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Blue Reflection Quartet im Test: Transparente Sammlung für einen unterschätzten JRPG-Geheimtipp
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Blue Reflection Quartet im Test: Transparente Sammlung für einen unterschätzten JRPG-Geheimtipp

Blue Reflection Quartet bündelt vier Werke aus Spielen, Anime und Mobile-Game und überzeugt mit Vollständigkeit statt Hochglanz-Nostalgie.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Eine Sammlung abseits des Mainstreams

Mit Blue Reflection Quartet bringt Koei Tecmo eine Kollektion auf den Markt, die sich vom üblichen Best-of-Ansatz großer Serien abhebt. Die Reihe von Studio Gust war nie ein Verkaufsschlager, hat sich aber über Jahre eine treue Fangemeinde erspielt.

Die kürzlich erschienene Sammlung setzt auf Vollständigkeit und Transparenz. Vier Werke der Reihe sind enthalten, und die stammen aus ganz unterschiedlichen Ecken des Franchise.

Was steckt in der Quartet-Kollektion?

  • Klassische Konsolenspiele der Blue-Reflection-Reihe
  • Eine Animeserie, die das Universum erweitert
  • Ein F2P-Mobile-Game, das die Geschichte aus anderer Perspektive erzählt

Damit ist die Sammlung mehr als eine simple Spielesammlung. Sie beleuchtet die verschiedenen Ausprägungen der Marke, von erzählerischen JRPG-Abenteuern bis zum Handy-Ableger.

Vollständigkeit als seltene Tugend

Viele Publisher verkaufen unvollständige Sammlungen mit DLC-Wirrwarr oder fehlenden Inhalten. Blue Reflection Quartet geht einen anderen Weg: Es packt die vier Werke zusammen und lässt die Spieler selbst entscheiden, wo sie einsteigen.

Das wirkt wohltuend ehrlich in einer Zeit, in der Retro-Kollektionen oft lieblos zusammengestellt werden. Gerade weil die Reihe nie zu den ganz großen Namen gehörte, ist diese liebevolle Behandlung ein starkes Signal an Fans.

Für wen lohnt sich der Kauf?

Einsteiger, die neugierig auf das magische Mädchen-JRPG von Gust sind, bekommen hier einen vollständigen Überblick. Bestandsfans wiederum dürften die Gelegenheit schätzen, alle Bestandteile der Reihe an einem Ort zu haben.

Etwas schade ist nur, dass die Kollektion keine neuen Inhalte oder Bonuszugaben bietet. Wer die Werke bereits besitzt, bekommt hier vor allem Ordnung statt Überraschungen.

Doch genau das ist der Reiz: Blue Reflection Quartet zeigt, wie eine Sammlung aussehen kann, wenn sie den Bestand ernst nimmt, statt ihn zu Meisterwerken hochzustilisieren. Das ist im derweil schnelllebigen Videospielchaos eine willkommene Abwechslung.

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