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City Masterplan: Rasterlose Straßen, 1:1-Maßstab, kein Termin
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City Masterplan: Rasterlose Straßen, 1:1-Maßstab, kein Termin

City Masterplan will mit rasterlosem Straßenbau und 1:1-Maßstab an Cities: Skylines 2 vorbeiziehen, doch Release, Preis und weitere Plattformen sind offen.

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Tommes Parzl
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Was bislang feststeht

City Masterplan ist ein angekündigter City-Builder, der auf zwei Alleinstellungsmerkmale setzt: einen realistischen 1:1-Maßstab und rasterlosen Straßenbau. Die offizielle Steam-Seite führt den Titel aktuell schlicht als „Coming soon“. Ein konkretes Releasedatum nennt weder diese Seite noch die offizielle Website des Projekts. Das Konzept steht, der Zeitplan nicht. Genau dieser Zwischenstand ist derzeit die Nachricht.

Die beiden Kernversprechen

  • Rasterloser Straßenbau: Straßen sollen sich frei ziehen lassen, statt an ein vorgegebenes Raster gebunden zu sein.
  • 1:1-Maßstab: Gebäude, Wege und Grundstücke sollen in realistischen Proportionen zueinander stehen.
  • Genre: eingeordnet als City-Builder beziehungsweise Aufbau-Strategie-Titel.
  • Bezug zu bestehenden Reihen: Eine Verbindung zu einer bestehenden Serie oder ein direkter Vorgänger ist nicht bestätigt.

Beide Punkte sind technisch anspruchsvoll. Rasterloser Straßenbau verlangt eine andere Logik für Kreuzungen, Grundstückszuschnitte und Verkehrswege als das klassische Raster. Ein 1:1-Maßstab wiederum verschiebt das Verhältnis von Kameradistanz, Detailtiefe und Rechenlast. Wie das Studio diese Fragen löst, ist öffentlich noch nicht dargestellt.

Release, Preis und Plattformen: der aktuelle Stand

  • Releasedatum: nicht bestätigt, auf Steam steht „Coming soon“.
  • Offizielle Website: nennt ebenfalls kein Datum und betont, dass der Start noch vorbereitet wird.
  • Plattformen: bestätigt ist bislang nur PC über Steam; andere Plattformen sind nicht bestätigt.
  • Preis: nicht bekannt, es liegt keine offizielle Preisangabe vor.

Wer den Titel vorbestellen möchte, hat also keine Grundlage dafür. Wer ihn auf Konsole spielen will, ebenfalls nicht. Das ist bei Ankündigungen dieser Größenordnung nicht ungewöhnlich, macht die Einordnung aber schwierig: Es gibt einen Namen, ein Konzept und eine Steam-Seite, sonst wenig Belastbares.

Wer steckt dahinter

Entwickler und Publisher sind identisch: 1:1 Studio verantwortet beides in Personalunion. Das ist ein Hinweis auf ein unabhängiges Projekt ohne großen Publishing-Apparat dahinter, vergleichbar mit vielen City-Builder-Projekten, die direkt auf Steam an den Start gehen. Ein Studio-Backkatalog ist öffentlich bislang nicht belegt. Der Name 1:1 Studio verweist auf das zentrale Versprechen des Spiels, den Maßstab. Ob daraus ein dauerhaftes Label wird, muss sich zeigen.

Der „Killer“-Vergleich ist Zuspitzung, keine Ankündigung

  • Die Bezeichnung „Cities-Skylines-Killer“ stammt nicht vom Studio, sondern ist eine journalistische Zuspitzung.
  • Eine offizielle Aussage von 1:1 Studio in diese Richtung ist nicht bestätigt.
  • Faktisch konkurriert der Titel im selben Genre wie Cities: Skylines 2, ohne dass ein direkter Vergleich belegt wäre.
  • Ein Studio, das gegen einen etablierten Platzhirsch antritt, braucht mehr als ein Feature-Paar.

Das ist wichtig für die Erwartungshaltung. Wer „Killer“ liest, erwartet einen fertigen, polierten Gegenentwurf. Vorliegend gibt es aber ein angekündigtes Spiel mit einer Steam-Seite ohne Termin. Der Vergleich beschreibt eine Ambition, keinen Zustand.

Warum der Maßstab im Genre ein Argument ist

City-Builder leben vom Kompromiss zwischen Detail und Übersicht. Große Karten bedeuten kleine Gebäude, kleine Gebäude bedeuten weniger sichtbare Simulation. Ein 1:1-Maßstab dreht an dieser Schraube, indem er die Stadt nicht mehr als Modell behandelt, sondern als Ort. Rasterloser Straßenbau greift ein zweites bekanntes Ärgernis auf: den Zwang zu rechtwinkligen Vierteln, der europäische Altstädte oder gewachsene Vororte nur schlecht abbildet. Ob beides zusammen funktioniert, hängt an der Verkehrssimulation und der Performance. Beides ist bislang nicht öffentlich gezeigt.

Das Interesse auf Steam

Die bislang präsentierte Konzeptmischung reicht aus, um das Interesse der Community auf Steam zu wecken. Das ist bemerkenswert, weil es dafür keine Trailervorstellung mit Termin braucht, sondern nur zwei klar kommunizierte Designentscheidungen. City-Builder-Fans reagieren seit Jahren sensibel auf genau diese Themen, weil sie in etablierten Titeln als Kompromiss gelten. Die Steam-Seite sammelt dieses Interesse, ohne einen Release zu versprechen. Ein Launch-Fenster bleibt offen.

Was noch fehlt

Ein Datum, ein Preis, ein Wort zu weiteren Plattformen und jede Form von Gameplay-Material, das die beiden Versprechen prüfbar macht. Solange diese Punkte offen sind, ist City Masterplan ein Konzept mit Namen und einer „Coming soon“-Seite bei Steam. Der Titel steht, die Beweise fehlen. Wer den Titel beobachten will, findet den aktuellen Stand am ehesten auf der offiziellen Steam-Seite, die weiterhin keinen Releasetermin ausweist.

Quelle: PCGames: Wissen, was gespielt wird!

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