Was hinter Substructure steckt
Substructure ist ein kommendes Automations- und Aufbauspiel, das auf einem fremden Planeten spielt. Spieler landen auf der Oberfläche einer Alienwelt und bauen mit den Werkzeugen ihrer Benutzeroberfläche und den Blaupausen ihres Tech-Baums eine weitläufige Fabrik auf. Diese Fabrik fördert Ressourcen aus dem Planeten und verwandelt sie über Produktionsketten in Materialien und Komponenten, um immer größere Maschinen zu bauen. Das klingt nach bekannten Mustern, doch das Spiel deutet schon jetzt an, dass es in fundamentalen Punkten eigene Wege geht.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Entwickler: Dubious Design
- Publisher: Hooded Horse
- Genre: Automationsspiel, Base-Building, Resource Management, Crafting, Sandbox
- Setting: Rogue-Planet-Szenario auf einem fremden Planeten
- Plattform: PC über Steam, mit Unterstützung für Windows und Linux
- Release: Auf Steam steht bislang nur „Coming soon”
- Preis: Kein Preis ausgewiesen
Der Kniff mit dem Planetenkern
- Spieler bauen nicht nur an der Oberfläche, sondern stoßen über Produktionsketten Richtung Planetenkern vor.
- Das Spiel wird auf Steam als Rogue-Planet-Setting beschrieben, was auf veränderbare oder sich wandelnde Planetenumgebungen hindeutet.
- Die Kernschleife beginnt mit Landung, Rohstoffabbau und dem Aufbau erster Maschinen.
- Über den Tech-Baum schalten Spieler neue Schematics frei und erweitern so ihre Produktionsmöglichkeiten.
Wer ist Dubious Design?
Dubious Design ist das Studio hinter Substructure. Bekannt wurde das Team durch die Factorio-Mod UltraCube (auch als Ultracube bekannt), die in Berichten als Ursprung der Macher beschrieben wird. Diese Mod-Erfahrung prägt das Verständnis des Studios für komplexe Automationsketten und Ressourcenflüsse. Mit Substructure wagt Dubious Design den Schritt vom Mod-Projekt zum eigenständigen kommerziellen Spiel. Als Publisher steht Hooded Horse an der Seite, ein Label, das sich auf Strategiespiele und Aufbausimulationen spezialisiert hat.
- Substructure erscheint für PC über Steam.
- Laut SteamDB werden Windows und Linux unterstützt.
- Ein konkretes Releasedatum ist nicht genannt.
- Auf der Steam-Seite steht derzeit lediglich „Coming soon”.
- Auch ein Early-Access-Starttermin oder ein Preis sind nicht bestätigt.
Einordnung im Automations-Genre
Das Automationsgenre hat in den vergangenen Jahren einen festen Platz im PC-Gaming gefunden. Spiele wie Factorio, Satisfactory oder Dyson Sphere Program haben gezeigt, wie süchtig machend der Aufbau komplexer Produktionsketten sein kann. Substructure tritt in dieses Feld ein, bringt aber mit dem Rogue-Planet-Ansatz und dem Vorstoß zum Planetenkern eine eigene Idee mit. Das Spiel wirkt auf den ersten Blick wie ein vertrauter Vertreter des Genres, verspricht aber laut eigener Beschreibung fundamentale Änderungen an der Formel.
Was das für Spieler bedeutet
- Wer Factorio oder ähnliche Titel kennt, wird sich in Substructure sofort zurechtfinden.
- Die vertraute Schleife aus Abbau, Crafting und Aufbau bleibt erhalten.
- Der Weg zum Planetenkern statt zur bloßen Oberflächenexpansion könnte die Spielweise grundlegend verändern.
- Ein genaues Bild lässt sich erst zeichnen, wenn mehr Gameplay-Material oder ein Release-Termin vorliegt.
Die Ausgangslage vor dem Release
Substructure befindet sich in einer Phase, in der vieles noch offen ist. Publisher Hooded Horse und Entwickler Dubious Design haben bislang weder einen konkreten Termin noch einen Preis genannt. Die Kombination aus erfahrenen Mod-Machern und einem etablierten Strategie-Publisher weckt Erwartungen, die das Spiel erst noch erfüllen muss. Der Ansatz, Automationsaufbau mit einem Rogue-Planet-Setting und einem Vorstoß zum Planetenkern zu verbinden, ist im Genre bislang selten. Bis zur Veröffentlichung bleibt Substructure ein Titel, den Fans komplexer Produktionsketten im Auge behalten sollten.