Chaos bei Build a Rocket Boy: Ex-Leiter packt über Mindseye aus
Schwere Vorwürfe gegen das Management von Build a Rocket Boy erschüttern die Entwicklung des ambitionierten Titels MindsEye.
Alarmierende Einblicke hinter die Kulissen
Chris Wilson, ehemaliger Lead Animator bei Build a Rocket Boy, zeichnet ein düsteres Bild der Arbeitsbedingungen bei dem Studio. Die Entwicklung von MindsEye ist laut seinen Aussagen von internem Chaos und einer fragwürdigen Führungskultur geprägt.
Die beiden Co-CEOs stehen dabei besonders im Fokus seiner Kritik. Wilson beschreibt ein Umfeld, das eher an ein sinkendes Schiff als an eine Spieleschmiede erinnert.
Die Vorwürfe im Detail
Die Anschuldigungen von Wilson sind massiv und werfen ein schlechtes Licht auf die Unternehmensführung:
- Systematischer Crunch, der die psychische Gesundheit der Angestellten massiv belastete.
- Berichte über interne Sabotageakte, die den Fortschritt der Entwicklung aktiv behinderten.
- Eine Kultur der totalen Überwachung, bei der Mitarbeiter sich gegenseitig ausspionierten.
- Willkürliche Entscheidungen der Geschäftsführung, welche die kreative Ausrichtung von MindsEye ständig änderten.
Ein Führungsstil unter Beschuss
Wilson berichtet von einer Kommunikation, die geprägt war von Misstrauen und mangelnder Transparenz. Die Führungsebene verlor sich in Mikromanagement, während das eigentliche Team unter dem Druck der unrealistischen Zeitpläne zerbrach.
Die Arbeitsatmosphäre litt unter ständigen Spannungen zwischen den Abteilungen. Viele talentierte Entwickler verließen das Studio, nachdem ihre Bedenken bezüglich der Produktionspipeline ignoriert wurden.
Der Status von MindsEye
MindsEye sollte eigentlich als Aushängeschild für das Studio fungieren. Doch die internen Querelen haben das Vertrauen in das Projekt nachhaltig beschädigt.
- Das Studio verlor in den letzten Monaten zahlreiche erfahrene Fachkräfte.
- Die ursprüngliche Vision des Spiels scheint unter den ständigen Planänderungen gelitten zu haben.
- Bisher gibt es keine offizielle Stellungnahme der Geschäftsführung zu den massiven Vorwürfen von Wilson.
Die Entwicklung von MindsEye bleibt trotz des hohen Budgets von einem Schatten der Ungewissheit begleitet. Derzeit ist unklar, wie das Team die restlichen Meilensteine ohne massive Umstrukturierungen erreichen will.
Quelle: kotaku.com
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