Publisher-Chaos bei Rebellion: Studio-Aus und Boykott-Aufrufe
Während Rebellion ein neues Showcase ankündigt, schließt das Unternehmen ein RPG-Studio und sieht sich mit scharfer Kritik der Gewerkschaft konfrontiert.
Ein bizarres Timing bei Rebellion
Der Publisher Rebellion sorgte gestern für Verwunderung, als er nur 24 Stunden nach der Schließung eines internen RPG-Studios ein neues Gaming Showcase ankündigte. Diese Entscheidung wirkt angesichts der Entlassungen wie ein Schlag ins Gesicht der betroffenen Mitarbeiter.
Der Protest der Gewerkschaft
Die Independent Workers Union of Great Britain (IWGB) reagierte prompt auf die Nachrichten aus der Chefetage.
- Die Gewerkschaft fordert Fans auf, keine weiteren Titel des Publishers zu kaufen.
- Der Aufruf zum Boykott soll den Druck auf das Management erhöhen.
- Betroffene Entwickler kritisieren die fehlende Transparenz bei den Schließungen.
Fokus auf Atomfall
Trotz der internen Turbulenzen treibt das Unternehmen seine großen Marken weiter voran.
- Das kommende Spiel Atomfall erhält eine TV-Adaption als Spin-off.
- Die Serie soll die Welt des Spiels erweitern, das in einem alternativen Großbritannien nach einer nuklearen Katastrophe spielt.
- Ob die TV-Produktion die hitzige Debatte um die Arbeitsbedingungen beruhigen kann, bleibt abzuwarten.
Fakten zum Showcase
Das geplante Event soll zahlreiche Details zu kommenden Veröffentlichungen liefern.
- Das Rebellion Showcase findet in Kürze digital statt.
- Es werden Informationen zu Atomfall und weiteren Projekten erwartet.
- Die Community diskutiert in sozialen Netzwerken derzeit heftig über die Moral hinter dieser Ankündigung.
Die aktuelle Lage
Das Studio, das für die Entwicklung der RPG-Titel zuständig war, wurde offiziell abgewickelt. Die verbliebenen Teams bei Rebellion konzentrieren sich nun primär auf die Vermarktung der bestehenden IP-Palette. Viele Fans hinterfragen, wie die Marke Atomfall unter dieser PR-Last bestehen soll.
Quelle: kotaku.com
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