Die perfekte Präzision in Overwatch
Das richtige Fadenkreuz kann in Overwatch über Sieg oder Niederlage entscheiden. Wer seine Trefferquote maximieren will, sollte die Standardeinstellungen im Menü sofort anpassen.
Jeder Charakter benötigt ein individuelles Zielvisier, da sich Waffen und Projektile drastisch voneinander unterscheiden. Kleine Anpassungen geben Spielern den entscheidenden Vorteil im Gefecht.
Die Entstehung hinter dem Phänomen
Entwickler Blizzard Entertainment veröffentlichte den Helden-Shooter im Mai 2016 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Das Studio, 1991 als Silicon & Synapse gegründet, blickt auf eine lange Geschichte von Strategie- und Rollenspielen wie Warcraft, StarCraft und Diablo zurück.
Overwatch entstand aus den Trümmern des abgebrochenen MMO-Projekts Titan, an dem das Team über sieben Jahre gearbeitet hatte. Game Director Jeff Kaplan formte aus den Resten dieses Fehlschlags einen teambasierten Shooter mit starkem Fokus auf MOBA-ähnliche Charakterfähigkeiten.
Das Spiel beerbte spirituell den Team-Fortress-Markt, brachte jedoch durch feste Heldenklassen und ständigen Charakterwechsel während des Matches frischen Wind in das Genre. Zum Release im Jahr 2016 traten 21 Helden gegeneinander an, aufgeteilt in die Rollen Tank, Schaden und Unterstützung.
Die besten Einstellungen nach Helden-Klasse
Hitscan-Helden wie Widowmaker oder McCree verlangen nach absoluter Präzision auf Distanz. Hier lohnt sich ein minimalistischer Punkt ohne störende Linien.
- Ein kleiner grüner Punkt bietet maximale Sicht auf den Kopf des Gegners.
- Das Ausblenden des Mittelkreises verhindert unabsichtliche Ablenkungen während des Ziehens.
- Die Transparenz sollte so eingestellt werden, dass Gegner niemals hinter dem Visier verschwinden.
Der Übergang zum Free-to-Play-Modell
Im Oktober 2022 ersetzte Overwatch 2 das Original, nachdem Blizzard den Support für den ersten Teil jahrelang heruntergefahren hatte. Der Nachfolger strich das klassische Sechs-gegen-Sechs zugunsten von Fünf-gegen-Fünf-Gefechten und wechselte zu einem kostenlosen Geschäftsmodell mit saisonalen Battle Pässen.
Vergleichbare Genre-Konkurrenten wie Valorant von Riot Games oder Paladins von Evil Mojo setzen ebenfalls auf feingranulare Fadenkreuz-Optionen. Riot erlaubte in Valorant von Beginn an den Import und Export von Visier-Codes, eine Funktion, die Blizzard erst spät nachreichte.
In der E-Sport-Szene, der Overwatch League, nutzen Profispieler fast ausschließlich stark vereinfachte Visiere. Sie reduzieren die Dicke des Fadenkreuzes auf ein Minimum und deaktivieren oft die visuelle Ausbreitung bei Dauerfeuer.
Projektil-Helden und Tanks
Helden mit langsameren Projektilen wie Hanzo oder Genji profitieren von anderen Visieren. Eine offene Klammer zeigt hier den ungefähren Wirkungsbereich der Angriffe.
- Ein Kreis mit Punkt eignet sich hervorragend für Waffen mit Flächenschaden.
- Bei Tanks wie Reinhardt oder Winston spielt das Fadenkreuz eine untergeordnete Rolle, da sie primär Nahkampfschaden verursachen.
- Dennoch hilft ein fester Punkt bei Winston für präzise Sprünge auf gegnerische Unterstützungskräfte.