Gespräch entsteht. Für Halloween-Abende mit zwei Leuten und einem Controller bleibt es eine der zuverlässigsten Optionen.

Was die Auswahl zusammenhält

Die elf Titel unterscheiden sich stark: Geisterjagd, Verfolgung, Sammelmissionen, Couch-Entscheidungen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ohne Mitspieler deutlich verlieren. Wer für den 31. Oktober plant, sollte vorher klären, wer hostet, wer den Voice-Chat stellt und ob die Gruppe eher erschreckt oder eher lacht werden will. Die Unterscheidung klingt banal, entscheidet aber darüber, ob der Abend nach zwei Runden endet oder nach sechs.

Quelle: Gaming - GIGA

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