Alien-Horror auf dem Acker: They Are Here im Test
Unser Journalist widmet sich dem Indie-Grusler They Are Here: Alien Abduction Horror und prüft den Retro-Charme der Entführungsstory.
Der Fall auf der Sherman-Farm
They Are Here: Alien Abduction Horror schickt uns als Lokaljournalist Taylor Fox auf eine abgelegene Farm.
Wir untersuchen dort Berichte über seltsame Lichter und ungeklärte Vermisstenfälle.
Dabei stoßen wir rasch auf eine unheimliche außerirdische Präsenz.
Die Mechanik des Schreckens
Das Gameplay setzt auf eine Ego-Perspektive und verlangt vor allem eines: Wachsamkeit.
Wir müssen uns ruhig verhalten, um unentdeckt zu bleiben.
Zudem nutzen wir einen Camcorder, um Phänomene und Dokumente festzuhalten.
Zwischen Farmhaus und Militärbasis
Die Suche führt uns durch unheimliche Wälder und schließlich in eine streng geheime Regierungseinrichtung.
Dort setzen wir Stück für Stück das Schicksal der betroffenen Familie zusammen.
Die akustische Untermalung hilft dabei, die Paranoia greifbar zu machen.
Einordnung des Retro-Abenteuers
Das Indie-Spiel versteht sich als Hommage an Sci-Fi-Serien der frühen 2000er-Jahre.
Man merkt dem Titel die Liebe zu diesem speziellen Genre an.
Dennoch bleibt die spielerische Vielfalt hinter den Möglichkeiten des Settings zurück.
+ PRO
- +Einsatz des Camcorders zum Dokumentieren paranormaler Phänomene
- +Atmosphäre erinnert an Sci-Fi-Klassiker der 90er-Jahre
- +Detaillierte Klangkulisse mit starken akustischen Hinweisen
- +Wechselnde Schauplätze wie verlassene Farmen und Militärbasen
- +Vollständige englische Sprachausgabe für die Story
- CONTRA
- -Das Schleichprinzip nutzt sich im Verlauf der Nacht schnell ab
- -Die Erkundung der Farm und der Wälder folgt bekannten Pfaden
- -Der Fokus auf reine Paranoia lässt wenig Raum für echte spielerische Freiheit
- -Die Handlung liefert nur wenige überraschende Wendungen
FAZIT
Ein stimmungsvoller Retro-Grusler für Fans klassischer Alien-Geschichten, dem jedoch etwas spielerische Tiefe fehlt.
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