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Outriders: Der vergessene Loot-Shooter, der zu früh kam
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Outriders: Der vergessene Loot-Shooter, der zu früh kam

Outriders erschien 2021 als neue IP von People Can Fly und Square Enix, verschwand aber schnell aus dem Gespräch, obwohl das Fundament stimmte.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Worum es bei Outriders geht

Outriders ist ein Third-Person-Loot-Shooter mit Action-RPG-Elementen, entwickelt von People Can Fly und veröffentlicht von Square Enix. Das Spiel erschien als komplett neue Marke, also ohne Vorgänger aus einer bestehenden Reihe. Der Titel setzt auf kooperative Kämpfe gegen Gegnermassen, kombiniert mit Beutejagd und Klassenfähigkeiten. Ein vergleichbares Fundament hatten zur selben Zeit nur wenige Spiele, die zugleich als eigenständige Marke bestehen mussten. Genau darin liegt der Grund, warum Outriders bis heute in Rückblicken auftaucht.

Release, Plattformen und Preis

  • Erschienen am 2. Februar 2021 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PS4, Xbox One und PC über Steam und Epic.
  • Auf Steam wird zusätzlich der 1. April 2021 als Release-Datum geführt.
  • In der Ankündigung von Square Enix wurde außerdem Stadia für später im Jahr 2021 genannt.
  • Im Square-Enix-Store wird der Titel ab 69,99 Euro geführt, eine spätere Steam-Preisangabe liegt bei 5,99 Euro.
  • Outriders ist eine neue IP, kein Sequel und Teil keiner bestehenden Serie.

Was New Horizon und Worldslayer veränderten

Das größere kostenlose Update New Horizon wurde für den 16. November 2021 genannt. Die Erweiterung Worldslayer war für den 30. Juni 2022 angekündigt. Damit bekam Outriders nach dem Launch noch zwei inhaltliche Schübe, statt im ersten Jahr stehenzubleiben. Besonders New Horizon richtete sich an Spieler, die nach der Kampagne weitermachen wollten. Zum Zeitpunkt des Updates war der Titel bereits auf allen genannten Plattformen verfügbar.

Wer hinter Outriders steckt

People Can Fly ist ein polnisches Studio mit Sitz in Warschau. Zum Profil gehören schnelle Ego-Shooter, darunter Painkiller und Bulletstorm. Diese Handschrift findet sich in der Schießmechanik von Outriders wieder. Mit Outriders versuchte sich das Team erstmals an einer eigenen Marke mit Koop-Fokus und Beutejagd. Ein Vollpreistitel dieser Art war für das Studio ein deutlicher Schritt weg vom reinen Auftragsgeschäft.

Der Loot-Shooter-Markt zur Release-Zeit

  • Destiny und The Division hatten den Service-Gedanken mit dauerhaften Erweiterungen etabliert.
  • Borderlands stand für kooperative Beutejagd mit klarem Kampagnenende.
  • Anthem zeigte, wie schnell ein ambitionierter Koop-Shooter sein Publikum verlieren kann.
  • Warframe lebte von jahrelanger, kostenloser Weiterentwicklung.
  • Outriders stellte sich mit Vollpreis und abgeschlossener Kampagne neben diese sehr unterschiedlichen Modelle.

Warum „seiner Zeit voraus” eine Wertung bleibt

Ob Outriders den Standard für Multiplayer-Shooter gesetzt hat, lässt sich aus den öffentlichen Angaben nicht belegen. Das ist eine Bewertung, keine Messgröße. Belegbar sind Release-Datum, Plattformen, Preise und die beiden Inhaltsupdates. Eine Einordnung als „seiner Zeit voraus” beruht damit auf dem Spielgefühl, nicht auf Zahlen. Wer sie teilt, sollte sie auch als das benennen, was sie ist.

Was davon heute bleibt

  • Das Spiel ist auf PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S und PC erhältlich.
  • Der Einstiegspreis im Square-Enix-Store liegt bei 69,99 Euro.
  • Auf Steam war der Titel später für 5,99 Euro zu haben.
  • New Horizon erschien am 16. November 2021, Worldslayer war für den 30. Juni 2022 angekündigt.
  • Eine neue Marke ohne Vorgänger braucht Sichtbarkeit, und genau die verlor Outriders nach dem Launch.

Ein Spiel, das in keine Schublade passte

Zwischen dem Launch am 2. Februar 2021 und dem Update New Horizon am 16. November 2021 liegen gut neun Monate. In dieser Zeit war Worldslayer bereits für den 30. Juni 2022 angekündigt. Ein Vollpreistitel mit abgeschlossener Kampagne und Koop-Modus, der zugleich wie ein Service-Spiel gelesen wurde, passte 2021 in keine der beiden Schubladen. Geblieben ist ein Spiel, über das heute vor allem im Rückblick gesprochen wird.

Quelle: Polygon.com

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