EndeNews Logo EndeNews
Xbox für 1.800 Dollar? Ex-Blizzard-Chef sagt klares Nein
News

Xbox für 1.800 Dollar? Ex-Blizzard-Chef sagt klares Nein

Mike Ybarra hält einen Preis von bis zu 1.800 US-Dollar für die nächste Xbox für nicht vermittelbar und rät, bei PS5 Pro und Series X zu bleiben.

T
Tommes Parzl
TEILEN: Twitter Reddit

Was Mike Ybarra zur teuren Xbox sagt

Der ehemalige Blizzard-Präsident Mike Ybarra hat sich zu Berichten geäußert, wonach die nächste Xbox zwischen 1.200 und 1.800 US-Dollar kosten könnte. Seine Haltung ist eindeutig: In dieser Form würde er die Konsole nicht veröffentlichen. Ybarra begründet das mit dem Charakter des Produkts. Eine Konsole sei ein Massenprodukt und lebe von einem niedrigen Einstiegspreis. Ohne diesen Hebel bleibt der Kreis der Käufer klein.

Die gemeldeten Zahlen im Überblick

  • Berichteter Preisrahmen für die nächste Xbox: 1.200 bis 1.800 US-Dollar
  • Status: reine Berichterstattung, keine offizielle Bestätigung durch Microsoft
  • Euro-Preis: im Rahmen der Meldung nicht genannt
  • Ybarras Fazit: zu teuer, so nicht marktfähig
  • Vergleichsbasis: PS5 Pro und Xbox Series X als aktuelle Geräte

Warum der Einstiegspreis über alles steht

Ybarra verweist auf zwei Voraussetzungen, die eine Konsole zum Erfolg führen: great games und ein Preis, der nicht abschreckt. Beides hängt zusammen. Eine Hardware ohne starke Titel rechtfertigt keinen hohen Betrag, und starke Titel allein tragen kein Gerät, das den Rahmen des Massenmarkts sprengt. Seine Einschätzung, die aktuelle Generation sei für 99 Prozent der Zielgruppe ausreichend, setzt genau dort an. Wer heute spielt, braucht keinen Wechsel, sondern Spiele.

Was die aktuelle Hardware heute leistet

Mit PS5 Pro und Xbox Series X stehen zwei Geräte im Regal, die den Bedarf der meisten Haushalte abdecken. Beide sind seit Jahren am Markt und mit einer breiten Bibliothek versorgt. Ybarras Rat lautet, bei diesen Konsolen zu bleiben, bis sich die Preise normalisieren. Das ist keine Verlegenheitslösung, sondern eine nüchterne Abwägung. Der Sprung auf neue Hardware lohnt sich für die Mehrheit erst dann, wenn der Aufpreis in einem Verhältnis zum sichtbaren Zugewinn steht.

Was an den Preisberichten offen bleibt

Die Zahlen zur nächsten Xbox sind ausdrücklich als Bericht zu lesen, nicht als Ankündigung. Microsoft hat den Rahmen von 1.200 bis 1.800 US-Dollar nicht bestätigt. Damit fehlen belastbare Angaben zu Ausstattung, Varianten und regionaler Preisgestaltung. Auch ein Euro-Preis existiert in diesem Zusammenhang bislang nicht, was die Einordnung für den hiesigen Markt zusätzlich erschwert. Wer die Meldung als Faktenlage behandelt, überzieht die Quellenlage deutlich.

Branchenkontext: Konsolen sind kein Nischenprodukt

Der Konsolenmarkt funktioniert seit Jahrzehnten über Stückzahlen. Hersteller kalkulieren Hardware knapp und verdienen über Software, Abos und Zubehör. Ein hoher Einstiegspreis hebelt dieses Modell aus, weil weniger Geräte im Wohnzimmer landen und damit auch weniger potenzielle Käufer für Spiele entstehen. Ybarras Einwand trifft diesen Kern. Er spricht nicht über Technik, sondern über die Mechanik, mit der sich eine Plattform trägt. Ein Preis im vierstelligen Bereich verschiebt eine Konsole in eine Kategorie, in der sie gegen leistungsfähige PCs antreten müsste.

Die Empfehlung für Spielerinnen und Spieler

  • Wer bereits eine PS5 Pro oder Xbox Series X besitzt: bleiben, weiterspielen, Bibliothek ausbauen
  • Wer aufrüsten will: Preisentwicklung beobachten statt auf Gerüchte reagieren
  • Wer neu einsteigt: aktuelle Geräte sind die sichere Wahl gegenüber unbestätigter Hardware
  • Wer auf die nächste Xbox wartet: eine offizielle Ankündigung abwarten, inklusive Preis

Ein Datum und ein klarer Satz

Die Einordnung Ybarras kursiert seit dem 20. Oktober 2026, die Aufarbeitung der Meldung stammt vom 22. Oktober 2026. Inhaltlich bleibt ein Satz hängen: Eine Konsole für 1.800 US-Dollar werde sich nicht verkaufen. Ob Microsoft diesen Weg tatsächlich plant, ist weiterhin offen. Bis dahin gilt der Rat, bei der vorhandenen Hardware zu bleiben, bis sich die Preise bewegen.

Quelle: Latest from GamesRadar+

VERWANDTE ARTIKEL