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Carrie: Darsteller verteidigen das Schicksal ihrer Figuren
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Carrie: Darsteller verteidigen das Schicksal ihrer Figuren

Matthew Lillard und Amber Midthunder erklären, warum das Ende ihrer Figuren in Mike Flanagans Carrie-Serie für sie Sinn ergibt, auch ohne romangetreue Adaption.

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Dennis Adam
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Das Schicksal von Henry Grayle und Rita Desjardin

In Mike Flanagans Serienadaption von Stephen Kings „Carrie“ enden zwei Figuren anders, als Buchleser es erwarten könnten. Matthew Lillard und Amber Midthunder, die Henry Grayle und Rita Desjardin spielen, halten diese Entscheidung für nachvollziehbar. Beide äußerten sich in einem Interview zur Serie und betonten, dass sie keine Angst vor einer Abweichung vom Roman haben. Die Serie ist seit dem 7. Oktober 2026 vollständig bei Prime Video abrufbar, alle acht Episoden stehen zum Abruf bereit.

Wer hinter der Adaption steht

  • Mike Flanagan fungiert als kreative Kraft hinter der Serie und verantwortet die Adaption des Romans von 1974.
  • Die Serie ist als Horror-Drama angelegt und folgt der Tonlage, die Flanagan in seinen bisherigen King-Arbeiten etabliert hat.
  • Henry Grayle und Rita Desjardin gehören zu den Erwachsenenfiguren, die im Roman eine andere Rolle spielen als in früheren Verfilmungen.
  • Die Besetzung setzt mit Lillard und Midthunder auf zwei Darsteller, die in Genreproduktionen bereits mehrfach präsent waren.

Acht Episoden, ein Roman, ein bekannter Stoff

Die vollständige Staffel umfasst acht Folgen, die zeitgleich veröffentlicht wurden. Wer die Serie sehen will, braucht ein Prime-Video-Abo; ein separater Kaufpreis wird nicht genannt. Der zugrunde liegende Roman von Stephen King erschien 1974 und gehört zu den frühesten veröffentlichten Werken des Autors. Damit ist „Carrie“ kein frischer Stoff, sondern einer der am häufigsten adaptierten King-Texte überhaupt.

Flanagans Verhältnis zu Stephen King

Flanagan hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach an King-Stoffen abgearbeitet und gilt als einer der erfahrensten Adapteure des Autors im Serienbereich. Seine Handschrift zeigt sich häufig in langen Figurenporträts statt in schnellen Schocks. Dass er sich ausgerechnet „Carrie“ vornimmt, ist insofern bemerkenswert, als der Roman bereits mehrfach verfilmt wurde und kaum Raum für unbekannte Wendungen lässt. Genau dort setzt die aktuelle Diskussion um die Figurenschicksale an.

Der Vergleich mit den früheren Verfilmungen

  • Die Verfilmung von 1976 gilt als die bekannteste Umsetzung und prägte das Bild der Figur Carrie White.
  • Das Remake von 2002 versuchte sich an einer Fernsehfassung mit anderer Schwerpunktsetzung.
  • Die Verfilmung von 2012 brachte den Stoff erneut ins Kino, ohne die Vorlage grundlegend umzudeuten.
  • Alle drei Fassungen enden für die Nebenfiguren in Variationen, die von Kings Roman abweichen, was die aktuelle Serienentscheidung in eine bestehende Tradition stellt.

Was die Darsteller konkret sagen

Lillard und Midthunder argumentieren, dass das Schicksal ihrer Figuren aus der inneren Logik der Serie heraus Sinn ergibt. Sie sehen darin keinen Bruch mit der Vorlage, sondern eine Konsequenz der Erzählweise. Eine offizielle Bestätigung von Flanagan selbst, dass er die Figurenschicksale bewusst gegen den Roman begründet hat, liegt nicht vor. Die Aussagen stammen von den Darstellern, nicht vom Showrunner.

Wie sich die Serie im Markt einordnet

Prime Video hat in den vergangenen Jahren mehrere Horrorstoffe mit bekannten Namen besetzt, um Abonnenten zu binden. Eine „Carrie“-Serie mit einem etablierten Genre-Regisseur passt in dieses Muster, weil der Titel auch Jahrzehnte nach Erscheinen bekannt ist. Anders als bei einem neuen Stoff muss die Vermarktung nicht bei null anfangen. Gleichzeitig steht die Serie in Konkurrenz zu drei Kinofassungen, mit denen sich Zuschauer vergleichen werden.

Was offen bleibt

Ob Flanagans Adaption bewusst von Kings Roman abweicht oder die Abweichung aus der Serienstruktur entstanden ist, lässt sich aus den vorliegenden Aussagen nicht ableiten. Fest steht nur, dass die beiden Darsteller die Entscheidung mittragen und die Serie seit dem 7. Oktober 2026 komplett streambar ist. Wer die Vorlage kennt, wird die Unterschiede ohnehin bemerken, unabhängig davon, wie sie begründet werden.

Quelle: Latest from GamesRadar+

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