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PS-Vita-Spiele: Warum manche Titel absurd teuer sind
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PS-Vita-Spiele: Warum manche Titel absurd teuer sind

Die PS Vita konnte sich gegen den Nintendo 3DS nicht durchsetzen, doch genau ihre Rolle als Kult-Konsole macht manche Spiele extrem wertvoll.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Das Erbe der PS Vita

Die PlayStation Vita kam im Dezember 2011 in Japan und Anfang 2012 in Europa sowie Nordamerika auf den Markt. Sony stattete den Handheld mit einem kapazitiven OLED-Display, zwei Analogsticks und Funktionen wie Remote Play für die PlayStation 4 aus. Trotz dieser technischen Ausstattung konnte sich die Hardware im harten Wettbewerb nicht gegen den Nintendo 3DS durchsetzen.

Technische Merkmale des Handhelds

  • Kapazitives 5-Zoll-OLED-Display mit einer Auflösung von 960 mal 544 Pixeln
  • Zwei physische Analogsticks für präzise Steuerung in dreidimensionalen Welten
  • Rückseitiges Touchpad als zusätzliche Eingabemöglichkeit neben dem Front-Touchscreen
  • Sechs-Achsen-Bewegungssensor und ein elektronischer Kompass für bestimmte Spielmechaniken

Der Wandel zur Kult-Plattform

Nachdem Sony die Produktion der Konsole und die Veröffentlichung eigener Großprojekte eingestellt hatte, zog sich der japanische Hersteller weitgehend aus dem Handheld-Geschäft zurück. Eine kleine, aber extrem leidenschaftliche Community hielt das System durch den Kauf digitaler und physischer Software am Leben. Kleinere Entwickler veröffentlichten weiterhin Nischentitel, die auf anderen Plattformen oft keine Beachtung fanden.

Gründe für enorme Sammlerpreise

  • Geringe physische Auflagen bei späten Veröffentlichungen für das System
  • Eingestellte Produktion von physischen Spielmodulen seitens des Herstellers
  • Hohe Nachfrage von Sammlern nach vollständigen Originalverpackungen
  • Exklusive Handheld-Fassungen von Titeln, die nie für andere Plattformen erschienen

Das Phänomen physischer Seltenheit

Viele Spiele bekamen in westlichen Regionen überhaupt keine reguläre Veröffentlichung im Laden, sondern erschienen ausschließlich digital. Wenn Firmen wie Limited Run Games oder Strictly Limited Games später kleine Auflagen auf Modul produzierten, waren diese oft innerhalb von Sekunden ausverkauft. Auf dem Sekundärmarkt werden für solche physischen Sammlerstücke mittlerweile Preise verlangt, die den ursprünglichen Verkaufspreis um ein Vielfaches übersteigen.

Das Ende des offiziellen Supports

Sony schloss im Jahr 2021 den Store für die PlayStation Portable und die PlayStation 3, kündigte diesen Schritt zunächst auch für die PlayStation Vita an, nahm die Entscheidung nach heftigen Protesten der Spielerschaft jedoch teilweise zurück. Der offizielle Support durch den Hersteller endete jedoch, wodurch der physische Markt für Sammler noch stärker in den Vordergrund rückte. Die Preise für bestimmte Spiele, die nie eine große Masse an Käufern erreichten, steigen seitdem kontinuierlich weiter.

Quelle: Gaming - GIGA

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