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Dan Trachtenberg soll Dornröschen-Film für Disney drehen
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Dan Trachtenberg soll Dornröschen-Film für Disney drehen

Der Regisseur hinter dem Predator-Comeback entwickelt laut Berichten einen eigenständigen Sleeping-Beauty-Film für Disney.

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Dennis Adam
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Dornröschen mal anders

Berichte vom 28. September 2026 bringen einen Namen zusammen, den man in dieser Kombination nicht erwartet hätte: Dan Trachtenberg soll für Disney an einem Film arbeiten, der auf Sleeping Beauty basiert. Wichtig ist dabei die Formulierung: Es handelt sich nicht um eine Neuverfilmung des Zeichentrickklassikers von 1959 im Eins-zu-eins-Prinzip. Stattdessen ist von einer Geschichte in „ganz neuer Richtung“ die Rede, also von einem eigenständigen Stoff im Dornröschen-Kosmos.

Die Faktenlage im Überblick

  • Es geht um einen originalen Disney-Film auf Basis von Sleeping Beauty/Dornröschen, nicht um eine direkte Adaption des Animationsfilms.
  • Regie soll Dan Trachtenberg führen, der das Projekt auch entwickeln soll.
  • Die Meldungen stammen vom 28.09.2026, das Projekt befindet sich laut Berichten in früher Entwicklung.
  • Plotdetails sind unter Verschluss, eine offizielle Bestätigung durch Disney steht aus.
  • Als Studio wird Disney genannt, Plattform- oder Preisangaben gibt es nicht, weil es sich um einen Film und nicht um ein Spiel handelt.

Der Mann, dem die Schlagzeile den Rettungsakt zuschreibt

Die Referenz im Titel der Originalmeldung kommt nicht von ungefähr: Trachtenberg hat sich mit Prey (2022) in der Predator-Reihe einen Namen gemacht, einem Film, der die Reihe nach Jahren der Stagnation wieder ins Gespräch brachte. Davor inszenierte er 10 Cloverfield Lane (2016), ein kammerspielartiges Suspense-Stück, das fast vollständig in einem Bunker spielt. Diese Bandbreite, also Science-Fiction-Action auf der einen und klaustrophobische Spannung auf der anderen Seite, ist der Grund, warum sein Name in solchen Schlagzeilen auftaucht. Wer solche Stoffe mit kleinem Budget und klarer Handschrift aufwertet, wird von großen Studios für bekannte Marken angefragt.

Warum ausgerechnet ein Märchen

Auf den ersten Blick passt ein Dornröschen-Film nicht zu einem Regisseur, der mit Predatoren und Monstern im Bunker arbeitet. Auf den zweiten Blick ergibt die Kombination sogar Sinn: Märchen sind im Kern oft düstere Stoffe mit Bedrohung, Fluch und einem Ensemble, das auf engem Raum gefangen ist. Sleeping Beauty liefert mit der Spindel, dem hundertjährigen Schlaf und einer Figur, die gegen ihren Willen in einen Zustand gezwungen wird, genug Material für eine ernstere Erzählung. Genauere Genreangaben bleiben aber unbestätigt, die Berichte sprechen allgemein von Fantasy und Märchen-Adaption.

Disney und die Neuinterpretationen alter Klassiker

  • Disney hat in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach eigene Trickfilme neu erzählt, etwa mit den Maleficent-Filmen, die die Perspektive auf die Bösewichtin verschoben haben.
  • Die aktuellen Berichte grenzen das neue Projekt jedoch ausdrücklich von den Maleficent-Filmen ab und nennen keine Verbindung zu ihnen.
  • Als Referenzpunkt bleibt damit in erster Linie der Zeichentrickfilm Sleeping Beauty (1959), weitere direkte Vorgänger sind nicht bestätigt.
  • Ein „originaler“ Ansatz bedeutet in diesem Kontext: bekannte Marke, neuer Plot, statt Bild-für-Bild-Nachbau des Originals.

Was „originale Richtung“ praktisch heißen kann

Bei einer Neuinterpretation ohne feste Vorlage bleiben Drehbuchautoren frei in der Frage, welche Figur im Zentrum steht. Denkbar wären eine Nebenfigur aus dem Märchen, eine Vorgeschichte oder eine komplett neue Hauptfigur, die nur thematisch mit dem Stoff verbunden ist. Verlässlich sagen lässt sich dazu derzeit nichts, weil die Berichte ausdrücklich von früher Entwicklung und Verschluss der Details sprechen. Sicher ist nur die Abgrenzung: kein Reboot des Zeichentrickfilms, sondern ein neuer Film, der sich bei Dornröschen bedient.

Branchenkontext: Bekannte Marken, neue Blickwinkel

Große Studios setzen seit Jahren auf Regisseure mit klar erkennbarer Handschrift, um vertraute Marken anders zu erzählen. Das gilt für Horror, für Science-Fiction und eben auch für Märchenstoffe, bei denen das Publikum die Handlung bereits kennt. Der Reiz liegt für Studios darin, dass der Name Zuschauer zieht, während der Regisseur für eine neue Tonalität sorgt. Für Trachtenberg bedeutet ein solches Projekt den Sprung in ein anderes Genre-Segment, weg von der Predator-Reihe hin zu einem Stoff mit deutlich älterer Vorlage. Ob dieser Sprung gelingt, hängt an einem Drehbuch, über das bisher nichts bekannt ist.

Was derzeit offen bleibt

  • Es gibt keine offizielle Bestätigung von Disney für das Projekt, die Berichte stammen aus der Branchenpresse und wurden bislang nicht final dementiert oder bestätigt.
  • Kein Starttermin, kein Cast und kein Drehbuchautor sind bekannt.
  • Kein Genre-Detail über die allgemeine Einordnung als Fantasy/Märchen hinaus wurde öffentlich gemacht.
  • Ein möglicher Bezug zu den Maleficent-Filmen wird in den Berichten explizit ausgeschlossen.

Wer sich nach Prey eine Fortsetzung von Trachtenbergs Arbeit an der Predator-Reihe erhofft hatte, bekommt mit dieser Meldung zumindest eine Richtungsanzeige: Der Regisseur bleibt bei bekannten Marken, wechselt aber die Tonart. Ob am Ende ein düsteres Märchen oder etwas ganz anderes dabei herauskommt, entscheidet sich in einem Entwicklungsstadium, in dem die meisten Projekte dieser Art noch nie das Licht der Leinwand erblicken.

Quelle: Kotaku

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