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Stargate: Neuanfang war kein Reboot, sagt Richard Dean Anderson
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Stargate: Neuanfang war kein Reboot, sagt Richard Dean Anderson

Richard Dean Anderson erklärt, dass die geplante Stargate-Serie als Fortsetzung im bestehenden Universum gedacht war, nicht als Neustart.

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Tommes Parzl
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Was Richard Dean Anderson über das Projekt sagte

Bei einem Fan-Panel Anfang September 2026 sprach Richard Dean Anderson über die geplante neue Stargate-Serie, die im November 2025 angekündigt und im Juni 2026 bereits wieder eingestellt wurde. Seine Einordnung ist bemerkenswert: Das Projekt sei kein Reboot gewesen, sondern eine neue Fortsetzung im bestehenden Stargate-Universum. Die Verbindung zur nächsten Generation sollte über Michael Shanks und seine Figur Daniel Jackson laufen. Für Fans, die auf eine Rückkehr von Jack O’Neill gehofft hatten, ist das eine deutliche Ansage.

Die harten Fakten zum eingestellten Projekt

  • Ankündigung: November 2025, als neuer Teil des Franchise für Amazon / Prime Video
  • Einstellung: Juni 2026, also nur rund sieben Monate nach der Ankündigung
  • Aussagen von Anderson: aufgegriffen Anfang September 2026 bei einem Fan-Panel
  • Beteiligte: Martin Gero, Brad Wright und Joseph Mallozzi als kreative Köpfe
  • Studiopartner: Amazon MGM Studios als Rechte- und Produktionsseite

Kein Neustart, sondern eine Fortsetzung

Die Unterscheidung ist wichtiger, als sie klingt. Ein Reboot hätte bedeutet, bestehende Figuren und Ereignisse neu zu erzählen, das Universum also zurückzusetzen. Geplant war laut Anderson jedoch eine Continuation, die auf der bestehenden Zeitlinie aufbaut. Daniel Jackson sollte dabei als Brücke zwischen der alten Garde und einer neuen Generation fungieren. Genau dieser Ansatz galt in Fankreisen lange als der einzige, der eine Rückkehr nach den Serien der 2000er Jahre glaubwürdig macht. Mit der Einstellung im Juni 2026 ist diese Variante vorerst vom Tisch.

Die kreativen Köpfe hinter dem Projekt

  • Brad Wright war an der Entwicklung der früheren Stargate-Serien beteiligt
  • Joseph Mallozzi schrieb und produzierte über Jahre an dem Franchise mit
  • Martin Gero kam als weiterer Autor und Produzent hinzu
  • Amazon MGM Studios hielt die Rechte und war als Studiopartner eingebunden

Diese Namen stehen für Kontinuität. Wer sie zusammenbringt, plant in der Regel kein Experiment, sondern eine Verlängerung bestehender Erzählstränge. Umso kürzer war die Lebensdauer des Vorhabens.

Stargate als Franchise: die Vorgeschichte

Die Reihe begann 1994 mit dem Kinofilm Stargate von Roland Emmerich und Dean Devlin. 1997 startete Stargate SG-1, in der Richard Dean Anderson über Jahre die Rolle des Jack O’Neill spielte. Es folgten Stargate Atlantis (2004) und Stargate Universe (2009), später Stargate Origins (2018). Über die Jahre entstand ein verzweigtes Universum mit eigener Mythologie, mehreren Teams und wechselnden Bedrohungslagen. Ein neuer Teil hätte auf ein Publikum gebaut, das seit Jahrzehnten dabei ist.

Warum die Einstellung so kurz nach der Ankündigung kam

Zwischen Ankündigung und Aus lagen nur etwa sieben Monate. Solche Zeiträume sind ungewöhnlich kurz, wenn ein Projekt bereits Autoren, Produzenten und einen Streaming-Partner hat. Ob die Serie noch einmal zurückkommt, ist unbestätigt; nach der Kündigung gibt es keine bestätigten Release-Pläne. Auch einen Preis gibt es nicht, weil nie ein kaufbares Produkt entstanden ist. Für Amazon wäre Stargate ein Katalogtitel mit eingebauter Fanbasis gewesen, ein Startvorteil, den viele neue Sci-Fi-Serien nicht haben.

Was das für Fans bedeutet

  • Eine Rückkehr von Jack O’Neill ist mit diesem Projekt nicht mehr verbunden
  • Daniel Jackson als geplanter Anknüpfungspunkt bleibt ungenutzt
  • Es gibt keinen offiziellen Termin und keine Plattform für eine Neuauflage
  • Die Rechte liegen weiter bei Amazon MGM Studios

Gerade der Umstand, dass Anderson selbst über die Sache spricht, zeigt, wie weit die Planungen bereits gediehen waren. Fun-Fact-Charakter: Er war nie Teil einer offiziellen Ankündigung zur neuen Serie, sondern ordnete das Geschehen erst nachträglich ein.

Einordnung im Genre derzeit

Fortsetzungen bestehender Sci-Fi-Franchises sind seit einigen Jahren der Standardweg für Streaming-Anbieter. Ein etablierter Name senkt das Risiko, ein Reset enttäuscht jedoch die Altfans. Genau in diesem Spannungsfeld lag das Stargate-Projekt. Anderson sagte, es sei eine Fortsetzung gewesen, kein Neustart. Diese Aussage erklärt, warum viele Fans die Einstellung als Verlust betrachten und nicht als Befreiung von einem halbherzigen Reboot.

Der Stand heute

Stargate bleibt damit eine Reihe, die seit Stargate Origins 2018 keine neue Serie mehr hervorgebracht hat. Die letzte Nachricht zum Thema ist keine Ankündigung, sondern eine Absage. Was bleibt, sind die Aussagen eines Schauspielers, der die Figur geprägt hat, über ein Projekt, das nie gedreht wurde.

Quelle: PCGames: Wissen, was gespielt wird!

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