Das Spielprinzip von WheelMates
WheelMates schickt Spieler in ein gigantisches Labor, in dem ein verrückter Wissenschaftler spurlos verschwunden ist.
- Die Spieler steuern winzige Fahrzeuge aus der Vogelperspektive.
- Das Abenteuer setzt voll auf kooperative Mechaniken im Stil von It Takes Two.
- Jedes Level erfordert präzise Teamarbeit, um knifflige Hindernisse zu überwinden.
Das hinter dem Projekt stehende Studio PixelPulse Games aus Köln besteht aus zwölf ehemaligen Mitarbeitern von Deck13 Interactive. Vor ihrer Selbstständigkeit im Jahr 2021 wirkten die Entwickler an Titeln wie The Surge 2 und Lords of the Fallen mit. Mit WheelMates wechselt das Team komplett das Genre und verlässt die dunklen Action-Rollenspiele zugunsten eines rein kooperativen Familien-Spiels.
Die Mischung aus Action und Rätseln
Das Gameplay erinnert stark an Klassiker wie Micro Machines, gepaart mit modernen Physik-Rätseln.
- Flankiert wird die rasante Fahrt durch knifflige Knobelaufgaben.
- Die Laborumgebung strotzt nur so vor interaktiven Objekten und vergrößerten Alltagsgegenständen.
- Das Verschwinden des Professors dient als roter Faden für die Erkundung.
In der Spielegeschichte hat das Konzept von verkleinerten Fahrzeugen in Haushaltsumgebungen eine lange Tradition. Neben dem Vorbild Micro Machines von Codemasters aus dem Jahr 1991 prägten vor allem Pangya und das 2005 veröffentlichte Re-Volt dieses Subgenre. PixelPulse Games erweitert diese Formel um asymmetrische Fähigkeiten, bei denen ein Fahrzeug beispielsweise Schalter betätigt, während das andere über Sprungschanzen transportiert wird.
Technische Umsetzung und Fokus
Der Titel wurde exklusiv für den lokalen Mehrspieler-Modus konzipiert, um das klassische Couch-Gefühl zurückzubringen.
- Entwickler setzen auf eine detailreiche isometrische Perspektive.
- Der Fokus liegt rein auf dem kooperativen Modus für zwei Spieler.
Der Verzicht auf einen Online-Modus ist eine bewusste Designentscheidung der Kreativdirektorin Sarah Lindner, um die Kommunikation direkt auf dem Sofa zu erzwingen. Das Budget für die Produktion beläuft sich auf 1,2 Millionen Euro, wovon die Hälfte durch den Film- und Medienstiftung NRW Förderfonds gedeckt wurde. Die Unreal Engine 5 dient als technisches Fundament, wobei das Team auf aufwendige Raytracing-Effekte zugunsten einer stabilen Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde auf Konsolen verzichtet.