Entropy: Taktisches Rollenspiel in einer sterbenden Welt
Entropy ist ein taktisches, rundenbasiertes Rollenspiel, das klassische JRPGs mit einer postapokalyptischen Welt und einer Expedition in die Hölle verbindet.
Eine Welt ohne große Apokalypse
Entropy spielt in einem vergehenden Zeitalter. Die Menschheit lebt in vereinzelten Enklaven. Es gab keine nennenswerte Apokalypse, nur den erbarmungslosen Lauf der Zeit und die unerklärliche Unfruchtbarkeit der Welt. Das ist ein ungewöhnlicher Ausgangspunkt. Zwischen den Siedlungen durchstreifen verfluchte Kreaturen das Ödland. Die Siedlungen selbst sind keine idyllischen Zufluchtsorte: heruntergekommen, mittelalterlich und größtenteils von Tyrannen beherrscht. Die Geschichte beginnt in Draenog. Dort wird eine Theateraufführung von Kämpfen an den Toren unterbrochen. Dämonen sind aufgetaucht. Der Protagonist hat zunächst nur ein Holzschwert. Das klingt nach einem bescheidenen Anfang. Die Gruppe muss zusammenfinden und sich gemeinsam verteidigen. Wer klassische JRPGs kennt, erkennt hier vertraute Motive: eine kleine Schar, ein großer Auftrag, eine Welt, die Rettung nötig hat.
Taktik, Truppe und Entscheidungen
Entropy ist ausdrücklich ein taktisches, rundenbasiertes Rollenspiel. Das Kampfsystem steht im Zentrum. Es soll taktisch sein, nicht hektisch. Die Gruppe kann bis zu sechs Charaktere umfassen. Söldner können angeheuert werden, um gefallene Gruppenmitglieder zu ersetzen. Das verleiht der Reise eine raue Note. Figuren sind offenbar nicht unersetzlich. Wer Pech hat oder riskant spielt, muss neue Kämpfer suchen. Gleichzeitig verspricht die Beschreibung eine weitläufige Weltkarte und erkundbare Städte voller schillernder Charaktere. Dort warten einzigartige Charaktere, Kreaturen, Herausforderungen und Schätze. Charaktere steigen auf, Werte erhöhen sich, neue Vorteile werden freigeschaltet. Das sind klassische Rollenspiel Systeme. Entscheidungen bestimmen das Schicksal der Welt. Wie genau, bleibt in der Beschreibung offen. Das ist einerseits reizvoll, andererseits eine offene Flanke. Wer narrative Konsequenzen sucht, bekommt hier ein Versprechen, aber noch keine Details.
Expedition in die Hölle
Die zentrale Aufgabe ist eine Expedition in die Hölle, um die Dämoneninvasion aufzuhalten. Damit verbindet Entropy eine postapokalyptische Welt mit dämonischen Bedrohungen. Die Reise führt durch die Lande. Die Gruppe soll die Invasion stoppen. Das Setting ist keine plötzliche Katastrophe. Es ist ein langsames Verschwinden. Keine große Katastrophe, sondern Zeit und Unfruchtbarkeit. Diese Prämisse hebt das Spiel von vielen Endzeit Rollenspielen ab. Die mittelalterlichen, tyrannischen Siedlungen passen zu einer Welt, in der Menschlichkeit und Hoffnung knapp sind. Die Retro 3D Ästhetik soll das Ganze in einen eigenen Look kleiden. Wund
+ PRO
- +Klassische JRPG Inspiration
- +Taktische rundenbasierte Kämpfe
- +Gruppe aus bis zu sechs Charakteren
- +Söldner rekrutieren als Ersatz
- +Erkundbare Städte und weitläufige Weltkarte
- CONTRA
- -Early Access
- -Die offizielle Beschreibung bleibt beim Umfang der Welt unkonkret
- -Wie stark Entscheidungen das Schicksal der Welt verändern, wird nicht ausgeführt
FAZIT
Entropy klingt nach einem eigenständigen taktischen Rollenspiel für Freunde klassischer JRPGs, das im Early Access noch viele Antworten schuldig bleibt.
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