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Overwatch 2 startet holprig: Lange Warteschlangen und Kritik

Blizzards Overwatch 2 ist als Free-to-Play-Titel erschienen, doch der Launch wird von technischen Problemen und kontroversen Entscheidungen ueberschattet.

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Dennis Adam
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Overwatch 2 ist da - und der Launch ist alles andere als reibungslos. Blizzards Hero-Shooter ist als Free-to-Play-Titel zurueckgekehrt, doch massive Serverprobleme und kontroverse Design-Entscheidungen sorgen fuer hitzige Diskussionen in der Community.

Server-Chaos zum Start

Hunderttausende Spieler wurden am Launch-Tag mit der beruechtigten Warteschlange begruellt - Wartezeiten von ueber einer Stunde waren keine Seltenheit. DDoS-Angriffe und eine ueberlastete Infrastruktur machten die ersten Tage fuer viele zum Geduldsspiel.

Von 6v6 zu 5v5

Die groesste spielerische Aenderung: Overwatch 2 wechselt vom klassischen 6v6-Format zu 5v5 mit nur noch einem Tank pro Team. Die Aenderung polarisiert: Befuerworter loben das schnellere Spieltempo, Kritiker vermissen die taktische Tiefe des Vorgaengers.

Der Battle Pass

Die Umstellung auf Free-to-Play bringt einen Battle Pass mit sich - und hier liegt der groesste Kritikpunkt. Neue Helden sind im Premium-Pass eingeschlossen und muessen freigeschaltet werden. Fuer viele Spieler ein Bruch mit der Philosophie des Originals, bei dem alle Helden sofort verfuegbar waren.

Neues PvE-Versprechen

Blizzard hatte urspruenglich umfangreiche PvE-Inhalte versprochen, die massgeblich als Rechtfertigung fuer “Overwatch 2” dienten. Zum Launch sind diese Inhalte jedoch noch nicht verfuegbar, was fuer Enttaeuschung sorgt.

Ein Sequel oder Update?

Die grosse Frage bleibt: Ist Overwatch 2 wirklich ein neues Spiel oder nur ein umfangreiches Update? Das Original wurde abgeschaltet und durch den Nachfolger ersetzt. Viele Spieler fuehlen sich um ihre bezahlten Inhalte gebracht. Blizzard muss in den kommenden Monaten viel Vertrauen zurueckgewinnen.

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