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Warum Gotham für Fans von Gotham Central ein Problem bleibt
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Warum Gotham für Fans von Gotham Central ein Problem bleibt

Ein Video-Essay vom 30. März 2017 erklärt, warum die TV-Serie Gotham für Kenner der Comic-Vorlage Gotham Central schwer zu genießen ist.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein Essay aus dem Jahr 2017

Am 30. März 2017 erschien der Video-Essay „Why I’ll Never Watch GOTHAM“. Er ist die 13. Folge der Reihe Issue At Hand und wurde als Video auf YouTube veröffentlicht. Die Autorin Susana erklärt darin, warum sie die TV-Serie Gotham nicht einfach als das nehmen kann, was sie ist. Mit einem Spiel, einem Preis oder einem Entwickler hat der Beitrag nichts zu tun, es geht um Fernsehen und um Comics. Genau dieser Zusammenhang macht den Essay auch Jahre später noch interessant.

Die Vorlage: Gotham Central

  • Gotham Central ist eine DC-Comic-Reihe über den Alltag des Gotham City Police Department.
  • Im Mittelpunkt stehen Ermittler wie Renee Montoya und Crispus Allen, nicht Batman selbst.
  • Die Reihe entstand in den 2000er Jahren und zählt für viele Batman-Leser zum Besten, was der Verlag in dieser Zeit veröffentlicht hat.
  • Die TV-Serie Gotham wurde nachweislich von genau dieser Comic-Reihe inspiriert.

Cop-Perspektive statt Fledermaus

Der Reiz von Gotham Central liegt in der Bodenhaftung. Verbrechen werden dort aus Sicht der Ermittler erzählt, mit Schichtplänen, Akten und Vorgesetzten, die Ergebnisse sehen wollen. Batman taucht in dieser Welt höchstens am Rand auf, als Problem oder als Gerücht. Wer diese Erzählweise liebgewonnen hat, trägt ein sehr genaues Bild davon im Kopf, wie sich Gotham anfühlen sollte. Genau an diesem Bild reibt sich die Serienfassung.

Die TV-Serie und ihr Start

Gotham startete 2014 und lief über fünf Staffeln bis 2019. Erzählt wird vom jungen James Gordon, lange bevor es einen Batman gibt, während Bruce Wayne noch ein Kind ist. Die Serie setzt also zeitlich vor dem Material an, aus dem Gotham Central seine Fälle zieht. Damit verschiebt sie den Blick von der Ermittlungsarbeit hin zur Vorgeschichte berühmter Figuren. Für Zuschauer, die die Comics kennen, entsteht dadurch eine Lücke zwischen Erwartung und Ausführung.

Der Patzer bei 1:17

  • In der Beschreibung des Videos steht eine Korrektur.
  • Ein Clip, der bei 1:17 aus Gotham stammt, war zunächst fälschlich als Szene aus Batman Begins ausgewiesen.
  • Die Richtigstellung wurde nachträglich ergänzt.
  • An der Argumentation des Beitrags ändert der Fehler nichts, für die Sorgfalt ist er trotzdem ein Punkt.

Adaptionen zwischen Kino, Fernsehen und Spiel

Batman ist seit Jahrzehnten ein Fall für sich, was Erwartungshaltungen angeht. Batman Begins von 2005 und seine Fortsetzungen prägten eine ganze Generation von Bildern, und die Arkham-Reihe ab 2009 zeigte, wie nah Spiele an die Vorlage herankommen können. Wer in diesem Umfeld aufwächst, vergleicht automatisch. Eine Serie, die dieselbe Stadt zeigt, aber aus einer anderen Perspektive erzählt, hat es dadurch schwerer als ein Werk ohne Vorbild. Das ist kein Qualitätsurteil über Gotham, sondern eine Frage der Messlatte.

Was Comic-Fans mitnehmen

  • Gotham Central funktioniert ohne Batman und bleibt trotzdem spannend.
  • Die TV-Serie nutzt dieselbe Stadt, aber eine andere Erzählzeit.
  • Eine Inspiration ist keine Verfilmung, das gilt für beide Richtungen.
  • Wer die Comics zuerst gelesen hat, sieht die Serie immer durch diese Brille.
  • Wer die Serie zuerst gesehen hat, findet über sie vielleicht erst zu den Comics.

Ein Datum und eine Korrektur

Der Beitrag stammt vom 30. März 2017, also aus der dritten Staffel von Gotham. Zu diesem Zeitpunkt war die Trennung zwischen Vorlage und Umsetzung längst offensichtlich. Die Ergänzung zur falsch beschrifteten Szene bei 1:17 steht bis heute in der Beschreibung des Videos. Wer den Essay sucht, findet ihn auf YouTube, inklusive der Korrektur im Text.

Quelle: Polygon.com

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