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Romero Games: Neuer Publisher für Xbox-Projekt, Team auf 16 Devs geschrumpft
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Romero Games: Neuer Publisher für Xbox-Projekt, Team auf 16 Devs geschrumpft

Romero Games hat für das von Xbox fallengelassene FPS-Projekt einen neuen Publisher gefunden, doch das Studio arbeitet nach drastischem Personalabbau mit nur noch rund 16 Entwicklern weiter.

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Dennis Adam
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Neuer Publisher, altes Problem

Romero Games hat für das zuvor von Xbox beziehungsweise Microsoft fallengelassene Projekt offenbar einen neuen Publisher gefunden. Das bestätigt das Studio in öffentlichen Äußerungen, ohne den Namen des Vertriebspartners zu nennen. Damit ist die finanzielle Zukunft des Spiels zumindest vorerst gesichert. Allerdings musste das Team nach dem Aus bei Microsoft massiv verkleinert werden. Statt der ursprünglich 110 Mitarbeitenden arbeiten heute nur noch rund 15 bis 16 Entwickler am Projekt.

Das Team ist auf einen Bruchteil geschrumpft

  • Ursprünglich waren 110 Mitarbeitende an dem FPS-Projekt beteiligt.
  • Nach dem Ausstieg von Microsoft fiel das Team auf fünf Personen zurück.
  • Inzwischen wurden etwa 10 weitere Entwickler zurückgeholt.
  • Aktuell arbeiten circa 15 bis 16 Personen an dem Spiel.
  • Das entspricht einem Rückgang auf etwa ein Siebtel der ursprünglichen Teamgröße.

John Romeros Neudesign

John Romero selbst erklärte öffentlich, er habe das Spiel neu entwerfen müssen. Sinngemäß sagte er, er habe ein neues Spiel designen müssen, das möglichst viele der vorhandenen Assets und Inhalte weiterverwenden könne. Das ist ein pragmatischer Ansatz: Statt das gesamte Projekt zu verwerfen, wird das bestehende Material in ein neues, kleineres Design überführt. Wie stark sich das fertige Spiel dadurch vom ursprünglichen Xbox-Konzept unterscheidet, ist unklar. Ein genauer Titel, ein Veröffentlichungsdatum oder bestätigte Plattformen stehen bislang nicht fest.

Wer ist Romero Games?

Romero Games wurde 2015 von John Romero und Brenda Romero gegründet. John Romero ist eine Legende der Ego-Shooter-Geschichte: Er war an Wolfenstein 3D, Doom und Quake bei id Software beteiligt. Später gründete er Ion Storm und arbeitete unter anderem an Daikatana. Romero Games selbst veröffentlichte 2020 das Strategie-Spiel Empire of Sin, das im Chicago der 1920er spielt. Zudem brachte John Romero in den letzten Jahren mit Sigil und Sigil 2 neue Doom-Episoden heraus, die bei Fans der klassischen Shooter gut ankamen.

Einordnung des Projekts

  • Es handelt sich um ein FPS-Projekt von John Romero.
  • Das Spiel wurde ursprünglich von Xbox/Microsoft finanziert.
  • Es ist kein offiziell benanntes Franchise und keine bestätigte Fortsetzung.
  • Der neue Publisher ist bestätigt, der Name aber nicht öffentlich.
  • Ein Release-Termin oder Plattformangaben fehlen weiterhin.

Branchenkontext: Wenn Publisher abspringen

Microsoft hat in den vergangenen Jahren mehrfach Projekte eingestellt oder Finanzierungen zurückgefahren, besonders nach der Übernahme von Activision Blizzard und den darauffolgenden Umstrukturierungen. Für unabhängige Studios ist ein Publisher-Ausstieg oft existenzbedrohend. Romero Games hat es immerhin geschafft, einen neuen Partner zu finden und einen Teil der Belegschaft zurückzuholen. Das ist in der Branche nicht selbstverständlich. Viele Studios schließen nach einem geplatzten Deal komplett oder müssen komplett neu anfangen.

Was das für Spieler bedeutet

Für Spielerinnen und Spieler bleibt vorerst unklar, wann und in welcher Form das Spiel erscheinen wird. Der neue Publisher ist ein positives Signal, aber ein kleineres Team bedeutet auch ein kleineres Projekt. Das ursprüngliche Xbox-Konzept dürfte in dieser Form nicht mehr existieren. Wer auf ein großes Romero-FPS im Stil von Doom hofft, sollte die Erwartungen anpassen. Ein konkreter Termin für eine offizielle Ankündigung oder ein Update ist nicht bekannt.

Ein Studio in Bewegung

Romero Games zeigt mit diesem Schritt, wie flexibel kleine Studios auf Publisher-Entscheidungen reagieren können. Die Rückkehr von rund zehn Entwicklern deutet darauf hin, dass zumindest ein Teil des Kernteams an das Projekt glaubt. John Romeros Aussage zum Neudesign klingt nach einem praktischen Ansatz: nicht aufgeben, sondern das Beste aus dem vorhandenen Material machen. Ob das Ergebnis überzeugt, wird sich erst zeigen, wenn es offizielle Informationen zu Titel, Plattformen und Release gibt. Bis dahin bleibt das Spiel ein Projekt mit vielen offenen Fragen.

Quelle: PCGamer latest

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