EA unter Beschuss: Russisches Urteil sprengt jede mathematische Vorstellungskraft
Ein russisches Gericht verhängt astronomische Strafen gegen Gaming-Giganten, die selbst das absurde Google-Urteil in den Schatten stellen.
Das Ende der mathematischen Vernunft
Russische Gerichte haben erneut Strafzahlungen gegen internationale Unternehmen festgesetzt, die jede ökonomische Logik hinter sich lassen. Während die Weltgemeinschaft noch über das Google-Urteil lachte, bei dem eine Summe von 20 Quintilliarden Euro gefordert wurde, trifft es nun die Gaming-Branche.
Die betroffenen Akteure
Ein russisches Gericht verlangt von diversen Publishern Zahlungen, die den Wert des gesamten Weltmarktes mehrfach übersteigen. Folgende Unternehmen stehen aktuell auf der Liste der Forderungen:
- Electronic Arts (EA)
- NetEase
- Battlestate Games
- Take-Two Interactive
Ein Vergleich der Absurditäten
Die Strafe gegen EA wirkt im direkten Vergleich geradezu bescheiden, auch wenn sie rechnerisch immer noch 86 Quadrilliarden Mal niedriger ausfällt als die Forderung gegen den Suchmaschinen-Giganten. Dennoch bleiben diese Zahlen rein theoretische Konstrukte, da sie die globale Geldmenge um ein Vielfaches übersteigen.
Warum das alles passiert
Hintergrund der juristischen Eskalation ist die Sperrung bestimmter Kanäle durch die betroffenen Tech- und Gaming-Konzerne. Die russischen Behörden reagieren mit diesen Strafen auf die Einhaltung westlicher Sanktionen und Richtlinien.
Die Realität der Zahlen
Die Summen verhalten sich wie folgt:
- Google-Strafe: 20 Quintilliarden Euro.
- EA-Strafe: Deutlich niedriger, aber dennoch im Bereich der Fantastilliarden.
- Weltwirtschaft: Die Summe aller existierenden Währungen ist verschwindend gering gegenüber diesen Strafbescheiden.
Fehlende Vollstreckung
Keines der genannten Unternehmen hat bisher Anstalten gemacht, diese Beträge zu überweisen. Da es an einer internationalen Rechtsgrundlage für derartige Forderungen fehlt, bleiben diese Urteile wirkungslose Dokumente in russischen Archiven. Die betroffenen Publisher führen ihre Geschäfte außerhalb Russlands ohne Einschränkungen weiter.
Quelle: www.eurogamer.de
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