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Bay 12: Mech Repair: Hangararbeit an Riesenmechs
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Bay 12: Mech Repair: Hangararbeit an Riesenmechs

Ein First-Person-Job-Sim über das Reparieren und Aufrüsten riesiger Analog-Mechs, angekündigt für PC mit vage bleibendem Termin.

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Tommes Parzl
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Ein Hangar als Arbeitsplatz

Bay 12: Mech Repair ist ein First-Person-Spiel über das Diagnostizieren, Reparieren und Aufrüsten riesiger Kampfmechs. Der Hangar ist kein Zwischenmenü, sondern der Ort, an dem gearbeitet wird. Statt Effektgewitter setzt das Projekt auf schwere Analogtechnik, Schalterwände und Drahtgitterdisplays. Diese Nüchternheit ist der eigentliche Anker der Ankündigung.

Was offiziell feststeht

  • Plattform: PC unter Windows, Vertrieb über Steam.
  • Termin: Q1 2028 ist angekündigt, die Steam-Seite führt weiterhin „To be announced“.
  • Preis: bisher nicht genannt, auch keine Preisvorstellung.
  • Entwickler: Crimson Herring Studios, als Publisher fungiert Zugalu Entertainment.
  • Einordnung: eigenständiges Spiel, kein bestätigter Teil einer Reihe und ohne belegten Vorgänger.

Stahl auf Beinen statt Fleisch und Nerven

Die Mechs folgen der Schule von MechWarrior oder Patlabor: im Grunde Weltkriegspanzer auf hydraulischen Beinen, mit Cockpits voller Schalter und Wireframe-Anzeigen. Ihre Körper sind Ansammlungen von Kolben und Reaktoren, keine Biomechs wie in Evangelion. Ein Reparatursim mit Evangelion-Maschinen wäre ein anderes Spiel, weniger industriell und deutlich ödipaler. Man würde sich vor dem Abnehmen des kleinsten Gehäuseteils fürchten.

Wer dahinter steckt

Crimson Herring Studios entwickelt, Zugalu Entertainment veröffentlicht. Zu früheren Titeln des Studios macht die Ankündigung keine Angaben, ein direkter Vorgänger ist nicht belegt. Damit steht das Projekt ohne bekannte Vorgeschichte da, was bei einem Nischenkonzept dieser Art nicht ungewöhnlich ist. Der Name Bay 12 bleibt bislang eine reine Hangarbezeichnung ohne weitere Erklärung.

Job-Sim mit Hangar-Patina

Das Spiel wird als First-Person-Job-Sim geführt, mit Anleihen an Immersive Sims. Der Unterschied zu Simulationen aus dem Flug- oder Landwirtschaftsbereich liegt im Gegenstand: Hier wird nicht gepflegt, sondern instand gesetzt. Reparieren unter Zeitdruck ist ein bewährtes Muster, das selten mit dieser Art von Hardware kombiniert wird. Aufrüsten gehört ebenfalls zum Auftrag, es bleibt also nicht beim reinen Schrauben an beschädigten Bauteilen.

Der Zeitplan bleibt vage

Zwischen der Ankündigung für Q1 2028 und dem Steam-Eintrag „To be announced“ liegt ein Spielraum, den Studios in frühen Phasen gern nutzen. Ein Preis fehlt komplett, auch das ist bei einer Ankündigung dieses Stadiums üblich. Mögliche Konsolenfassungen tauchen in einzelnen Sekundärquellen auf, offiziell bestätigt ist davon nichts. Wer auf PlayStation oder Xbox hofft, hat bisher keine Grundlage für eine Vorbestellung.

Nische mit eigener Anhängerschaft

Mech-Simulationen haben ein Publikum, das seit Jahren auf Nachschub wartet, und Reparatursimulationen bedienen ein ähnliches Bedürfnis nach Systemen, die sich lesen lassen. Beide Gruppen überschneiden sich selten in einem einzigen Spiel. Genau dort setzt Bay 12: Mech Repair an, mit Schaltern statt Statusbalken und Diagnose statt Action. Ob das Konzept über die Schrauberei hinaus trägt, hängt daran, wie viel Abwechslung die verschiedenen Mech-Modelle liefern.

Ein Datum, zwei Angaben

Auf der einen Seite steht die Ankündigung mit Q1 2028, auf der anderen die Steam-Seite mit „To be announced“. Beide Angaben stammen aus dem offiziellen Umfeld des Spiels und widersprechen sich nicht zwingend, sie unterscheiden sich in der Verbindlichkeit. Bis das geklärt ist, bleiben von Bay 12: Mech Repair ein Hangar, ein paar Tonnen Analogtechnik und ein Publisher, der noch keinen Euro genannt hat.

Quelle: Rock Paper Shotgun Latest Articles Feed

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