Deep Water: Der neue Hai-Horror von Renny Harlin schwimmt am Ziel vorbei
Regisseur Renny Harlin kehrt mit Deep Water ins Hai-Genre zurück, kann aber den Kultstatus von Deep Blue Sea nicht einmal ansatzweise erreichen.
Ein alter Bekannter taucht ab
Regisseur Renny Harlin wagte sich erneut in gefährliche Gewässer. Mit Deep Water wollte er an seinen 1999er Klassiker Deep Blue Sea anknüpfen.
Doch das Ergebnis enttäuscht Fans der gepflegten Creature-Feature-Unterhaltung. Der Film mit Aaron Eckhart in der Hauptrolle wirkt ideenlos und behäbig.
Warum der Funke nicht überspringt
Die Kritikpunkte sind eindeutig und ziehen sich durch den gesamten Streifen. Hier sind die größten Probleme:
- Die Spannungsmomente wirken vorhersehbar und altbacken.
- Die digitalen Effekte der Haie erreichen nicht das Niveau moderner Produktionen.
- Aaron Eckhart wirkt in seiner Rolle als Flugzeugabsturz-Überlebender seltsam deplatziert.
- Das Drehbuch lässt jegliche Logik vermissen, was für einen Survival-Thriller tödlich ist.
Ein Vergleich der Ären
Deep Blue Sea punktete damals durch praktische Effekte und einen unvergesslichen Soundtrack. Der neue Film hingegen verlässt sich zu stark auf lieblose CGI-Elemente.
Die visuelle Gestaltung erinnert eher an eine mittelmäßige TV-Produktion als an ein Kino-Event. Der Vergleich mit früheren Werken zeigt deutlich, wie stark die Qualität des Regisseurs abgenommen hat.
Harte Fakten zum Film
- Der Film spielt fast ausschließlich in einer Rettungsinsel mitten im Ozean.
- Die Laufzeit beträgt etwa 90 Minuten, fühlt sich aber durch das langsame Pacing deutlich länger an.
- Die Kritiken internationaler Branchenportale zeichnen ein düsteres Bild für die Veröffentlichung.
Der Film verzichtet weitgehend auf den bissigen Humor, der Deep Blue Sea damals so charmant machte. Stattdessen setzt man auf eine bierernste Atmosphäre, die durch die schwache Inszenierung schnell ins Lächerliche abdriftet.
Quelle: www.polygon.com
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