Zeitrahmen endlich offiziell
Die Verantwortlichen hinter „Seven Havens“ haben die zeitliche Einordnung der neuen Serie klar benannt. Michael Dante DiMartino, Schöpfer der ursprünglichen Avatar-Welt, bestätigte gemeinsam mit seinen beiden Executive Producing-Partnern, dass die Handlung nach den Ereignissen von „The Legend of Korra“ spielt. Damit enden monatelange Spekulationen, denn bislang war nur bekannt, dass das Projekt im Avatar-Universum angesiedelt ist.
Die Ankündigung erfolgte im Rahmen einer Präsentation für Paramount Plus, wo die Serie exklusiv laufen wird. Die Macher erklärten dabei, wie sich die Welt der „Luftbändiger“ über die Jahre weiterentwickelt hat und welche Mechanismen nun zu den „Sieben Zufluchten“ führen. Es ist die erste konkrete Aussage zur Chronologie, die über vage Andeutungen hinausgeht.
Was die Macher konkret sagen
- DiMartino und seine zwei EPs gaben bekannt, dass „Seven Havens“ zeitlich nach dem Ende von Korra einsetzt.
- Sie beschreiben, wie sich die Gesellschaft, die Bändigerkünste und die politischen Strukturen in dieser Ära verändert haben.
- Die Welt hat sich laut ihrer Darstellung massiv weiterentwickelt, ohne die spirituellen Wurzeln zu verlieren.
- Der Titel „Seven Havens“ (Sieben Zufluchten) deutet auf einen Zustand hin, in dem die alte Ordnung zerbrochen ist.
- Ein genaues Jahr oder eine Zahl an Jahren nannten sie nicht, die Einordnung „nach Korra“ steht aber fest.
Von Korras Ära zu den Sieben Zufluchten
In der bisherigen Chronologie des Franchise folgte auf „Avatar: The Last Airbender“ die Serie „The Legend of Korra“, die mehrere Jahrzehnte später spielte. Nun knüpft „Seven Havens“ offenbar unmittelbar an die dortigen Geschehnisse an, wobei die Zeitlücke offen bleibt. DiMartino beschrieb den Übergang als eine Phase des Umbruchs, in der die Errungenschaften aus Korras Zeit auf die Probe gestellt werden. Die Entwicklung der Welt soll dabei organisch aus den bisherigen Ereignissen erwachsen.
Details zur Besetzung oder zum konkreten Handlungsrahmen wurden nicht genannt, aber die bisherigen Aussagen lassen erkennen, dass die Macher die Kontinuität ihres Universums ernst nehmen. Für Fans, die sich über die Verbindungen zwischen Aang, Korra und der neuen Generation wundern, ist die Bestätigung ein wichtiger Fixpunkt.
DiMartino und das Erbe des Franchise
DiMartino ist seit den Anfängen der Avatar-Reihe als eine der zentralen Figuren aktiv. Nach dem Ende von „The Legend of Korra“ zog er sich vorübergehend aus der aktiven Serienentwicklung zurück, arbeitete aber weiter an begleitenden Comics und anderen Projekten. Mit „Seven Havens“ kehrt er nun in die Rolle des leitenden Erzählers zurück.
- Die ursprüngliche Serie „Avatar: The Last Airbender“ startete 2005 und wurde zu einem internationalen Erfolg.
- „The Legend of Korra“ folgte 2012 und erweiterte das Universum um eine industriellere Ära.
- Beide Serien liefen zunächst auf dem Sender Nickelodeon, der zum selben Konzern wie Paramount Plus gehört.
- DiMartino hatte sich mehrfach für eine Fortsetzung ausgesprochen, nun wird diese Realität.
Paramount Plus holt sich die Nostalgie zurück
Mit der Ankündigung von „Seven Havens“ bedient Paramount Plus den wachsenden Appetit auf etablierte Animationsmarken. Der Streamingdienst hat in den vergangenen Jahren mehrere klassische Serien aus dem eigenen Haus wiederbelebt, darunter verschiedene Ableger beliebter Nickelodeon-Formate. Die Avatar-Reihe gehört zu den bekanntesten Marken im Portfolio der Konzernmutter.
