Gerücht aus dem Hause Paramount?
Ein Bericht von PCGamer lässt die Herzen von Western-Fans höherschlagen. Angeblich könnte das sogenannte Sheridanverse, das Serienuniversum von Showrunner Taylor Sheridan, den Weg in Videospiele finden. Konkret geht es um eine mögliche Umsetzung von Yellowstone oder einer der Ableger.
Was verbirgt sich hinter dem Sheridanverse?
Taylor Sheridan hat mit Serien wie Yellowstone, 1883 und 1923 eine moderne Western-Saga erschaffen. Die Geschichten spielen in verschiedenen Jahrzehnten, teilen sich aber Orte und Figuren. Besonders Yellowstone mit Kevin Costner als John Dutton wurde zum Quotenhit.
Keine offiziellen Details
Bislang gibt es keine Bestätigung von Paramount oder Taylor Sheridan selbst. Die Meldung von PCGamer stützt sich auf nicht genannte Quellen. Ob ein Spiel tatsächlich in Entwicklung ist, bleibt unklar.
Was wäre denkbar?
- Ein Open-World-Abenteuer auf der Dutton-Ranch?
- Ein Strategiespiel um Grundstückskämpfe und Viehzucht?
- Oder eine interaktive Vorgeschichte zu 1883?
Alle diese Ideen sind reine Spekulation. Fakt ist: Das Interesse an einer Spielumsetzung ist da. Die Fangemeinde ist groß, das Setting bietet Stoff für viele Genres.
Vergleichbare Serien-Umsetzungen und ihre Verkaufszahlen
Serien-Lizenzspiele haben eine gemischte Bilanz. The Walking Dead von Telltale Games verkaufte über 28 Millionen Episoden, ein Maßstab für narrative Adaptionen. Game of Thrones von Telltale erreichte dagegen nur moderate 3 Millionen Einheiten. Im Western-Genre setzt Red Dead Redemption 2 von Rockstar Games Maßstäbe: Über 61 Millionen verkaufte Exemplare (Stand 2024). Das Spiel zeigt, wie groß das Publikum für authentische Western-Welten ist. Ein Yellowstone-Titel müsste sich nicht mit dem AAA-Budget messen, aber die Zielgruppe existiert.
Mögliche Entwickler und deren Historie
Paramounts Spieleabteilung Paramount Game Studios hat in den letzten Jahren Lizenzen an externe Studios vergeben. Saber Interactive entwickelte Evil Dead: The Game (2022) und World War Z, beides Koop-Titel mit Open-World-Elementen. Saber besitzt zudem Erfahrung mit Fahrzeugsimulationen aus SnowRunner (über 5 Millionen Spieler). Ein weiterer Kandidat: Dramatic Labs, das für Paramount Star Trek: Resurgence (2023) realisierte, ein narratives Adventure mit Dialogbäumen. Die Studiohistorie zeigt: Paramount setzt auf mittelgroße Produktionen mit klarem Fokus. Ein Yellowstone-Spiel könnte zwischen 20 und 60 Millionen US-Dollar kosten, vergleichbar mit Star Trek: Resurgence (geschätzte 30 Mio.).
Marktpotenzial eines Yellowstone-Spiels
Der globale Markt für Spiele zu TV- und Film-Lizenzen wächst, laut Market Research Future soll er bis 2030 rund 8 Milliarden US-Dollar erreichen. Paramounts bisher erfolgreichstes Lizenzspiel ist Evil Dead: The Game mit über 2 Millionen verkauften Einheiten. Yellowstone als Serie erreicht in den USA pro Folge über 10 Millionen Zuschauer, eine ähnlich große potenzielle Spielerbasis. Der Vorteil: Das Sheridanverse bietet mehrere Epochen und damit verschiedene Spielgenres: Gegenwart (Yellowstone), Wildwest (1883) oder Prohibition (1923). Ein fiktives Szenario: Ein Open-World-Ranch-Simulator mit Konflikten um Land und Vieh könnte an Farming Simulator (über 30 Mio. Einheiten) oder Ranch Simulator (1 Mio.) anknüpfen.
Warten auf die Ankündigung
Bis zur offiziellen Bestätigung sollten Fans keine voreiligen Schlüsse ziehen. PCGamer hat das Gerücht veröffentlicht, mehr gibt es derzeit nicht.