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Ritchie Torres will Spielkäufern echten Besitz sichern
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Ritchie Torres will Spielkäufern echten Besitz sichern

Ein US-Abgeordneter plant mit dem „Power To The Players Act“ echte Besitzrechte an gekauften Spielen und Offline-Modi vor Serverabschaltungen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Der Vorstoß von Ritchie Torres

Der US-Abgeordnete Ritchie Torres will mit dem „Power To The Players Act“ erreichen, dass Käufer von Videospielen echte Besitzrechte erhalten und nicht bloß eine Lizenz. Sein Argument lautet, dass man ein Spiel, für das man bezahlt hat, auch besitzen sollte. Die Ankündigung stammt vom 15. Oktober 2026, Berichte dazu erschienen am selben und am darauffolgenden Tag. Nach Torres’ Lesart ist der klassische digitale Kauf heute ein Mietverhältnis, das als Verkauf auftritt.

Die Kernpunkte des Gesetzesvorschlags

  • Käufer sollen tatsächliche Besitzrechte an gekauften Spielen bekommen, nicht nur eine Nutzungslizenz.
  • Bei Online-Spielen muss vor einer Abschaltung der Server ein Offline-Modus verfügbar sein.
  • Gekaufte Titel sollen auch nach dem Ende des Onlinebetriebs weiterspielbar bleiben.
  • Torres nennt ausdrücklich das Recht, Spiele zu besitzen, zu spielen und weiterzugeben oder weiterzuverkaufen.
  • Der Vorschlag gilt allgemein für gekaufte Videospiele, digitale und Online-Titel ausdrücklich eingeschlossen.

Warum überhaupt von Miete die Rede ist

Bei digitalen Käufen erwirbt der Kunde in der Regel keine Kopie des Spiels, sondern ein Nutzungsrecht, das an den Anbieter gebunden bleibt. Fällt dieser Anbieter weg oder stellt er den Betrieb ein, verschwindet der Zugang zur eigenen Bibliothek. Genau diesen Mechanismus greift Torres an und nennt ihn eine Miete, die als Verkauf auftritt. Für Spieler heißt das: Der Kaufpreis ist bezahlt, die Verfügbarkeit hängt trotzdem weiter am Anbieter. Diese Lücke zwischen Bezahlen und Besitzen ist der Kern des Vorstoßes.

Was das für Online-Spiele konkret bedeuten würde

  • Serverabschaltungen beenden heute den Zugang zu Titeln, die zuvor regulär gekauft wurden.
  • Der Vorschlag verlangt einen Offline-Modus, bevor die Server endgültig abgeschaltet werden.
  • Anbieter müssten also vor dem Ende eines Online-Spiels technisch nachliefern, statt nur abzuschalten.
  • Wie ein solcher Offline-Modus im Einzelfall aussehen soll, ist bislang nicht bekannt.

Keine einzelne Plattform im Fokus

Der Vorschlag nennt keine einzelne Plattform, sondern spricht allgemein von gekauften Videospielen. Digitale und Online-Titel sind ausdrücklich eingeschlossen, was Konsolen, PC und mobile Angebote gleichermaßen betreffen kann. Auch konkrete Preise, Entwickler oder Publisher tauchen in der Ankündigung nicht auf. Es geht damit nicht um ein einzelnes Spiel oder eine einzelne Marke, sondern um die rechtliche Einordnung des Kaufs selbst. Das unterscheidet den Vorstoß von üblichen Debatten über einzelne Abschaltungen.

Was der Vorschlag noch nicht ist

Bislang handelt es sich um eine geplante Einbringung, nicht um ein verabschiedetes Gesetz. Dass die Regelung bereits in Kraft ist, trifft nicht zu. Ob und in welcher Form der Text eingebracht wird und dort Mehrheiten findet, ist offen. Solange sich daran nichts ändert, bleibt die Rechtslage für digitale Käufe unverändert. Der Unterschied zwischen Ankündigung und geltendem Recht ist hier zentral, weil beide in der Diskussion gern vermischt werden.

Was Spieler davon hätten

  • Volle Verfügbarkeit nach dem Kauf statt jederzeit widerrufbarer Nutzungsrechte.
  • Weitergabe und Weiterverkauf als ausdrücklich genanntes Recht.
  • Weiterspielbarkeit nach Serverabschaltung durch verpflichtende Offline-Modi.
  • Eine klarere Trennung zwischen echtem Kauf und Abo- oder Lizenzmodellen.
  • Anbieter müssten Abschaltungen technisch vorbereiten, statt sie einfach zu vollziehen.

Der Stand der Dinge

Der Vorschlag trägt den Namen „Power To The Players Act“ und wurde am 15. Oktober 2026 angekündigt. Er verbindet zwei Themen, die in der Diskussion um digitale Spiele bisher meist getrennt behandelt wurden: Besitzrechte auf der einen, die Lebensdauer von Online-Titeln auf der anderen Seite. Entscheiden wird sich das nicht an diesem Datum, sondern im Verfahren. Festhalten lässt sich nur eines: Verabschiedet ist bislang nichts.

Quelle: PCGamer latest

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