Die neue Serie wird exklusiv auf der Plattform erscheinen, was einen strategischen Schwerpunkt auf hochwertige Familienunterhaltung deutlich macht. Anders als bei manch anderem Nostalgie-Projekt sind hier die ursprünglichen Schöpfer direkt beteiligt, was die Qualitätserwartung erhöht.
- Die Animationsabteilung von Paramount Plus hat in den letzten Jahren mehrere Eigenproduktionen veröffentlicht.
- „Seven Havens“ ist eines der ersten Projekte, das auf eine derart lange Vorgeschichte zurückgreifen kann.
- Der Streamingdienst setzt auf ein Modell, bei dem Staffeln in einem Zug erscheinen, was bei ähnlichen Serien gut funktioniert.
- Ein Veröffentlichungstermin wurde bislang nicht genannt.
Welche Rolle die Zeitachse für die Handlung spielt
Die Bestätigung, dass „Seven Havens“ nach Korra ansetzt, hat konkrete Auswirkungen auf die Weltgeschichte. In „The Legend of Korra“ wurde die Verbindung zu den früheren Avataren beschädigt, und die moderne Technik stellte die traditionellen Bändigerfertigkeiten infrage. Diese Entwicklungen werden nun offenbar als Grundlage für die neue Serie genutzt.
- Die Macher erklärten, dass die sieben Zufluchten aus den Trümmern der alten Ordnung entstehen.
- Die politischen Führungen der verschiedenen Nationen haben sich laut ihrer Aussage grundlegend verändert.
- Die spirituellen Komponenten des Bändigens spielen weiterhin eine Schlüsselrolle.
- Die genaue Mechanismen, wie neue Avatare in dieser Ära entstehen, bleiben vorerst geheim.
Ein langer Weg zur Fortsetzung
Erst im vergangenen Jahr hatte DiMartino in Interviews angedeutet, dass er eine Rückkehr ins Avatar-Universum nicht ausschließe. Nun ist daraus ein offizielles Projekt geworden, das offenbar schon seit einiger Zeit in Arbeit ist. Die Tatsache, dass die Macher frühzeitig die zeitliche Einordnung bestätigen, zeigt, dass sie klare Vorstellungen von der Erzählstruktur haben.
„Seven Havens“ wird nicht die erste Serie sein, die nach einer langen Pause fortgesetzt wird. Im Animationsbereich gab es in den letzten Jahren mehrere Rückkehr-Projekte, die unterschiedlich aufgenommen wurden. Entscheidend dürfte diesmal sein, wie genau die neuen Autoren mit dem vorhandenen Kanon umgehen.
- Die Drehbucharbeit soll laut früheren Angaben bereits abgeschlossen sein.
- Ein animiertes Testmaterial wurde intern gezeigt, berichten nicht genannte Quellen, diese Information ist nicht bestätigt und daher hier nicht weitergeführt.
- Der offizielle Produktionsstatus ist „angekündigt“.
- Eine konkrete Ausstrahlungsphase hat Paramount Plus noch nicht verraten.
Ein Fixpunkt für die Fan-Gemeinschaft
Die Bestätigung des Zeitrahmens gibt der Fangemeinde eine verlässliche Grundlage für Spekulationen über mögliche Verbindungen zu früheren Figuren. Dass die Handlung nach Korra spielt, bedeutet auch, dass ältere Charaktere nicht unmittelbar auftauchen können, es sei denn in Rückblicken. Die Macher haben sich dazu nicht geäußert, aber die zeitliche Nähe lässt Raum für überraschende Begegnungen.
Mit dieser Ankündigung ist klar, dass „Seven Havens“ als direkte Fortsetzung gedacht ist und nicht als Neustart. Das dürfte bei langjährigen Anhängerinnen und Anhängern der Serie für Vorfreude sorgen, zugleich stehen die Macher vor der Aufgabe, den Spagat zwischen alt und neu zu meistern. Die offizielle Wortmeldung von DiMartino und seinen zwei EPs ist ein deutliches Signal, dass das Projekt ernsthaft verfolgt wird.