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Monopol-Vorwürfe gegen Steam: Valve stuft Indie-Spiel fälschlicherweise als 'nur für Erwachsene' ein
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Monopol-Vorwürfe gegen Steam: Valve stuft Indie-Spiel fälschlicherweise als 'nur für Erwachsene' ein

Ein unabhängiger Entwickler kritisiert Valves Marktmacht scharf, nachdem sein Titel unerwartet als Erwachsenen-Inhalt markiert wurde, während Steam in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen monopolitischer Praktiken verklagt worden ist.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein unerwarteter Keulenschlag für Entwickler

Ein anonymer Indie-Entwickler hat die marktbeherrschende Stellung von Steam scharf kritisiert, nachdem sein neuestes Spiel völlig unerwartet als Erwachsenen-Inhalt eingestuft wurde.

  • Der Entwickler beschreibt Valves Plattform als ein Monopol mit sehr wenigen historischen Vorbildern in der Computer-Spiele-Branche.
  • Gegenüber der Öffentlichkeit betonte der Schöpfer, dass man als kleiner Programmierer völlig den Launen des Betreibers ausgeliefert ist.
  • Eine transparente Begründung für die plötzliche Altersbeschränkung durch Valve blieb dem Studio offenbar weitgehend verwehrt.

Die rechtliche Vorgeschichte von Steam

Die neuerliche Kritik an der Vertriebsplattform fällt in eine Zeit, in der Valves Marktposition ohnehin juristisch unter Beobachtung steht.

  • Steam wurde in den vergangenen Jahren mehrfach wegen mutmaßlich monopolistischer Praktiken vor Gericht verklagt.
  • Kläger warfen dem Betreiber in diesen Verfahren vor, den Wettbewerb im PC-Bereich durch exklusive Vorgaben und Konditionen unfair zu beschränken.
  • Trotz dieser juristischen Auseinandersetzungen dominiert die Software nach wie vor den digitalen Vertrieb von Computer-Spielen weltweit.

Die Machtverhältnisse auf dem PC-Markt

Für unabhängige Entwickler existieren kaum wirtschaftlich lebensfähige Alternativen zu Valves Plattform, wenn sie ein Massenpublikum erreichen wollen.

  • Ein Entzug der Sichtbarkeit oder eine falsche Einstufung, wie im aktuellen Fall geschehen, kann für kleine Studios den finanziellen Ruin bedeuten.
  • Die Abhängigkeit von einem einzigen großen Marktplatz schränkt die unternehmerische Planungssicherheit drastisch ein.
  • Valve selbst hat sich zu den aktuellen Vorwürfen des betroffenen Entwicklers bisher nicht öffentlich geäußert.

Quelle: www.gamesradar.com

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