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Sega will keine generative KI für In-Game-Inhalte nutzen
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Sega will keine generative KI für In-Game-Inhalte nutzen

Sega schließt generative KI für kreative Inhalte in Crazy Taxi: World Tour aus und äußert sich nebenbei zur Arbeit mit Indie-Entwicklern.

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Dennis Adam
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Sega schließt generative KI für sichtbare Spielinhalte aus

Sega hat in einem Interview klargestellt, dass generative KI nicht für kreative Inhalte genutzt werden soll, die später im fertigen Spiel zu sehen sind. Erwähnt wurde KI in der Entwicklung lediglich als Hilfsmittel und Referenz, nicht als Quelle für Assets, Texte oder Designs. Bestätigt ist damit am Ende nur eine einzige Zusage: Im fertigen Spiel sollen keine KI-generierten Inhalte erscheinen. Ob zu einem früheren Zeitpunkt doch generative KI für tatsächlich sichtbare In-Game-Assets verwendet wurde, war zwischenzeitlich widersprüchlich kommuniziert worden. Diese Frage bleibt offen, die Aussage für das Endprodukt dagegen nicht.

Was bislang über Crazy Taxi: World Tour bekannt ist

  • Entwickler und Publisher: Sega entwickelt und veröffentlicht den Titel selbst, ein externes Studio ist nicht beteiligt.
  • Einordnung: neuer Hauptteil der Crazy Taxi-Reihe, eingeordnet als Action- bzw. Arcade-Racing-Spiel.
  • Vorgänger: direkter Vorgänger ist das ursprüngliche Crazy Taxi, die Marke selbst ist deutlich älter.
  • Release: offiziell für 2027 angekündigt, ein konkretes Tagesdatum gibt es nicht.
  • Preis: bislang weder in Euro noch in anderer Währung bestätigt.

Plattformen: Vier Ziele, ein Termin

Crazy Taxi: World Tour soll auf Xbox Series X|S, Xbox on PC bzw. PC über Steam, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2 erscheinen. Damit deckt Sega alle aktuellen Konsolenfamilien plus den PC ab, was für einen Arcade-Titel dieser Größe ungewöhnlich breit ist. Ein genaues Datum innerhalb des Jahres 2027 fehlt weiterhin, ebenso jede Angabe zum Preis. Auch technische Details wie Bildrate oder Auflösung pro Plattform sind nicht bestätigt. Spieler müssen sich also mit dem Jahr als einziger festen Größe begnügen.

Sega als Entwickler und Publisher in eigener Sache

Sega tritt bei diesem Projekt in einer Doppelrolle auf: Das Unternehmen entwickelt und veröffentlicht den Titel selbst. Das ist bei größeren Marken des Hauses üblich, sorgt aber auch dafür, dass alle Aussagen zu KI, Zeitplan und Plattformen aus derselben Quelle stammen. Die Crazy Taxi-Marke gehört zu Segas eigenem Portfolio, entsprechend gibt es keinen Lizenzgeber im Hintergrund, der zusätzliche Vorgaben machen könnte. Für Spieler bedeutet das vor allem eines: Wenn Sega etwas zusagt oder offenlässt, ist Sega auch die Instanz, die es später einlösen muss.

Die Rückkehr einer alten Arcade-Marke

Der neue Teil wird ausdrücklich als Rückkehr der Marke beschrieben, nicht als bloße Neuauflage. Der direkte Vorgänger ist das ursprüngliche Crazy Taxi, die Serie selbst reicht weiter zurück und gehört zu den Namen, die viele Spieler mit dem Arcade-Zeitalter verbinden. Zwischen damals und dem angekündigten Release für 2027 liegt ein sehr großer Abstand, weshalb der Titel eher als Neustart denn als Fortsetzung im klassischen Sinn gelesen werden kann. Der Name Crazy Taxi: World Tour deutet zudem auf einen größeren geografischen Rahmen hin, ohne dass Sega dazu Details bestätigt hätte.

Sega äußert sich zur Arbeit mit Indie-Entwicklern

Neben der KI-Frage enthält das Interview auch Bemerkungen zur Zusammenarbeit mit Indie-Entwicklern. Konkrete Namen, Projekte oder Zahlen wurden dabei nicht bestätigt, insofern bleibt der Punkt allgemein. Für ein großes Haus wie Sega ist das dennoch ein relevanter Teil der Außendarstellung, weil es zeigt, wie das Unternehmen seine Rolle gegenüber kleineren Teams beschreibt. Details dazu, wie diese Zusammenarbeit konkret aussehen soll, sind bislang nicht öffentlich.

Warum die KI-Aussage für Spieler zählt

Die Zusage betrifft ausschließlich Inhalte, die im fertigen Spiel sichtbar sind. Alles, was während der Produktion als Referenz, Hilfsmittel oder Arbeitswerkzeug dient, bleibt davon unberührt. Genau in dieser Unterscheidung lag zeitweise die Verwirrung: Aussagen zur Entwicklung und Aussagen zum Endprodukt wurden nicht immer sauber getrennt. Wer das Spiel 2027 startet, sollte deshalb vor allem auf das schauen, was tatsächlich auf dem Bildschirm landet. Für alles andere fehlt bislang eine belastbare Grundlage, auch wenn gegenteilige Darstellungen kursierten.

Was bislang feststeht

Feste Angaben gibt es bis heute nur wenige, dafür sind sie klar: 2027 als Release-Jahr, Sega als Entwickler und Publisher, die Plattformen Xbox Series X|S, PC über Steam, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2. Kein Preis, kein Tag, keine Bestätigung zu KI-generierten Assets im Endprodukt, aber eine ausdrückliche Absage an generative KI für kreative Spielinhalte. Wer auf Crazy Taxi: World Tour wartet, hat damit einen Termin in großer Auflösung und eine Haltung des Publishers, die sich überprüfen lässt.

Quelle: Kotaku

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