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Bombendrohungen gegen Nintendo: Verdächtiger in Japan festgenommen
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Bombendrohungen gegen Nintendo: Verdächtiger in Japan festgenommen

Nach monatelangen Drohungen gegen den Hauptsitz von Nintendo wurde ein 27-jähriger Mann in Japan verhaftet.

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Beytullah Akyildiz
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Festnahme nach Bombendrohungen

Die Polizei in Kyoto hat einen 27-jährigen Mann festgenommen, der für eine Serie von Bombendrohungen gegen den Hauptsitz von Nintendo verantwortlich sein soll. Die Ermittler legten dem Verdächtigen laut lokalen Berichten von KTV News und Automaton eine Behinderung des Geschäftsbetriebs zur Last.

Der Mann soll im März dieses Jahres mehrere Drohschreiben an das Unternehmen geschickt haben. In einem der Schreiben drohte er den Mitarbeitern mit der Aussage: „Ich werde euch alle in die Luft jagen.“

Keine Sprengkörper gefunden

Nach Eingang der Drohungen durchsuchten die Behörden das Gebäude in Kyoto gründlich. Dabei wurden keine bösartigen Vorrichtungen oder Bomben entdeckt.

  • Der Verdächtige behauptete, mehrere Bomben platziert zu haben.
  • Die polizeiliche Untersuchung bestätigte die Falschheit dieser Ankündigungen.
  • Der Mann hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe nach seiner Festnahme am 12. Mai gestanden.

Wiederholte Vorfälle bei Nintendo

Dies ist kein Einzelfall, da Nintendo in den letzten Monaten vermehrt Ziel von bösartigen Drohungen wurde. Diese Vorfälle beeinträchtigen den regulären Betrieb und die Planung von Großveranstaltungen massiv.

  • Im Dezember 2023 sagte das Unternehmen das Nintendo Live 2024 Event in Tokio ab.
  • Auch die Splatoon-Meisterschaft war von diesen Absagen betroffen.
  • Als Begründung für die Maßnahmen nannte der Konzern damals „anhaltende Drohungen“.

Sicherheitslage bleibt angespannt

Die japanische Polizei setzt ihre Ermittlungen in diesem Fall fort, um die Hintergründe der Tat vollständig zu klären. Das Unternehmen selbst hat sich seit der Verhaftung des 27-Jährigen nicht weiter öffentlich zu den Vorfällen geäußert.

Die Sicherheit der Angestellten hat bei derartigen Drohungen für den Konzern oberste Priorität. Nintendo behält sich rechtliche Schritte gegen Personen vor, die den Geschäftsbetrieb durch solche Aktionen gefährden.

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