Bradley Cooper soll Duke spielen
Einem Bericht zufolge steht Bradley Cooper für die Rolle des Duke in einem neuen G.I. Joe-Reboot fest. Hinter der Kamera verantwortlich zeichnet Danny McBride, der den Stoff als Live-Action-Film für Paramount Pictures neu aufsetzen soll. Als Grund für Coopers Zusage wird genannt, dass ihn das Drehbuch nach dem Lesen überzeugt habe. Wichtig ist die Einordnung: Die Meldung ist ausdrücklich als „reportedly“ gekennzeichnet, eine offizielle Bestätigung der Besetzung durch das Studio gibt es bislang nicht.
Die Faktenlage im Überblick
- Rolle: Duke, eine der bekanntesten Figuren aus der G.I. Joe-Toyline von Hasbro
- Format: Live-Action-Reboot als Kinofilm, kein Spiel und keine Serie
- Studio: Paramount Pictures als verantwortliches Studio
- Regie: Danny McBride
- Status: angebliche Zusage auf Basis eines Berichts, nicht offiziell bestätigt
Wer jetzt nach einem Kinostart sucht, wird nicht fündig. Mehrere Berichte sagen ausdrücklich, dass Paramount noch kein Startdatum festgelegt hat. Auch Plattformangaben gibt es nicht, was bei einem Kinofilm wenig überrascht: Ein Release auf Streamingdiensten oder als Disc ist zu diesem Zeitpunkt reine Spekulation. Ein Preis lässt sich ohnehin nicht nennen, weil ein Kinofilm kein Produkt mit festem Verkaufspreis ist. Entwickler- oder Publisher-Angaben im Spielesinn existieren hier ebenfalls nicht, bestätigt ist allein Paramount als Studio.
Der neue Film soll nicht mit dem früheren Transformers-Crossover verbunden sein. Stattdessen gilt das Projekt als kompletter Neustart der Reihe, mit eigener Besetzung und eigener Kontinuität. Für Fans bedeutet das: keine Rücksicht auf die Ereignisse der vorherigen Filme, keine Figuren, die aus alten Teilen übernommen werden müssen. Diese Entkopplung ist in Hollywood ein gängiges Muster, wenn ein Franchise nach schwankenden Ergebnissen neu ausgerichtet werden soll. Der G.I. Joe-Stoff bietet sich dafür an, weil die Marke über Jahrzehnte hinweg ohnehin in verschiedenen Versionen erzählt wurde.
Danny McBride und Bradley Cooper
Danny McBride ist dem Publikum vor allem als Schauspieler und Autor bekannt, der in Komödien ebenso zu Hause ist wie in düsteren Stoffen. Dass er ausgerechnet ein G.I. Joe-Reboot verantwortet, ist auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Kombination, passt aber zum aktuellen Hang der Studios, Marken mit unerwarteten Namen aufzuladen. Bradley Cooper wiederum hat sich längst vom Komödien-Nebendarsteller zum gefragten Hauptdarsteller und Regisseur entwickelt. Sollte die Besetzung stimmen, wäre Duke für ihn eine Rückkehr ins große Actionfach. Die beiden Namen zusammen ergeben ein Paket, das Paramount vermutlich auch deshalb so früh durchsickern lässt.
Die Reihe im Kino: viele Anläufe
G.I. Joe gehört zu den ältesten Spielzeugmarken von Hasbro und wurde über Jahrzehnte in Comics, Zeichentrickserien und Filmen erzählt. Im Kino lief es für die Reihe durchwachsen: Auf einen ersten Live-Action-Film folgten Fortsetzungen und ein Neuversuch mit Snake Eyes: G.I. Joe Origins, der die Reihe eher zurückwarf als voranbrachte. Zuletzt tauchte die Marke im Umfeld der Transformers-Filme auf, ohne dass daraus ein eigenständiges Projekt wurde. Genau diese Vorgeschichte erklärt, warum jetzt ein sauberer Schnitt versucht wird.
Was Fans daraus mitnehmen sollten
- Eine angebliche Zusage ist noch keine Verpflichtung, Studios dementieren solche Meldungen regelmäßig
- Solange Paramount keinen Termin nennt, ist jeder Startzeitpunkt reine Spekulation
- Ohne offizielles Casting-Statement bleibt die Duke-Rolle formal unbesetzt
- Ein Reboot bedeutet nicht automatisch, dass bekannte Figuren gestrichen werden, es gibt nur keine Pflicht zur alten Kontinuität
Was bislang offiziell ist
Stand jetzt ist die Nachricht ein Bericht über eine angebliche Zusage und keine bestätigte Verpflichtung. Paramount hat weder die Besetzung noch einen Kinostart kommuniziert, und auch zu Drehbeginn oder Produktionsstand gibt es keine offiziellen Angaben. Für G.I. Joe-Fans bleibt damit vor allem eines: ein Projekt, das existiert, dessen konkretes Gesicht aber noch nicht festgeschrieben ist. Beobachten lässt sich derweil nur, ob das Studio die Meldung irgendwann selbst bestätigt.