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Massive Effect: Doku über BioWares letzte Tage
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Massive Effect: Doku über BioWares letzte Tage

Eine Dokumentation über BioWare soll 2027 auf Filmfestivals starten und die Geschichte des Mass-Effect-Studios bis zur Schließung erzählen.

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Dennis Adam
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Eine Doku für die letzte Seite der Studio-Historie

  • Der Film heißt „Massive Effect: The BioWare Story“ und soll die Geschichte des Studios von der Gründung 1995 bis zur Schließung und darüber hinaus erzählen.
  • Auftraggeber ist der kanadische Sender Super Channel, verantwortet wird das Projekt von Shane Fennessey und Adam Scorgie.
  • Beteiligt sind laut Berichten die Produktionsfirmen Fennessey Films und Score G Productions.
  • Ein konkretes Startdatum gibt es nicht, genannt wird eine Premiere auf Filmfestivals im Jahr 2027.

Kein Termin, kein Preis, keine Plattform

Ein festes Veröffentlichungsdatum ist bislang nicht bestätigt. Die Rede ist von einer Festivalpremiere irgendwann 2027, mehr nicht. Damit ist auch die Formulierung von den „letzten Tagen“, die angeblich schon nächstes Jahr zu sehen sein sollen, lediglich eine Planung und keine Zusage. Einen Preis gibt es nicht, weil es sich nicht um ein Spiel handelt. Wer die Doku außerhalb Kanadas sehen kann, steht ebenfalls nicht fest.

Das Studio hinter den RPG-Klassikern

BioWare gehört zu den prägendsten Rollenspiel-Schmieden der Branche. Gegründet wurde das Studio 1995, bekannt wurde es mit Baldur’s Gate und später mit Star Wars: Knights of the Old Republic. Es folgten die Mass Effect-Reihe und Dragon Age, zwei Franchises, die über Jahre als Maßstab für erzählerische Entscheidungsfreiheit galten. Die Dokumentation greift genau diese Historie auf, von den Anfängen bis zum Schlusskapitel.

Die Schließung und das gecancelte Mass Effect 5

Die Doku behandelt ausdrücklich auch die letzten Tage des Studios. In Berichten wird in diesem Zusammenhang eine Schließung durch EA genannt, die Detailumstände sind in der Meldung selbst allerdings nicht unabhängig belegt. Sicher belegt ist nur, dass der Film die Endphase aufgreift. Zu den Folgen zählt die Absage von Mass Effect 5, zu dem ein geleakter Trailer und Aussagen von inzwischen ehemaligen Entwicklern kursierten. Wie weit das Projekt tatsächlich gediehen war, lässt sich daraus nicht ableiten.

Wer den Film verantwortet

  • Shane Fennessey wird als einer der Verantwortlichen genannt, Adam Scorgie als zweiter Kopf hinter dem Projekt.
  • Die Produktionsfirmen Fennessey Films und Score G Productions tauchen in den Berichten als beteiligt auf.
  • Der Auftraggeber Super Channel ist ein kanadischer Sender, kein Spielepublisher.
  • Ein Kinostart oder Streaming-Termin ist nicht bekannt, auch kein deutscher Verleih.

Nachrufe sind kein Ersatz für Spiele

Dokumentationen über geschlossene Studios sind ein vertrautes Muster der Branche. Sie ordnen ein, was ein Team über Jahre gebaut hat, und geben ehemaligen Mitarbeitern eine Bühne, die sie im Tagesgeschäft selten bekommen. Das hat seinen Wert, keine Frage. Nur ändert ein Film nichts daran, dass die Marken, um die es geht, danach ohne Studio dastehen. Für Spieler bleibt die Doku ein Blick zurück auf Spiele, die es weiterhin gibt, und auf eine Zukunft, die es nicht mehr geben wird.

Der Beigeschmack der Ankündigung

Die Nachricht fällt in eine Zeit, in der Studio-Schließungen und gestrichene Projekte zum Alltag gehören. Eine Dokumentation über den Niedergang eines traditionsreichen RPG-Entwicklers ist deshalb kein Trostpreis, sondern eine Fußnote. Sie dokumentiert ein Ende, das viele lieber nicht gehabt hätten. Wer auf ein neues Mass Effect gehofft hat, bekommt stattdessen einen Film über die Zeit davor.

Ein Fakt zum Schluss

BioWare wurde 1995 gegründet, die Doku soll 2027 auf Festivals laufen, ein fixes Datum fehlt weiterhin. Der Preis ist unbekannt, die Plattform ist ein kanadischer Fernsehsender. Und der Titel „Massive Effect: The BioWare Story“ klingt wie eine Hommage an das bekannteste Werk des Studios, das selbst nie mehr erscheinen wird.

Quelle: Rock Paper Shotgun Latest Articles Feed

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