Der dritte und letzte Trailer ist da
Der finale Trailer zu Clayface ist veröffentlicht und schließt die Bewerbungsphase des Films ab. Er betont den Body-Horror-Ton, den die Kampagne von Anfang an gefahren hat, und legt eine deutlich traurigere Ebene obendrauf. Damit steht fest, worauf sich das Publikum einstellt: kein Hochglanz-Spektakel, sondern eine Figur, die körperlich und emotional zerfällt. Kinostart ist der 23. Oktober 2026.
Die dritte Kinoveröffentlichung des neuen DCU
- Clayface ist die dritte DCU-Kinoveröffentlichung unter James Gunn und Peter Safran.
- Der Film gehört zum neu gestarteten DC-Filmuniversum und nicht zu einem abgeschlossenen Einzelprojekt.
- Erzählt wird die Geschichte des Batman-Schurken Clayface, also einer klassischen Gegenspieler-Figur.
- Die Einordnung als Horror-/Body-Horror-Film ist in den offiziellen Angaben belegt.
- Ein direkter Vorgänger im Sinne einer eigenen Filmreihe ist nicht genannt.
Regie: James Watkins
Als Regisseur wird James Watkins geführt. Damit liegt der Ton des Films nicht bei einem Namen, den man zuerst mit Superhelden-Action verbindet. Die Kombination aus Regie und Sujet erklärt, warum die Trailer verstärkt auf Körperlichkeit und Verfall setzen statt auf Kostüm und Lichtshow. Für das DCU ist das ein bewusster Ausbruch aus dem üblichen Ton.
DC Studios und Warner Bros. Pictures
Verantwortlich für den Film sind DC Studios und Warner Bros. Pictures. Das ist dieselbe Konstellation, unter der das aktuelle DCU aufgebaut wird. Mit Clayface testet das Studio, wie weit sich ein Schurkenfilm in Richtung Horror bewegen darf, ohne die Verbindung zum größeren Universum zu kappen. Ein reines Spin-off ohne Anbindung wäre die naheliegende Alternative gewesen, gewählt wurde sie offenbar nicht.
Was der finale Trailer nicht verrät
- Weitere Plattformen über den Kinostart hinaus sind nicht bestätigt.
- Ein Preis in Euro ist für den Film nicht belegt und spielt bei Kinostarts ohnehin nur eine Rolle für Tickets.
- Details zur Handlung über die belegte Einordnung als Horrorfilm hinaus liegen nicht vor.
- Ob und wie andere DCU-Figuren auftauchen, ist nicht bestätigt.
- Weitere Trailer sind nach dem dritten und finalen Schnitt nicht zu erwarten.
Horror im Oktober: ein Fenster mit Kalkül
Der 23. Oktober 2026 liegt mitten in der Halloween-Saison, die in den Kinos traditionell für düsteres Material reserviert ist. Ein Body-Horror-Film in dieser Woche bekommt Aufmerksamkeit von Publikum, das in dieser Zeit ohnehin nach unangenehmen Bildern sucht. Zugleich ist es kein reines Genre-Fenster, weil der Name Clayface auch Zuschauer zieht, die sonst keine Horrorfilme schauen. Diese Doppelwirkung dürfte bei der Terminwahl eine Rolle gespielt haben.
Ein Schurke, der nicht als Witz funktioniert
Die traurige Seite, die der finale Trailer laut Zusammenfassung hinzufügt, passt zum Sujet: Clayface ist keine Figur, die sich als Sprüche klopfender Bösewicht abtun lässt. Die Verwandlungsfähigkeit der Figur ist im Kern ein Körperproblem, und ein Film, der das ernst nimmt, landet automatisch beim Horror. Wie weit James Watkins dabei geht, lässt sich aus dem Material ableiten, nicht aus bestätigten Inhaltsangaben. Belegt bleibt bis zum Start vor allem eines: Der Film will wehtun, und er will das mit Absicht.