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Starfield ohne Story: Warum das Spiel mehr ist als seine Handlung
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Starfield ohne Story: Warum das Spiel mehr ist als seine Handlung

Bethesdas Sci-Fi-RPG Starfield wird oft für seine Handlung kritisiert, doch abseits der Story entfaltet das Spiel seine Stärken.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein Release mit Ansage und Nachhall

Starfield erschien am 6. September 2023 für Xbox Series X|S und Windows-PC. Developed von Bethesda Game Studios, published von Bethesda Softworks. Das Spiel wird als das erste neue Universum des Studios seit 25 Jahren beschrieben. Eine PS5-Version folgte am 7. April 2026, dort liegt der Launchpreis bei 69,99 €. Damit ist Starfield längst kein Exklusivtitel mehr, sondern auf drei Plattformen zu Hause.

Die Story als Reizthema

  • Viele Spieler brachen früh ab, weil die Haupthandlung keinen Funken zündete.
  • Die Erzählung um die Artefakte und das Multiversum polarisiert bis heute.
  • Dialoge und Charakterzeichnung gelten als schwächster Punkt des Spiels.
  • Wer narrative Tiefe wie in früheren Bethesda-Titeln erwartete, wurde enttäuscht.

Die Kritik ist berechtigt, denn die Geschichte bleibt hinter dem zurück, was das Studio früher ablieferte. Doch wer deshalb das Handtuch warf, verpasste den eigentlichen Kern des Spiels.

Was abseits der Handlung funktioniert

  • Basenbau: Eigene Außenposten auf fremden Planeten errichten und Ressourcenketten aufbauen.
  • Schiffsbau: Modular eigene Raumschiffe konstruieren, vom Frachter bis zum Kampfschiff.
  • Erkundung: Über 1.000 Planeten, viele davon prozedural generiert, mit eigenen Biomen.
  • Kampfsystem: Schießereien im Weltraum und zu Fuß, mit brauchbaren Skill-Trees.
  • Modding: Die Community hat das Spiel auf dem PC längst in neue Richtungen geschoben.

Wer die Story ausblendet und sich auf diese Systeme einlässt, findet ein Spiel mit enormem Umfang. Die Mechaniken greifen ineinander, auch wenn die Präsentation bisweilen spröde bleibt.

Ein Studio mit schwerem Erbe

Bethesda Game Studios hat eine Historie, an der sich Starfield messen lassen muss. The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) und Fallout 4 (2015) setzten Maßstäbe für offene Welten. Skyrim verkaufte sich über 60 Millionen Mal und gilt als eines der einflussreichsten Rollenspiele überhaupt. Fallout 4 lieferte ebenfalls Millionenverkäufe, litt aber unter ähnlicher Story-Kritik. Starfield tritt dieses Erbe an und kämpft mit denselben Erwartungen.

Das erste neue Universum seit 25 Jahren

Laut Einordnung ist Starfield das erste neue Universum von Bethesda Game Studios seit einem Vierteljahrhundert. Zuvor bediente das Studio fast ausschließlich The Elder Scrolls und Fallout, also bestehende Marken mit eingefleischten Fans. Ein komplett neuer Schauplatz bedeutet auch ein neues Risiko: keine Nostalgie, keine etablierte Lore, keine eingespielte Fangemeinde. Starfield musste bei null anfangen und wurde entsprechend kritisch beäugt.

Plattformen, Preis und Verfügbarkeit

  • Xbox Series X|S: Release am 6. September 2023.
  • Windows 10/11: Ebenfalls am 6. September 2023.
  • PlayStation 5: Nachgereicht am 7. April 2026.
  • Preis: 69,99 € im PS5-Store zum Launch.
  • Publisher: Bethesda Softworks, Entwickler: Bethesda Game Studios.

Die späte PS5-Fassung öffnete das Spiel einem neuen Publikum, das zuvor außen vor blieb. Wer die Xbox-Exklusivität als Hürde sah, kann nun ohne Konsolenwechsel zugreifen.

Einordnung in den Branchenkontext

Starfield ist ein Beispiel für ein Spiel, das an seinen eigenen Versprechen scheitert und trotzdem treue Anhänger findet. Die Erwartungshaltung nach Skyrim war enorm, und die Enttäuschung über die Story ist real. Gleichzeitig zeigen Modding-Szene und Basenbauer, dass die Systeme tragen. Ähnlich erging es einst Fallout 76, das nach holprigem Start durch Updates an Profil gewann. Starfield steht noch am Anfang dieser Kurve, aber die Richtung ist bekannt.

Ein nüchterner Blick auf die Zahlen

69,99 € für die PS5-Fassung, ein Release im September 2023, ein Studio, das seit einem Vierteljahrhundert keine neue Marke mehr gestemmt hat. Das sind die harten Fakten. Wer die Story ignoriert, bekommt ein Spiel, das in seinen Systemen aufgeht. Wer sie ernst nimmt, stolpert über Dialoge, die nicht zu Skyrim-Zeiten passen wollen. Starfield ist kein Meisterwerk der Erzählung, aber ein Baukasten mit enormer Reichweite. Die Entscheidung liegt beim Spieler, nicht bei der Schlagzeile.

Quelle: Polygon.com

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