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EA streicht Stellen: Sims-Projekt pausiert, Skate-Team schrumpft
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EA streicht Stellen: Sims-Projekt pausiert, Skate-Team schrumpft

Electronic Arts pausiert das unangekündigte Sims-Projekt „Project Lotus“, verkleinert das skate.-Team und baut konzernweit rund 400 Stellen ab.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Was bei EA gerade passiert

Bei Electronic Arts kommen mehrere Meldungen zusammen. Der Publisher pausiert ein unangekündigtes Projekt aus der Die Sims-Reihe, intern als „Project Lotus“ geführt. Gleichzeitig soll das Team hinter skate. verkleinert werden. Beides fällt in eine Restrukturierung, die laut den Berichten rund 400 Stellen im gesamten Konzern betrifft. Dazu kommen weitere Studio-Änderungen, über die bislang nur teilweise gesicherte Angaben vorliegen.

Project Lotus: Die Sims auf Eis

  • Project Lotus ist ein unangekündigtes Sims-Projekt, das nie öffentlich vorgestellt wurde.
  • Ein bestätigtes Release-Datum existiert nicht, ebenso wenig Plattformen oder ein Preis.
  • Gemeldet ist ausschließlich die Pause des Projekts, nicht eine endgültige Absetzung.
  • Innerhalb der Marke soll stattdessen Project Evergreen weiter Priorität erhalten.
  • Für Spieler ändert sich kurzfristig nichts, weil zu Lotus ohnehin keine Ankündigung vorlag.

Project Evergreen bleibt vorn

Die Entscheidung sagt etwas über die interne Gewichtung aus. EA setzt offenbar auf Project Evergreen als das Projekt, das innerhalb der Die Sims-Reihe weiterverfolgt wird. Was Evergreen konkret ist, ist öffentlich nicht bestätigt. Fest steht nur die Priorisierung: ein Sims-Projekt pausiert, das andere bleibt im Rennen. Für eine Marke, die seit Die Sims 4 aus dem Jahr 2014 auf ein neues Hauptspiel wartet, ist das eine relevante Verschiebung.

skate. und Full Circle: kleineres Team

  • skate. ist das Reboot der Skate-Reihe und befindet sich bereits im Early Access.
  • Verantwortlich ist das Studio Full Circle, das zu EA gehört.
  • Laut den Berichten soll das Team kleiner, dafür fokussierter aufgestellt werden.
  • Eine Einstellung des Spiels ist damit nicht gemeldet, nur eine Verkleinerung der Mannschaft.

Die 400 Stellen und der Konzernumbau

Die 400 Stellenstreichungen betreffen den gesamten Konzern, nicht nur die Sims- und Skate-Teams. In der Meldung werden zudem eine engere Zusammenarbeit zwischen Respawn und DICE genannt. Wie die einzelnen Entlassungen genau verteilt sind, ist nicht gesichert. Genau hier lohnt Zurückhaltung: Über die konkrete Zuordnung von Stellen und Teams gibt es bislang nur berichtete Behauptungen, keine vollständige offizielle Aufschlüsselung.

BioWare und Mass Effect: Was belegt ist

Rund um die Meldung tauchen auch Behauptungen auf, EA mache BioWare dicht und streiche das nächste Mass Effect. Diese Punkte sind in den vorliegenden Angaben nicht als gesicherte Fakten belegt. Sie sollten als berichtete Behauptung behandelt werden, nicht als bestätigte Ankündigung. Wer solche Meldungen weitergibt, sollte klar kennzeichnen, dass es sich um unbestätigte Angaben handelt. Der belegte Kern der Geschichte bleibt: Project Lotus pausiert, skate.-Team verkleinert, 400 Stellen.

Studio-Historie: Von Maxis bis Full Circle

Die Sims stammt ursprünglich aus dem Hause Maxis, dessen Erstling 2000 erschien und die Lebenssimulation zum Massenphänomen machte. Über die Jahre folgten zahlreiche Erweiterungen und Ableger, Die Sims 4 kam 2014 auf den Markt und wird bis heute mit Inhalten versorgt. Skate wiederum debütierte 2007 und gilt mit seinem Flick-Stick-Steuerungssystem als Referenz der Skateboard-Simulation. Das Reboot skate. wird von Full Circle entwickelt, einem Studio, das EA für genau diese Marke aufgebaut hat. Dass ausgerechnet dort nun Personal reduziert wird, ist ein Signal für die Prioritäten des Konzerns.

Was das für Spieler bedeutet

  • Ein neues Sims-Hauptspiel rückt durch die Lotus-Pause nicht näher, Evergreen bleibt die offene Hoffnung.
  • skate. bleibt im Early Access spielbar, die Teamverkleinerung ist noch keine Ankündigung eines Inhaltsstopps.
  • Bei BioWare und Mass Effect gilt: abwarten, bis offizielle Statements vorliegen.
  • Die 400 Stellen sind die härteste Zahl der Meldung, sie treffen Menschen, nicht nur Marken.

Wer die Lage bei EA verfolgen will, sollte auf offizielle Mitteilungen des Publishers achten und nicht auf Zwischenstände aus zweiter Hand. Bis dahin bleibt die Bilanz dieser Woche: ein pausiertes Sims-Projekt ohne Namen, ein schrumpfendes Skate-Team und ein Konzern, der an mehreren Stellen gleichzeitig spart.

Quelle: Eurogamer.de Latest Articles Feed

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