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28 Jahre „Faith, Hope & Trick': Faiths starkes Debüt
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28 Jahre „Faith, Hope & Trick': Faiths starkes Debüt

Die Buffy-Folge „Faith, Hope & Trick' führte 1998 eine der besten Gegenspielerinnen der Seriengeschichte ein.

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Tommes Parzl
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Ein Datum, das sich lohnt zu erinnern

Am 13. Oktober 1998 lief auf The WB eine Folge, die heute zu den wichtigsten der gesamten Serie zählt: „Faith, Hope & Trick”, die dritte Episode der dritten Staffel von Buffy the Vampire Slayer. Es ist der Moment, in dem Faith Lehane die Bühne betritt, und die Weichen für einen der spannendsten Konflikte der Serie gestellt werden. Heute, 28 Jahre später, lohnt ein Blick zurück auf eine Einführung, die fast beiläufig wirkt und doch alles richtig macht.

Was in „Faith, Hope & Trick” passiert

  • Faith erscheint in Sunnydale und bringt eine völlig andere Art von Jägerin mit als Buffy.
  • Die Folge etabliert sie nicht als sofortigen Feind, sondern als Spiegelbild, das zunächst harmlos wirkt.
  • Buffy kehrt zu Beginn der dritten Staffel nach den Ereignissen der Vorgängerstaffeln nach Sunnydale zurück.
  • Die Episode legt die Grundlage für die spätere Rivalität, ohne sie zu überstürzen.

Warum Faith funktioniert

Faith ist nicht einfach eine böse Jägerin, sie ist die dunkle Antwort auf die Frage, was Buffy hätte werden können. Joss Whedon, der Schöpfer der Serie, baute sie als Figur auf, die zunächst sympathisch und loyal erscheint, bevor sich ihre Abgründe zeigen. Dieser langsame Aufbau macht sie so wirkungsvoll. Eine Gegenspielerin, die man versteht, ist stärker als eine, die nur bedrohlich aussieht. Genau diese Logik prägt „Faith, Hope & Trick” von der ersten Szene an.

Die dritte Staffel als Wendepunkt der Serie

Die dritte Staffel von Buffy the Vampire Slayer gilt unter Fans als eine der stärksten der gesamten Serie. Sie verbindet den Schulalltag mit übernatürlichen Bedrohungen und einer Charakterarbeit, die damals im Genre selten war. The WB strahlte die Staffel ab Herbst 1998 aus, also in einer Zeit, in der Horror- und Fantasy-Serien im Hauptabendprogramm noch Exoten waren. Buffy wurde zum Aushängeschild des Senders und ebnete den Weg für spätere Genre-Serien.

Die Serie und ihr Erbe

  • Buffy the Vampire Slayer lief von 1997 bis 2003 und umfasst sieben Staffeln.
  • Sie gilt als eine der einflussreichsten Genre-Serien der späten Neunziger und frühen Zweitausender.
  • Joss Whedon schuf mit der Serie ein Format, das Horror, Drama und Coming-of-Age verband.
  • Der Einfluss reicht bis in die heutige Serien- und Spielelandschaft, etwa bei Erzählstrukturen moderner Rollenspiele.

Wo man die Folge heute sehen kann

Wer „Faith, Hope & Trick” nachholen möchte, hat mehrere Optionen, die alle offiziell lizenziert sind. Disney+ und Hulu führen die Serie im Streaming, während Fandango at Home, Amazon Video, Apple TV Store und Google Play die Folgen zum Kauf anbieten. Ein konkreter Preis in Euro ist in den vorliegenden Quellen nicht belegt, er variiert je nach Plattform und Aktion. Für Fans bleibt die Folge ein Pflichttermin, ob im Rewatch oder als Ersteinstieg in die dritte Staffel.

Einordnung: Warum die Folge nach 28 Jahren noch steht

  • Sie führt eine Figur ein, die über mehrere Staffeln hinweg trägt.
  • Sie zeigt, dass Gegenspieler nicht sofort als solche erkennbar sein müssen.
  • Sie festigt Faith als eine der komplexesten Figuren der Serie.
  • Sie macht deutlich, wie viel Erzählzeit sich eine Serie damals für Charakteraufbau nehmen konnte.

Was von dieser Folge bleibt

Die dritte Episode der dritten Staffel ist kein spektakuläres Ereignis, sie ist leise, zielgerichtet und effektiv. Faith Lehane bekommt hier ihre Bühne, und die Serie nutzt sie, um Buffys Welt um eine gefährliche Facette zu erweitern. Dass diese Einführung fast drei Jahrzehnte später noch diskutiert wird, sagt viel über ihre Qualität. Wer die Folge heute sieht, erkennt schnell, warum Faith zu den dunkelsten Gegenspielerinnen gehört, die das Fernsehen der Neunziger hervorbrachte.

Quelle: Polygon.com

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