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3dfx-Mitgründer: Quake verkaufte Millionen Voodoo-Boards
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3dfx-Mitgründer: Quake verkaufte Millionen Voodoo-Boards

30 Jahre nach dem Start der ersten Voodoo-Karte rechnet 3dfx-Mitgründer Ross Smith dem Shooter Quake einen großen Anteil am Erfolg der Grafikkarten zu.

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Tommes Parzl
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Quake als Verkaufsmotor für 3dfx

Zum 30-jährigen Jubiläum der ersten Voodoo-Karte hat sich Ross Smith zu Wort gemeldet, Mitgründer von 3dfx. Seine Einschätzung ist deutlich: Wegen Quake habe man vermutlich Millionen Boards verkauft, und das sei großartig gewesen. Die Aussage ist seit dem 22.10.2026 öffentlich. Sie kommt zu einem runden Geburtstag einer Hardware, die das PC-Gaming nachhaltig geprägt hat.

Die Kernaussage im Detail

  • Ross Smith ist Mitgründer von 3dfx und war an der Entwicklung der Voodoo-Karten beteiligt.
  • Er gibt dem Shooter Quake einen großen Anteil am Gesamterfolg des Unternehmens.
  • Wörtlich heißt es sinngemäß, man habe wegen des Spiels wohl Millionen von Boards abgesetzt.
  • Die Formulierung „vermutlich“ macht klar: Es handelt sich um eine Einschätzung, nicht um eine belegte Verkaufsstatistik.

Was GLQuake mit der Voodoo-Karte zu tun hat

Quake stammt von id Software und kam als First-Person-Shooter heraus. Ende 1996 und Anfang 1997 folgte mit GLQuake eine Version, die auf Hardware-Beschleunigung setzte und damit die 3dfx-Karten ins Spiel brachte. Statt weicher, verpixelter Software-Rendering-Kost gab es nun eine deutlich schärfere und flüssigere Darstellung. Für viele Spieler war das der erste Moment, in dem eine dedizierte Grafikkarte den Unterschied sichtbar machte. John Carmack wird in diesem Zusammenhang namentlich genannt.

id Software und die Quake-Reihe

id Software hatte sich bereits vor Quake einen Namen mit schnellen Shootern gemacht. Quake wurde zum Wegbereiter einer ganzen Reihe und etablierte sich als Referenz für 3D-Technik im PC-Bereich. Die Kombination aus eigenem Renderer und der Bereitschaft, neue Hardware zu unterstützen, machte das Studio für Grafikkartenhersteller interessant. Ein Publisher wird in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

3dfx in der Retrospektive

  • 3dfx brachte mit der Voodoo eine der ersten weit verbreiteten 3D-Beschleunigerkarten für Spieler auf den Markt.
  • Die Karte wurde 1996 eingeführt, also vor rund 30 Jahren.
  • Der Erfolg hing stark an Spielen, die die Hardware gezielt unterstützten.
  • Heute ist die Marke vor allem in Retro-Gaming-Kreisen präsent.

Einordnung: Warum Spiele über Hardware entscheiden

Eine Grafikkarte ohne passende Spiele bleibt eine teure Platine. Quake und GLQuake lieferten damals den sichtbaren Grund, Geld in 3D-Beschleunigung zu stecken. Dieses Muster wiederholt sich bis heute: Neue Hardware verkauft sich über Titel, die ihre Fähigkeiten ausnutzen. Der Fall 3dfx ist damit ein frühes, gut dokumentiertes Beispiel für diese Wechselwirkung. Zugleich zeigt er, wie stark einzelne Titel den Erfolg einer ganzen Plattform beeinflussen können.

Was die Aussage wert ist

Die Zahl „Millionen Boards“ ist eine zitierte Einschätzung von Ross Smith und nicht unabhängig belegt. Wer den genauen Absatz der Voodoo-Karten wissen will, findet in den vorliegenden Angaben keine Zahlen. Auch ein Preis in Euro für die Karten ist dort nicht belegt. Die Aussage bleibt damit das, was sie ist: die Erinnerung eines Beteiligten an eine Zeit, in der ein Shooter die Nachfrage nach Grafikhardware befeuerte.

Ein Jubiläum als Anlass

Die Meldung fällt auf den 22.10.2026, exakt 30 Jahre nach dem Start der ersten Voodoo-Karte. Dass ausgerechnet ein Mitgründer den Shooter so prominent hervorhebt, sagt viel über das Selbstverständnis der damaligen PC-Hardware-Branche. Quake war nicht Beiwerk zur Grafikkarte, sondern der Grund, sie überhaupt zu kaufen.

Quelle: PCGamer latest

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