Was seit dem 16. September 2026 auf der PS5 läuft
Die PlayStation 5 hat ein neues Systemfeature erhalten, das direkt im Welcome Hub sitzt. Nutzer können dort ab sofort sehen, welche Spiele in ihrer Region gerade gespielt werden. Das Update ist laut offizieller Ankündigung am 16. September 2026 live gegangen. Dieselbe Funktion wurde zuvor bereits in einem Beta-Kontext getestet, bevor sie für die breite Nutzerschaft freigeschaltet wurde. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Spiel, sondern um eine Systemfunktion.
Die zwei Ansichten im Detail
- Top 10: zeigt die meistgespielten Spiele der vergangenen Woche, sortiert nach Region
- Trending Now: listet Titel oder Spielmodi, die gerade einen starken Popularitätsschub verzeichnen
- Beide Ansichten sind in den Welcome Hub eingebettet, also in den Startbereich der Konsole
- Die Daten beziehen sich auf die Region des jeweiligen Nutzers, nicht auf einen globalen Durchschnitt
- Ein Preis wird für das Feature nicht genannt, da es Teil der Systemsoftware ist
Der Welcome Hub als Schaltzentrale
Der Welcome Hub ist der Bereich, den PS5-Nutzer nach dem Einschalten der Konsole zuerst sehen. Sony hat ihn in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt zu einer Art persönlichem Dashboard ausgebaut, in dem sich Kacheln frei anordnen lassen. Mit den neuen Trend-Ansichten kommt eine gesellschaftliche Komponente hinzu: Spieler sehen nicht mehr nur ihre eigenen Bibliotheken, sondern auch, was in ihrer Umgebung gerade läuft. Das ist eine Verschiebung weg vom reinen Einzelspieler-Interface hin zu einem ständig aktualisierten Lagebild.
Wer hinter dem Feature steckt
Als Entwickler und Publisher der Funktion wird Sony beziehungsweise PlayStation genannt. Ein separater Studio- oder Entwicklername für dieses Feature existiert in den vorliegenden Angaben nicht. Das ist bei Systemsoftware dieser Art üblich: Sie entsteht innerhalb der Plattformteams, nicht in einem der bekannten First-Party-Studios. Sony hat in der PS5-Generation mehrfach Systemfunktionen nachgeliefert, die ursprünglich nicht zum Launch gehörten. Der Welcome Hub selbst ist ein Beispiel dafür, die Trend-Ansichten sind das jüngste Kapitel dieser Nachlieferungspraxis.
Einordnung in den Branchenkontext
- Store-Charts existieren auf PlayStation seit Jahren, zeigen aber Verkaufs- oder Downloadzahlen, nicht Spielzeit
- Die neue Funktion setzt auf Aktivität statt auf Umsatz, das ist ein anderer Blickwinkel
- Regionale Aufschlüsselung ist selten: Die meisten Plattformen zeigen globale Listen
- Kurzfristige Popularitätsschübe („Trending Now“) werden von klassischen Charts kaum abgebildet
- Damit nähert sich PlayStation einem Modell, das Spieler von anderen Plattformen kennen
Was Spieler praktisch davon haben
Wer wissen will, ob ein bestimmter Multiplayer-Titel in seiner Region noch bevölkert ist, bekommt nun einen Anhaltspunkt, ohne erst das Spiel zu starten. Auch für die Frage, welcher Modus innerhalb eines Spiels gerade Zulauf hat, liefert „Trending Now“ eine Orientierung. Das kann die Entscheidung erleichtern, ob sich der Download eines älteren Titels noch lohnt. Gleichzeitig bleibt offen, wie fein die Regionen zugeschnitten sind und wie häufig die Listen aktualisiert werden.
Was bislang unbestätigt bleibt
Ob die Funktion weltweit oder dauerhaft für alle Nutzer ausrollt, ist in den vorliegenden Angaben nicht bestätigt. Auch genaue Nutzerzahlen oder globale Rankings lassen sich daraus nicht ableiten. Spieler sollten daher nicht davon ausgehen, dass die Ansichten in jeder Region identisch aussehen oder dieselben Titel enthalten. Aussagen über konkrete Platzierungen einzelner Spiele sind mit den verfügbaren Informationen ebenfalls nicht möglich.
Ein Datum, zwei Ansichten, keine Versprechen
Festhalten lässt sich das Gesicherte: Das Feature ist am 16. September 2026 auf der PlayStation 5 verfügbar, es besteht aus den Ansichten Top 10 und Trending Now, und es bezieht sich auf die Region des Nutzers. Ein Preis wird nicht genannt, weil die Funktion zur Systemsoftware gehört. Vorher war sie bereits im Beta-Test, was bedeutet, dass Sony das Konzept vor dem breiten Rollout geprüft hat.