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Meta VR Glasses: 1.299 Dollar und alte Datenschutz-Sorgen
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Meta VR Glasses: 1.299 Dollar und alte Datenschutz-Sorgen

Meta zeigt auf der Connect 2026 seine VR Glasses für 1.299 Dollar, doch die Datenschutzfragen der Ray-Ban-Brillen wandern einfach mit.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Meta VR Glasses: Brillenform statt Klotz am Kopf

Meta hat auf der Meta Connect 2026 die Meta VR Glasses vorgestellt, ein VR-Gerät im Brillen-Formfaktor. Der geplante Marktstart liegt im Frühjahr 2027, ein konkreter Tag ist bislang nicht bestätigt. Genannter Preis: 1.299 US-Dollar, in mehreren Berichten auch als 1.299,99 US-Dollar geführt. Ein Euro-Preis existiert bisher nicht.

Das steckt in der Ankündigung

  • Das Gerät ist laut Berichten ein VR-Headset im Brillenformat, kein reines AR-Accessoire.
  • Es soll die Quest-Library und Quest-Controller unterstützen.
  • Als Betriebssystem ist das Quest-OS im Gespräch.
  • Als Vergleichsgerät wird mehrfach die Quest 3 genannt.
  • Die Bezeichnung “Meta Quest 4” ist offiziell nicht bestätigt.

Der Preis ist der eigentliche Knaller

1.299 US-Dollar ist eine Ansage. Damit liegt die Brille in einer Preisregion, in der VR bisher kein Massenmarkt war. Wer bislang über einen Einstieg nachgedacht hat, muss nun deutlich tiefer in die Tasche greifen als bei früheren Quest-Modellen. Die fehlende Euro-Angabe lässt zusätzlich Raum für Spekulationen über hiesige Aufschläge.

Quest-OS, Quest-Controller, Quest-Library

Die Strategie dahinter ist erkennbar: Meta will die bestehende Quest-Bibliothek nicht neu aufbauen müssen. Wer schon Controller und Spiele besitzt, soll sie weiterverwenden können. Das senkt die Hürde für Bestandskunden, ändert aber nichts am Preis der Hardware selbst. Ein kompletter Neuanfang wäre für Meta deutlich teurer geworden als diese Anschlusslösung.

Die Datenschutz-Frage der Ray-Ban-Erben

Genau hier liegt der wunde Punkt. Die Meta VR Glasses erben laut Berichten einen großen Teil der Privacy-Probleme der Ray-Ban-Brillen. Kameras im Brillenformat, getragen im Gesicht, direkt vor anderen Menschen. Die Debatte um Aufnahmen in der Öffentlichkeit, um diskrete Aufzeichnung und um die Frage, wer wann mitsieht, ist damit nicht gelöst, sondern nur in ein VR-Gehäuse umgezogen.

Einordnung in Metas Hardware-Historie

Meta Platforms ist der Hersteller und war auch Gastgeber der Ankündigung. Ein separater Publisher für das Hardware-Gerät ist nicht ausgewiesen. Die Quest-Reihe ist Metas bestehende VR-Linie, die Brille wird als deren nächste Hardware und mögliche Weiterentwicklung beschrieben. Der Sprung in den Brillenformfaktor ist dabei der eigentliche Bruch mit dem bisherigen Design.

Was das für Spieler und Entwickler bedeutet

  • Bestandskunden profitieren, wenn Controller und Library tatsächlich kompatibel bleiben.
  • Entwickler könnten ohne Portierungsaufwand auf der bestehenden Quest-Basis aufsetzen.
  • Neukunden zahlen 1.299 Dollar für Hardware, deren Ökosystem schon existiert.
  • Datenschutz-Interessierte bekommen eine neue Debatte über Kameras im Brillenrahmen.
  • Der Euro-Preis bleibt offen und damit auch die Frage nach der echten Erschwinglichkeit.

Frühjahr 2027 bleibt unkonkret

Ein genaues Datum für den Start nennt Meta bislang nicht, nur das Frühjahr 2027. Damit liegt zwischen Ankündigung und Verkauf noch reichlich Zeit für Änderungen an Ausstattung und Preis. Ob die VR Glasses am Ende als Quest-Nachfolger vermarktet werden, ist ebenfalls offen. Sicher ist nur: Die Brille kommt, und die alten Fragen kommen mit.

Quelle: Latest from GamesRadar+

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