Was sich ändert
Apex Legends bekommt einen schnellen Hotfix, der speziell PC-Spieler mit ruckelnden Bildraten adressiert. Der Patch wurde am 25. Juni 2026 abends ausgerollt und soll die Performance auf bestimmten Hardware-Kombinationen spürbar verbessern. Die Entwickler von Respawn geben an, dass das Gameplay „viel flüssiger“ laufen sollte, zumindest für diejenigen, die unter den jüngsten FPS-Einbrüchen litten.
Die wichtigsten Änderungen
- Behoben: Ein PC-Update wurde bereitgestellt, um die FPS-Einbrüche zu mildern, die an bestimmte Hardware gekoppelt sind.
Was Spieler beachten sollten
Der Fix ist vorläufig, Respawn kündigt an, die Performance weiter zu überwachen und in einem späteren Patch eine dauerhafte Lösung nachzureichen. Wer auf einem System mit ungewöhnlichen CPU/GPU-Kombinationen unterwegs ist, sollte den Client neu starten und die Framerate prüfen. Da keine spezifischen Hardware-Konfigurationen genannt werden, bleibt abzuwarten, ob der Hotfix auch weniger verbreitete Ruckler erwischt. Wer keine Probleme hatte, muss nichts tun, der Patch ist automatisch via Steam angekommen.
Entwickler-Historie: Respawn Entertainment
Respawn Entertainment wurde 2010 von Jason West und Vince Zampella gegründet. Beide waren zuvor für die Call-of-Duty-Reihe bei Infinity Ward verantwortlich, verließen das Studio nach einem Rechtsstreit mit Activision. Ihr erster Titel Titanfall (2014) führte neue Bewegungsmechaniken ein, verkaufte sich jedoch nur rund 10 Millionen Mal.
Der Nachfolger Titanfall 2 (2016) erhielt hervorragende Kritiken, litt aber unter einem Release-Termin zwischen Battlefield 1 und Call of Duty: Infinite Warfare. Das Spiel blieb kommerziell hinter den Erwartungen. Mit Apex Legends (2019) gelang Respawn ein Überraschungserfolg: 10 Millionen Spieler in den ersten 72 Stunden.
Franchise-Entwicklung
Apex Legends spielt 30 Jahre nach den Ereignissen von Titanfall 2 im selben Universum. Die Karten enthalten Verweise auf die Titanfall-Ära, aber das Spiel setzt vollständig auf Battle-Royale-Mechaniken ohne Titanen. Seit dem Start im März 2019 sind über 20 spielbare Legenden erschienen.
Laut EA hatte Apex Legends bis Dezember 2021 mehr als 100 Millionen registrierte Konten. Der Umsatz überstieg im Geschäftsjahr 2022 die Marke von 2 Milliarden US-Dollar, ein Großteil davon durch Mikrotransaktionen. Regelmäßige Patches wie der aktuelle Hotfix sind Teil des Support-Modells.
Branchenkontext: Performance-Optimierung in Battle-Royale-Spielen
Battle-Royale-Spiele fordern die Hardware durch 60 gleichzeitige Spieler, große Karten und viele Effekte. Fortnite veröffentlichte ähnliche Hotfixes für FPS-Einbrüche auf AMD Ryzen 5000. Call of Duty: Warzone litt unter Stotter-Problemen auf Multi-Core-CPUs, die erst durch mehrere Patches 2022 behoben wurden.
Apex Legends nutzt die Source-Engine, eine Variante der Valve-Software, die ursprünglich für lineare Shooter konzipiert wurde. Respawn musste die Engine für Battle-Royale stark anpassen, was zu Inkompatibilitäten mit bestimmten Hardware-Kombinationen führen kann. Der aktuelle Patch adressiert solche Probleme, ähnlich wie ein Update im August 2024, das die Performance auf NVIDIA RTX 40-Karten verbesserte.