Doom auf der Fellow Espresso Series 1
- Die Fellow Espresso Series 1 führt auf ihrem runden Farb-LCD das klassische Doom (1993) aus.
- Ein Reddit-Nutzer mit dem Namen FullExtraction demonstriert das Spiel auf der Kaffeemaschine.
- Der Brew-Button lässt den Doomguy laufen, der Steam-Button feuert, und das Scrollrad dreht die Figur nach links oder rechts.
- Ein Video mit weiterem Winkel zeigt das Spiel per Custom Firmware und einer soliden Bildrate.
- Normalerweise dient das Display der Getränkeauswahl, etwa Americano, Cappuccino oder ein einfacher Espresso.
Die Steuerung im Detail
Drei Bedienelemente der Espresso-Maschine übernehmen im Spiel zentrale Funktionen. Der Brew-Button, sonst für die Extraktion des Kaffees zuständig, steuert die Bewegung des Doomguy. Der Steam-Button, üblicherweise für das Aufschäumen von Milch, löst den Schuss aus der Waffe aus. Das Scrollrad, das normalerweise durch Menüs navigiert, dreht die Spielfigur nach links oder rechts. Ein weiteres Video zeigt das Geschehen aus einem breiteren Winkel und lässt eine flüssige Bildrate erkennen.
Custom Firmware macht den Unterschied
- Im Auslieferungszustand läuft die Maschine mit einer Benutzeroberfläche für Getränke.
- Das Display zeigt Anweisungen und einen Timer für die Extraktion.
- Für Doom ist Custom Firmware nötig, wie aus der Meldung hervorgeht.
- Die Aussage, das Spiel laufe „smooth“ mit solider Bildrate, stammt aus dem Video und ist nicht offiziell bestätigt.
- Ein offizielles Statement des Herstellers zu dem Experiment liegt nicht vor.
Die lange Tradition von „Doom läuft auf allem“
- Eine Anker-Smart-Charging-Station konnte das Spiel im letzten Jahr ohne Hardware-Modifikationen abspielen.
- Jemand modifizierte einen Schwangerschaftstest, um den Ego-Shooter darauf laufen zu lassen.
- Sogar Fortnite, eines der größten Spiele der Welt, kann Doom ausführen.
- Die Liste der Geräte, auf denen Doom läuft, wächst seit Jahren stetig.
- Die Doom-Serie gehört zu den einflussreichsten First-Person-Shootern überhaupt.
Fellow und die Espresso Series 1
Der Hersteller Fellow bietet die Espresso Series 1 laut eigener Produktseite an, die zuletzt am 14. Oktober 2026 aktualisiert wurde. Der Preis liegt bei 1.599,95 US-Dollar, ein Euro-Preis ist nicht angegeben. Die Maschine verfügt über ein Farb-LCD mit Navigations-Dial. Normalerweise wählt der Nutzer darüber Getränke wie einen Americano, Cappuccino oder einen einfachen Espresso aus. Ein Timer für die Extraktion und Textanweisungen gehören zur Standardfunktion.
Die Doom-Serie und id Software
- Doom: The Dark Ages ist der aktuelle Ableger der Reihe und erschien im Mai 2025.
- Eine Erweiterung mit dem Namen Revelations folgte früher in diesem Jahr.
- Entwickler id Software und Publisher Bethesda Softworks stehen hinter dem Titel.
- Kurz nach der Erweiterung kam es zu Massenentlassungen beim Entwickler.
- Berichten zufolge arbeitete das Studio an einem Co-op-Doom und einem Perfect-Dark-Projekt.
Branchenkontext: Warum Doom überall läuft
Die Doom-Serie gehört seit den frühen Neunzigern zum festen Inventar der Spielegeschichte. Dass Fans das Spiel auf Espressomaschinen, Schwangerschaftstests oder Ladestationen bringen, ist Teil einer jahrzehntelangen Community-Tradition. Für Fellow bedeutet die Aktion kostenlose Aufmerksamkeit, ohne dass der Hersteller selbst etwas damit zu tun haben muss. Die Custom Firmware stammt nicht vom Hersteller, sondern von engagierten Nutzern. Solche Projekte zeigen, wie flexibel ältere Spiel-Engines bis heute sind.
- Die Doom-Community ist bekannt für kreative Hardware-Experimente.
- Hersteller liefern mit ihren Geräten oft ungewollte Spielplattformen.
- Der Brew-Button und der Steam-Button erhalten unerwartete Zweitfunktionen.
- Die Espresso Series 1 kostet 1.599,95 US-Dollar, was den Stunt zu einer teuren Angelegenheit macht.
- Wer die Maschine nur zum Kaffee kochen kauft, bekommt trotzdem ein Stück Gaming-Geschichte.