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League Classic: Akali-Guide mit Gunblade, Runen und Combos
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League Classic: Akali-Guide mit Gunblade, Runen und Combos

Im League-Classic-Modus ist die alte Akali zurück, und mit ihr der Hextech-Gunblade-Build aus vergangenen Seasons.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Die alte Akali ist zurück

Im League-Classic-Modus von League of Legends kämpft Akali wieder in ihrer ursprünglichen Form. Damit kehrt auch der Build zurück, der die Assassinin über Jahre geprägt hat: Hextech Gunblade als erstes großes Item. Wer die heutige Akali mit ihren Energiewerten und den fünf Schattenschritten kennt, findet hier ein komplett anderes Spielgefühl. Der Fokus liegt nicht auf Ausdauer, sondern auf roher Burst-Schadensspitze und Sustain über Spellvamp.

Die Fähigkeiten der klassischen Akali

  • Q, Mark of the Assassin: Wirft die Kama, versieht das Ziel mit einer Marke und löst bei einem folgenden Angriff zusätzlichen magischen Schaden aus.
  • W, Twilight Shroud: Legt einen Rauchvorhang, der Sicht nimmt, Rüstung und Magieresistenz erhöht und Akali kurzzeitig unsichtbar macht.
  • E, Crescent Slash: Ein Flächenschlag, der um Akali herum Schaden verteilt und auf niedrigem Cooldown bleibt.
  • R, Shadow Dance: Bis zu drei Aufladungen für einen Dash zum Ziel, die bei einem Kill oder Assist wieder aufgefüllt werden.
  • Passive, Twin Disciplines: Zusätzlicher Zaubervamp durch Bonus-Angriffsschaden, dazu Bonus-Magieschaden durch Fähigkeitsstärke.

Der Build: Gunblade zuerst, dann Burst

Hextech Gunblade verbindet Angriffsschaden, Fähigkeitsstärke, Lebensraub und Zaubervamp in einem Slot und passt damit exakt auf die doppelte Skalierung der klassischen Akali. Ohne das Item fehlt der Sustain, der Trades im Nahkampf überhaupt erst gewinnbar macht. Danach folgen typischerweise Zhonyas Stundenglas für den sicheren Einstieg und Lich Bane für den zusätzlichen Treffer nach einer Fähigkeit. Gegen magielastige Gegner bietet sich Abgrundmaske an, gegen viel Heilung Morellonomikon. Als Schuhe sind Zaubererschuhe der Standard, bei aggressiver Spielweise funktionieren auch Ionische Stiefel der Deutlichkeit.

Runen und Masteries für die Assassinin

  • Domination als Hauptbaum mit Electrocute für den zusätzlichen Burst nach drei Treffern.
  • Sudden Impact nach dem Dash aus der Schattenkunst für zusätzlichen Durchdringungsschaden.
  • Eyeball Collection für stapelnden Bonus-Schaden über Kills und Ward-Zerstörungen.
  • Ravenous Hunter als Ergänzung zum Zaubervamp aus Gunblade und Passive.
  • Präzision als Zweitbaum mit Triumph und Coup de Grace für Nachkämpfe und niedrige Lebenswerte.

Ältere Spieler kennen das System noch unter dem Namen Masteries, das bis Season 7 in einem eigenen Baum neben den Runen lag. In dieser Zeit setzte Akali auf Offensiv-Meisterschaften, die den Schaden gegen geschwächte Ziele erhöhten. Beide Systeme belohnen denselben Spielstil: schnell töten und mit voller Rotation wieder herausgehen.

Combos: So läuft die Rotation

  • Q auf das Ziel, dann abwarten: Die Marke sollte vor dem nächsten Angriff sitzen, sonst verpufft der Zusatzschaden.
  • R hinein, Q sofort hinterher: Der Dash bringt Akali in Reichweite, die Kama trifft praktisch garantiert.
  • W im Zentrum des Kampfes zünden: Der Rauchvorhang deckt den Rückzug und gibt Rüstungswerte für den nächsten Trade.
  • E zwischen zwei Autoangriffen einstreuen: Crescent Slash unterbricht die Angriffsanimation nicht und stapelt Schaden.
  • R-Aufladungen für den Ausstieg sparen: Ein Kill füllt die Ladungen auf, ein Assist ebenfalls.

Warum Gunblade verschwand

Hextech Gunblade wurde im Laufe der Itemsystem-Überarbeitung aus dem Shop entfernt, weil es gleichzeitig AD, AP, Sustain und einen aktiven Burst in einem Slot vereinte. Für Akali bedeutete das den Verlust ihres Kern-Items, während das Champion-Rework 2018 ohnehin Energie, Schattenschritte und eine deutlich mobilere Spielweise brachte. Der klassische Zaubervamp-Assassinen-Archetyp verschwand damit aus der Liga. Dass der Modus dieses Item nun wieder zugänglich macht, ist für viele langjährige Spieler der eigentliche Grund, hineinzuschauen.

Akalis Weg von 2010 bis zum Rework

Akali erschien kurz nach dem Start von League of Legends und war über Jahre eine der beliebtesten Assassinen im Spiel. Ihr Kit mit den drei Schattenschritt-Ladungen galt lange als eines der stärksten Duel-Werkzeuge im Spiel, besonders in der Top-Lane mit Tank-Items. Zahlreiche Balance-Patches reduzierten die Reichweite und erhöhten die Cooldowns, ohne das Grundproblem zu lösen. Erst das umfangreiche Update 2018 trennte sich von den Aufladungen, baute die Energie-Leiste ein und veränderte die Schattenkunst grundlegend.

Was der Modus für Spieler bedeutet

Der League-Classic-Modus ist kein Ranked-Ersatz, sondern eine Zeitreise für alle, die ihre alten Mains wiedersehen wollen. Wer die klassische Akali nie gespielt hat, findet hier einen Assassinen mit klaren Stärken und klaren Schwächen: hoher Einzelschaden, aber wenig Ausweichmöglichkeiten vor dem Einstieg. Genau das macht den Reiz aus, denn Fehler werden sofort bestraft. Für Einsteiger in den Modus lohnt sich vor allem, die Q-Marke nicht zu überstürzen und Gunblade nicht zu spät zu kaufen.

Quelle: Dot Esports

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