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Capcom-Verkäufe: 93 Prozent sind mittlerweile digital
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Capcom-Verkäufe: 93 Prozent sind mittlerweile digital

Der japanische Publisher Capcom meldet beeindruckende Verkaufszahlen bei digitalen Spielen und den Aufstieg des PCs als wichtigste Plattform.

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Beytullah Akyildiz
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Digitale Dominanz bei Capcom

Capcom hat in seinem aktuellen Finanzbericht offengelegt, dass 93 Prozent aller verkauften Spiele über digitale Kanäle abgewickelt wurden. Dieser Wert übertrifft die bisherigen Prognosen des Unternehmens deutlich.

Für Sammler physischer Datenträger klingt das nach einem traurigen Trend. Die Zahlen zeigen jedoch, dass der Großteil der Kundschaft den schnellen Download bevorzugt.

Plattform-Verschiebung im Fokus

Der PC hat die Konsolen als umsatzstärkste Plattform für Capcom abgelöst. Das ist für ein japanisches Unternehmen, das früher fest in der Welt von PlayStation und Nintendo verankert war, eine bemerkenswerte Entwicklung.

  • Der Anteil der PC-Verkäufe ist seit Jahren stetig gestiegen.
  • Die Portierungen von Resident Evil und Monster Hunter laufen technisch stabil auf Steam.
  • Viele Spieler schätzen die Flexibilität der PC-Hardware für ihre Spielesammlung.

Ausblick auf das Geschäftsmodell

Capcom rechnet damit, dass der digitale Anteil in den kommenden Quartalen weiter zunimmt. Das Unternehmen plant keine Rückkehr zu einer Strategie mit Fokus auf physische Exemplare.

  • Lagerkosten für physische Discs entfallen bei digitalen Verkäufen komplett.
  • Rabattaktionen in digitalen Stores sorgen für eine konstante Einnahmequelle über den gesamten Lebenszyklus eines Titels.
  • Die Gewinnmarge pro verkauftem Spiel ist im digitalen Vertrieb deutlich höher.

Warum der PC gewinnt

Früher galt der PC bei japanischen Entwicklern als zweitrangig. Heute bilden Titel wie Dragon’s Dogma 2 oder Street Fighter 6 technische Vorzeigeobjekte für eine globale PC-Community.

  • Optimierte Engines wie die RE Engine ermöglichen eine exzellente Skalierbarkeit.
  • Weltweite Verfügbarkeit via Steam erreicht Märkte, in denen Konsolen weniger verbreitet sind.
  • Modding-Communities halten Spiele wie Devil May Cry 5 über Jahre hinweg im Gespräch.

Der japanische Publisher verkauft heute mehr Einheiten über Steam als über PlayStation- oder Xbox-Storefronts.

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