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Crysis 2: Ein zerstörerisches Meisterwerk, Warum New Yorks Zerfall bis heute begeistert
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Crysis 2: Ein zerstörerisches Meisterwerk, Warum New Yorks Zerfall bis heute begeistert

Trotz mancher Schwächen lieferte Crysis 2 mit seiner zerstörbaren Spielwelt einen echten Knüller, und bleibt ein Paradebeispiel für gelungene Zerstörungsphysik.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein Spiel der Extreme

Crysis 2 (2011) hatte durchaus seine Problemzonen, eine hakelige KI, eine lineare Kampagne, die den offenen Welten des Vorgängers hinterherhinkte. Aber eines gelang den Entwicklern von Crytek meisterhaft: die Zerstörung.

Die PCGamer-Redaktion erinnert jetzt an diesen oft übersehenen Aspekt. Und sie hat recht. Der „Big Apple“ wurde zum krümeligen Apfelkuchen.

Der Big Apple als Schlachtfeld

Die Kulisse New Yorks war nicht bloße Dekoration. Jede Straßenschlacht im Nanosuit fühlte sich lebendig an, weil die Umgebung mitspielte.

  • Fassaden zerbröselten unter schweren Waffen und Granaten
  • Deckungen aus Autowracks verwandelten sich in Sekunden in Schrottberge
  • Hochhäuser stürzten teilweise ein und veränderten die Sichtlinien
  • Die Nanosuit-Kräfte (Panzerung, Tarnung, Sprung) verstärkten die Interaktion, ein gesprengter Boden unter Nanosicht war eine echte Taktik

Wo andere Shooter damals auf statische Arenen setzten, ließ Crysis 2 die Spieler die Architektur regelrecht umgestalten.

Mehr als nur ein hübsches Trümmerfeld

Die Zerstörungsphysik war kein Gimmick. Sie war Teil des Kern-Gameplays.

  • Feinde durch eingestürzte Wände überraschen? Möglich.
  • Eine ganze Etage mit der Greif-Jagdkanone abreißen? Drückend.
  • Die Schockwelle einer Granate ließ Möbel und Gegner durcheinanderfliegen, und die Trümmer wurden zur gefährlichen Munition.

Das alles wirkte nicht aufgesetzt. Die Engine CryEngine 3 lieferte damals eine Dichte und Reaktivität, die selbst spätere Blockbuster selten erreichten.

Warum wir heute noch davon schwärmen

Die PCGamer-Zusammenfassung fragt: „Lust auf eine zweite Portion von Crysis 2s großem Apfelkrümel?“

Ja, unbedingt. Während die Serie in den letzten Jahren vor allem durch Grafik-Benchmarks bekannt blieb, zeigt dieser Rückblick, dass Crytek damals mehr konnte. Crysis 2 war kein revolutionärer Meilenstein, aber sein Zerstörungssystem lieferte eine taktische Tiefe, die in der heutigen Shooter-Landschaft oft fehlt, und dafür sorgt ein Big Apple-Crumble mit jeder Menge Biss.

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