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Warhorse wird 15: Klíma über KI, Preise und erwachsene RPGs
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Warhorse wird 15: Klíma über KI, Preise und erwachsene RPGs

Zum 15. Geburtstag von Warhorse Studios spricht Co-Gründer Martin Klíma über erwachsene Rollenspiele, KI und die Preisfrage der Branche.

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Dennis Adam
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15 Jahre Warhorse: Ein Jubiläum mit großen Themen

Am 25. September 2026 feiert Warhorse Studios sein 15-jähriges Bestehen, und aus diesem Anlass wurde ein Interview mit Co-Gründer Martin Klíma veröffentlicht. Das Gespräch behandelt die Nachfrage nach „erwachsenen“ Rollenspielen, den Einsatz von KI, die Debatte um angeblich zu billige Spiele sowie Klímas eigene Vergangenheit während des Zusammenbruchs des Kommunismus. Die Meldung ordnet Warhorse als das Studio hinter Kingdom Come: Deliverance 2 ein und verweist auf den Ursprung der Reihe in Kingdom Come: Deliverance. Plattformen oder Preise werden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Die vier Kernthemen des Gesprächs

  • Die wachsende Nachfrage nach „erwachsenen“ Rollenspielen, also Titeln mit komplexen Systemen und ernsten Themen
  • Der Umgang mit KI in der Spieleentwicklung
  • Die These, dass Games zu billig verkauft werden
  • Klímas persönliche Rolle in der Zeit des Umbruchs, als der Kommunismus in Osteuropa zusammenbrach

Warum „erwachsene“ RPGs ein Thema sind

Der Begriff steht bei Warhorse nicht für Gewaltdarstellung, sondern für Spiele mit historischem Anspruch und Systemtiefe. Kingdom Come: Deliverance setzte 2018 auf ein realistisches 15. Jahrhundert in Böhmen, ohne Drachen, Magie oder Elfen. Ein solches Setting verlangt Recherche, historische Beratung und Geduld bei der Produktion. Die Frage im Interview lautet offenbar, ob der Markt für diese Art von Rollenspiel heute größer ist als beim Start des Studios 2011.

Studio-Historie: Von Prag nach Böhmen

  • Warhorse Studios wurde 2011 in Prag gegründet, mit Martin Klíma als einem der Köpfe hinter dem Projekt
  • Die erste große Produktion, Kingdom Come: Deliverance, erschien 2018 und spielte im mittelalterlichen Böhmen
  • Das Studio sitzt in Tschechien und ist damit eines der wenigen größeren RPG-Häuser Osteuropas
  • Mit Kingdom Come: Deliverance 2 führt Warhorse die Reihe in derselben historischen Epoche fort

Die Reihe als Fundament

Kingdom Come: Deliverance erzählt die Geschichte von Heinrich, einem Schmiedesohn, der in einen Krieg zwischen Adelshäusern gerät. Das Spiel verzichtet auf Fantasy-Elemente und arbeitet stattdessen mit Schwertkampf, Reputation und einem Rufsystem. Kingdom Come: Deliverance 2 baut auf dieser Grundlage auf und führt die Handlung im selben Jahrhundert weiter. Wer die Reihe kennt, weiß, dass Warhorse bewusst auf Langsamkeit und historische Genauigkeit setzt statt auf schnelle Action.

Branchenkontext: Preise und KI

Die Aussage, Spiele seien zu billig, fällt in eine laufende Debatte über Produktionskosten und Verkaufspreise. Große RPGs benötigen mehrere Jahre Entwicklungszeit und Teams im dreistelligen Bereich, während der Standardpreis für Vollpreistitel seit Jahren relativ stabil bleibt. Die Frage nach KI berührt ein zweites Minenfeld: Studios weltweit diskutieren, wie generative Werkzeuge in Konzept, Texturierung oder Lokalisierung eingesetzt werden dürfen. Das Interview liefert dazu die Position eines Studio-Gründers, nicht die eines Publishers, denn ein Publisher wird in den Angaben zu dieser Meldung nicht genannt.

Politik und Biografie

  • Klímas Jugend fiel in die Endphase der kommunistischen Herrschaft in der Tschechoslowakei
  • Der Umbruch von 1989 veränderte die gesamte Region und damit auch die Lebenswege einer Generation
  • Solche Biografien prägen bis heute die Erzählhaltung osteuropäischer Studios
  • Das Interview verknüpft diese Vergangenheit mit der Frage, welche Geschichten Spiele erzählen dürfen

Ein Studio, drei Fragen, ein Datum

Bemerkenswert ist, wie viele verschiedene Themen ein einziges Jubiläumsgespräch bündelt: Marktwirtschaft, Technologie, Erinnerung und Spielkultur. Warhorse Studios ist damit kein Fall für eine reine Glückwunschmeldung, sondern ein Beispiel dafür, wie eng die Geschichte eines Entwicklers mit der Geschichte seiner Region verwoben ist. Das Interview erschien am 25. September 2026, also genau zum 15-jährigen Bestehen des Studios. Weitere Details zu Plattformen, Preisen oder künftigen Projekten lassen sich daraus nicht ableiten.

Quelle: PCGamer latest

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