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Send in the Clown: Comedy-RPG mit nur einem Kampf
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Send in the Clown: Comedy-RPG mit nur einem Kampf

Mad Herons' Send in the Clown schickt euch als Clown auf eine Geburtstagsfeier, mit genau einem rundenbasierten Kampf im gesamten Spiel.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein Clown gegen ein Geburtstagskind

Send in the Clown ist ein rundenbasiertes Comedy-Rollenspiel des Studios Mad Herons, in dem man als Clown die Geburtstagsfeier eines 12-jährigen Mädchens retten soll. Was nach einer klassischen Kampagnenstruktur mit Dutzenden Encountern klingt, ist bewusst anders gebaut. Laut Vorschau enthält das Spiel genau einen einzigen rundenbasierten Kampf. Der Rest verteilt sich auf Minigames und Erzählpassagen, die gesamte Spielzeit liegt bei rund einer Stunde.

Das ist bislang bestätigt

  • Plattform: PC über Steam, dort sind Windows, macOS sowie SteamOS und Linux als Systeme gelistet.
  • Release: Ein konkretes Datum gibt es nicht, angegeben wird „später 2026“ beziehungsweise „To be announced“.
  • Preis: In den öffentlich zugänglichen Angaben ist kein Euro-Preis genannt.
  • Entwickler und Publisher: Mad Herons tritt auf Steam in beiden Rollen auf.
  • Einordnung: Eigenständiges Comedy-RPG, kein Teil einer Reihe, kein bekanntes Prequel oder Sequel.

Warum Komödie im RPG so selten ist

Comedy funktioniert im Film seit Jahrzehnten als eigenes Genre mit eigener Dramaturgie, im Spielebereich taucht sie dagegen meist nur als Beiwerk auf. Ein Witz in einer Zwischensequenz ist die Regel, ein Spiel, dessen Mechanik selbst auf Pointen ausgelegt ist, die Ausnahme. Komödie ist schwer zu schreiben, und Timing lässt sich kaum über eine Spielmechanik erzwingen. Genau in diese Lücke zielt Send in the Clown, indem es die rundenbasierte Kampfstruktur nicht als Kern, sondern als Pointe einsetzt.

Mad Herons: wenig öffentliche Spuren

Über die Vergangenheit von Mad Herons ist öffentlich bislang kaum etwas belegt. In den verfügbaren Angaben zum Projekt finden sich keine früheren Titel, keine Gründungsdaten und keine Angaben zu Teamgröße oder Standort. Damit reiht sich das Studio in eine Gruppe kleiner Indie-Entwickler ein, die ihr Debüt direkt selbst auf Steam veröffentlichen. Für Spieler bedeutet das vor allem eines: Es gibt keine Vorgänger, an denen man die Qualität des Studios ablesen könnte.

Minigames statt Gegnerwellen

  • Der eine rundenbasierte Kampf ist der einzige seiner Art im kompletten Spiel.
  • Der Großteil der Laufzeit besteht aus Minigames, die rund um die Geburtstagsfeier angesiedelt sind.
  • Die Spielzeit wird offiziell als „bite-sized“ beschrieben, also als kleiner Happen für einen Abend.
  • Die rundenbasierte Struktur bleibt trotzdem erhalten, nur eben nicht als wiederkehrendes Kampfsystem.
  • Ein genauer Termin, ein Preis und mögliche weitere Plattformen außerhalb von Steam sind weiterhin offen.

Wo sich das einordnet

Comedy-Rollenspiele existieren, sind aber fast immer Nischenprojekte. Undertale nutzte das Kampfsystem selbst als Witzmaschine, West of Loathing setzte auf absurden Humor in einer offenen Welt, Thank Goodness You’re Here machte Komik 2024 sogar zum einzigen Spielprinzip. Send in the Clown geht einen anderen Weg: Es nimmt sich die klassische RPG-Struktur und bricht sie auf einen einzigen Höhepunkt herunter. Das ist eine Design-Entscheidung, die sich an einem Abend überprüfen lässt, statt an vierzig Stunden Spielzeit.

Was ein einzelner Kampf über das Design verrät

Wenn ein RPG nur einen Kampf hat, muss dieser Kampf sitzen. Er trägt die gesamte mechanische Erwartungshaltung des Genres und muss gleichzeitig die Pointe liefern, auf die das Spiel zuläuft. Das erklärt die Kür: Ein Spiel, das eine Stunde dauert, kann sich keine Füllkämpfe leisten, ohne seine eigene Pointe zu verwässern. Die Minigames übernehmen deshalb den Part, den sonst Gegnerwellen und Grind hätten. Ob das aufgeht, hängt an der Qualität dieser Minigames, nicht an der Anzahl der Trefferpunkte.

Ein Kampf, ein Abend, ein Termin

Mad Herons veröffentlicht Send in the Clown in Eigenregie, ein Publisher im Hintergrund ist nicht benannt. Auf Steam stehen Windows, macOS und SteamOS plus Linux als Systeme, ein Preis fehlt weiterhin. Als Zeitfenster nennt die Store-Seite „später 2026“ beziehungsweise gar kein Datum. Damit bleibt bis zum Release eine Frage offen, die sich nicht durch Vorschau-Material beantworten lässt: ob eine Stunde Spielzeit reicht, um die Pointe eines ganzen Genres zu tragen.

Quelle: Rock Paper Shotgun Latest Articles Feed

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