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Esports verlässt die Asian Games: Solo-Event 2027 in Kuwait
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Esports verlässt die Asian Games: Solo-Event 2027 in Kuwait

Esports wird nach den Asienspielen 2026 aus dem offiziellen Programm gestrichen und bekommt mit den Asian Esports and Mind Sports Games 2027 in Kuwait ein eigenes Turnier.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Esports verlässt das Programm der Asian Games

Esports ist künftig kein Bestandteil der offiziellen Asienspiele mehr. Nach den Wettkämpfen 2026 wird die Disziplin aus dem Medaillenprogramm gestrichen und in ein eigenständiges Turnier ausgelagert. Das neue Format trägt den Namen Asian Esports and Mind Sports Games. Die erste Ausgabe soll 2027 in Kuwait stattfinden. Bestätigt sind diese Punkte über mehrere übereinstimmende Berichte hinweg.

Das neue Event: Asian Esports and Mind Sports Games

  • Der Name verbindet klassische Esports mit dem Bereich der Mind Sports, also Denksportarten.
  • Die Veranstaltung steht damit nicht mehr unter dem Dach der Asienspiele, sondern als eigenes Format.
  • Ausrichter ist Kuwait als Gastgeber der ersten Auflage.
  • Der genaue Termin innerhalb des Jahres 2027 ist bislang nicht veröffentlicht.
  • Auch die konkreten Disziplinen und Spiele sind noch offen.

Rund 4.000 Athletinnen und Athleten erwartet

Für die Premiere in Kuwait werden rund 4.000 Athletinnen und Athleten erwartet. Diese Zahl nennt die Berichterstattung übereinstimmend und markiert eine Größenordnung, die weit über typische Einladungsturniere hinausgeht. Zum Vergleich: Die meisten regionalen Esports-Events bewegen sich im drei- oder niedrigen vierstelligen Teilnehmerbereich. Mit 4.000 Aktiven würde das neue Format in eine Kategorie vorstoßen, die sonst nur mehrwöchige Multi-Sport-Veranstaltungen erreichen.

Der Beschluss fiel am 26. November 2024

Die Entscheidung, Esports nach 2026 aus den Asienspielen zu entfernen, wurde bereits am 26. November 2024 vom OCA-Exekutivkomitee gefasst. Der Beschluss erfolgte einstimmig. Das Olympic Council of Asia ist der Dachverband, der die Asienspiele organisiert und nun auch hinter dem neuen Format steht. Dass die Abstimmung ohne Gegenstimmen ausfiel, deutet auf eine abgestimmte Linie zwischen den Mitgliedsverbänden hin. Die Auslagerung war demnach kein kurzfristiger Vorstoß einzelner Nationen.

Termin und Disziplinen bleiben offen

  • Ein exaktes Datum für 2027 ist nicht bekannt.
  • Die Liste der Spiele und Wettbewerbe wurde bislang nicht veröffentlicht.
  • Ob mobile Titel, PC-Klassiker oder Konsolenspiele den Kern bilden, ist unklar.
  • Ebenfalls offen: Qualifikationswege und Startberechtigung der Verbände.
  • Auch zur Preisgeldstruktur gibt es keine Angaben.

Warum “Mind Sports” im Titel auftaucht

Der Zusatz Mind Sports im Veranstaltungsnamen ist bemerkenswert. Denksportarten wie Schach, Go oder elektronische Varianten haben in Asien eine lange Tradition und eigene Verbandstrukturen. Dass diese nun gemeinsam mit Esports unter einem Eventdach auftreten, verschiebt die Kategorisierung weg vom reinen Sportwettkampf hin zu einem breiteren Wettbewerbsbegriff. Für die Esports-Szene bedeutet das eine neue Nachbarschaft, nicht nur einen neuen Austragungsort. Wie die beiden Bereiche organisatorisch zusammengeführt werden, bleibt abzuwarten.

Kuwait als Gastgeber

Kuwait übernimmt mit der ersten Ausgabe eine sichtbare Rolle im asiatischen Esports-Kalender. Das Land war bislang kein Zentrum großer internationaler Turnierserien. Mit rund 4.000 erwarteten Athletinnen und Athleten entsteht dort ein Logistikaufwand, der Unterkünfte, Wettkampfstätten und Übertragungstechnik in großem Maßstab erfordert. Ob Kuwait dauerhaft als Rotationsstandort etabliert wird oder ob Folgeausgaben an andere Nationen gehen, ist nicht Teil der bestätigten Angaben. Die erste Auflage dürfte dennoch als Referenz für alle späteren Ausgaben dienen.

Offene Fragen für Spieler und Verbände

Für die nationalen Verbände ändert sich der Qualifikationsrahmen, ohne dass die neuen Regeln bereits bekannt sind. Spielerinnen und Spieler, die bislang über die Asienspiele auf die internationale Bühne kamen, verlieren vorerst diesen Weg. Ob das eigenständige Turnier dieselbe Sichtbarkeit erreicht oder als nachrangig wahrgenommen wird, hängt an Faktoren, die noch nicht feststehen: Terminlage, Disziplinauswahl und Übertragungsrechte. Bestätigt ist bislang nur, dass Esports 2026 letztmals zum offiziellen Asienspiel-Programm gehört und 2027 in Kuwait einen eigenen Versuch startet.

Quelle: Dot Esports

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