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Graveyard Keeper 2 ist da: Grusel-Crafting ab heute
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Graveyard Keeper 2 ist da: Grusel-Crafting ab heute

Graveyard Keeper 2 ist erschienen und schickt Friedhofswärter erneut an die Werkbank, samt Kerzen aus Leichen und Management-Wahnsinn.

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Tommes Parzl
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Friedhof ist wieder geöffnet

Seit dem 22. September 2026 ist Graveyard Keeper 2 erhältlich, weltweit und zeitgleich auf mehreren Systemen. Der düster-humorvolle Nachfolger von Lazy Bear Games führt zurück in den Alltag eines Friedhofswärters, der zwischen Grabpflege, Produktion und mittelalterlicher Dorfpolitik seinen Laden am Laufen halten muss. Wieder geht es um Crafting, und wieder ist dieses Crafting reichlich gruselig: Das Material für die eigene Kerzenproduktion wächst buchstäblich auf dem Friedhof. Wer den ersten Teil kennt, weiß ungefähr, was auf ihn zukommt.

Worum es diesmal geht

  • Der Kern bleibt Management-Simulation: Ressourcen sammeln, verarbeiten, handeln, ausbauen.
  • Dazu gesellen sich Adventure- und RPG-Elemente, etwa Quests, Beziehungen und Dorfgeschichten.
  • Das Crafting geht laut den offiziellen Angaben erneut in unangenehme Richtung, Stichwort „grisly crafting“.
  • Die Produktionsketten reichen vom Rohmaterial über Zwischenstufen bis zum fertigen Handelsgut.
  • Der Friedhof selbst ist Produktionsstätte, Arbeitsplatz und Problemzone zugleich.

Plattformen und Preise im Überblick

  • PC über Steam
  • PlayStation 5
  • Xbox Series X|S
  • Nintendo Switch und Nintendo Switch 2
  • Preis: rund 36,30 Euro im Standardfall, für die PlayStation-Fassung werden 31,90 Euro genannt

Damit bedient der Release eine ungewöhnlich breite Gerätebasis, von Nintendos aktueller und vorheriger Hybrid-Konsole bis zu den großen stationären Systemen. Wer den Vorgänger auf dem Handheld gespielt hat, bekommt also auch diesmal eine mobile Option. Regionale Abweichungen beim Preis sind möglich, belastbar sind nur die genannten Store-Angaben.

Wer hinter dem Friedhof steckt

Entwickelt wird Graveyard Keeper 2 von Lazy Bear Games, dem Studio, das bereits den ersten Teil verantwortet hat. Als Publisher fungiert tinyBuild, ebenfalls schon beim Vorgänger mit im Boot. Diese Konstellation ist für die Reihe typisch: ein vergleichsweise kleines Entwicklerteam, das eine eigenwillige Idee konsequent durchzieht, plus ein Publisher mit Erfahrung im Indie-Segment. Beide Namen stehen seit Jahren für Spiele abseits des AAA-Mainstreams.

Der Vorgänger als Maßstab

Graveyard Keeper hat sich seinen Ruf vor allem dadurch erarbeitet, dass es die gemütliche Aufbauformel mit schwarzem Humor unterwandert hat. Statt Felder und Tiere gab es Leichen, Grabsteine und fragwürdige Entscheidungen über die Verwertung von Körpern. Der Ton war nie reine Provokation, sondern Teil des Systems: Was man erntet, verarbeitet und verkauft, bestimmt den Fortschritt. Der zweite Teil setzt genau dort an und erweitert das bekannte Grundgerüst um mehr Produktion und mehr Management.

Wie sich das einordnet

  • Crafting- und Aufbauspiele mit schräger Prämisse sind seit Jahren ein stabiles Indie-Segment.
  • Nachfolger in diesem Bereich müssen mehr liefern als ein paar neue Rezepte, sonst bleibt der Sprung zu klein.
  • Die parallele Veröffentlichung auf Switch und Switch 2 zeigt, wie sehr Hersteller inzwischen beide Generationen bedienen.
  • Ein Preis um die 30 Euro ist für ein umfangreiches Simulationsspiel dieser Art marktüblich.
  • Der Start direkt auf allen relevanten Plattformen verhindert, dass eine Fraktion monatelang warten muss.

Was Spieler erwartet

Wer den ersten Teil mochte, findet dieselbe Mischung aus Aufbau, Beschaffung und schwarzem Witz, nur mit größerem Produktionsapparat. Neueinsteiger müssen den Vorgänger nicht zwingend kennen, die Grundschleife erklärt sich im Spielverlauf. Allerdings gilt auch hier: Wer keine Geduld für lange Ketten aus Sammeln, Verarbeiten und Ausbauen hat, wird mit dem Friedhof nicht warm. Für alle anderen ist der Startschuss gefallen, und zwar ohne Vorlaufzeit für einzelne Plattformen.

Kerzen, Leichen, Buchhaltung

Bemerkenswert ist, dass die Reihe ausgerechnet das Thema Bestattung zum Wirtschaftsspiel macht und damit seit Jahren funktioniert. Die Kerze aus dem Körper eines Toten ist kein Skandalgag, sondern schlicht ein Rezept in einem Produktionsbaum. Genau diese Nüchternheit im Umgang mit dem Morbiden war schon im ersten Teil der eigentliche Witz. Graveyard Keeper 2 ist ab sofort auf PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 erhältlich.

Quelle: PCGamer latest

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