Gratis-Kriegskino mit Brad Pitt
Pluto TV hat den Kriegsfilm Fury aus dem Jahr 2014 in sein kostenloses Angebot aufgenommen. Brad Pitt spielt den Panzerkommandanten Don „Wardaddy“ Collier im April 1945.
Der Streifen ist bekannt für seine brachialen Panzerschlachten und adrenalingeladenen Feuergefechte. Laut der Zusammenfassung von Polygon verbirgt sich der stärkste Moment des Films an einer anderen Stelle.
Hintergrund: David Ayers Kriegsdrama
Regisseur David Ayer inszenierte Fury nach eigenen Drehbüchern für Training Day (2001) und End of Watch (2012). Sein vorheriger Film Sabotage (2014) mit Arnold Schwarzenegger floppte an den Kinokassen (18 Millionen US-Dollar bei 35 Millionen Budget).
Fury kostete 68 Millionen US-Dollar und spielte weltweit 211 Millionen ein. Die Produktion nutzte echte Panzer vom Typ M4 Sherman, die von einem Museum in England ausgeliehen wurden. Die Dreharbeiten fanden in Großbritannien statt.
Das offizielle Spiel zu „Fury“
Parallel zum Filmstart veröffentlichte Sony Pictures Consumer Products ein mobiles Spiel Fury für iOS und Android. Entwickelt wurde es von Auroch Digital, einem Studio aus Bristol, das später The Last Express portierte und Mars Horizon produzierte.
Das Spiel ist ein Top-Down-Shooter, der die Panzerschlachten des Films nachstellt. Es erhielt gemischte Kritiken (Metacritic 65 von 100). Der Download kostete 4,99 US-Dollar. Mittlerweile ist es aus den Stores verschwunden.
Einordnung in der Film- und Spielelandschaft
Kriegsfilme mit ruhigen, charaktergetriebenen Szenen sind selten. Saving Private Ryan (1998) setzte auf die berühmte Omaha-Beach-Sequenz. 1917 (2019) arbeitete mit Echtzeit-Einblenden. Fury versucht eine Mischung aus brachialer Action und intimen Dialogen.
In der Spielewelt gibt es Parallelen zu This War of Mine (2014), das Überleben in einem zivilen Kriegsgebiet zeigt, ohne klassische Waffen. Auch Spec Ops: The Line (2012) nutzt eine ruhige, moralisch aufgeladene Sequenz ohne Schüsse.
Die stille Szene, die alles sagt
Der berührendste Augenblick hat keine einzige Panzerkanone im Bild. Es ist eine ruhige, fast intime Szene zwischen den Figuren. Sie zeigt die menschliche Seite des Krieges jenseits von Explosionen und Kettenfahrzeugen.
Diese Passage macht deutlich, dass Fury mehr ist als ein weiterer Kriegsfilm. Er funktioniert als Charakterdrama, das die Zuschauer mit emotionalen Fallhöhen überrascht.
Warum dieser Moment auch Gamer anspricht
Viele Spiele konzentrieren sich auf actiongeladene Gefechte. Selten gelingt ihnen ein ruhiger, erzählerischer Tiefpunkt. Fury liefert genau das, eine Art „Anti-Level“, das ohne einen Schuss auskommt.
Die Szene erinnert an die leisen Zwischensequenzen in Titeln wie This War of Mine. Sie zeigt, dass die größte Stärke eines Kriegsmediums oft in den Stillen Momenten liegt. Für Filmfans und Gamer gleichermaßen ein Grund, den Film auf Pluto TV neu zu entdecken.
So streamt ihr „Fury“ kostenlos
Pluto TV ist ein werbefinanzierter Streaming-Dienst. Ihr benötigt kein Abo, nur einen Internetzugang.
Einfach die Pluto TV App öffnen oder die Webseite besuchen. Nach Fury suchen, der Film ist in der On-Demand-Bibliothek verfügbar. Werbung wird eingeblendet, dafür ist der Stream komplett kostenlos.
Der Film läuft nicht nur zeitlich begrenzt; Pluto TV bietet ihn dauerhaft im Gratis-Katalog an. Also: Ran an den Stream und die stille Szene nicht verpassen.