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DayZ-Schöpfer: 'Unsere Branche verrottet', RocketWerkz kontert
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DayZ-Schöpfer: 'Unsere Branche verrottet', RocketWerkz kontert

Dean Hall kritisiert die Spieleindustrie scharf und stellt mit RocketWerkz eine Open-Source-Alternative zu Unity und Unreal vor, mit Kerbal-Macher Felipe Falanghe an Bord.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Dean Hall rechnet mit der Branche ab

Dean Hall, der Schöpfer von DayZ, hat deutliche Worte für den Zustand der Spieleindustrie gefunden. In einem am 16. Oktober 2026 veröffentlichten Beitrag spricht er davon, dass die Branche „verrottet” und die zunehmende Nutzung von KI die Lage weiter verschärft habe. Seine Antwort darauf ist kein Blogpost allein: Mit seinem Studio RocketWerkz stellt er eine offene Alternative zum bisherigen Engine- und Tool-Ansatz vor. Entwickler sollen sich damit von den etablierten Plattformen Unity und Unreal lösen können. Das Framework ist als Open-Source-Projekt angelegt, ein konkretes Spiel wurde dabei nicht als fertiges Produkt präsentiert.

Was RocketWerkz konkret vorstellt

  • Ein Open-Source-Framework für die Spieleentwicklung, gedacht als Basis für eigene Projekte.
  • Die ausdrückliche Zielsetzung, Studios eine Alternative zu Unity und Unreal Engine zu bieten.
  • Die Einordnung als Reaktion auf den wachsenden KI-Einsatz in der Entwicklung.
  • Kein fertiger Spieltitel, sondern ein technisches Fundament, auf dem laut Meldung ein kommendes Spiel aufsetzen soll.

Felipe Falanghe steigt ein

Für das nächste Spiel von RocketWerkz ist laut Meldung Felipe Falanghe an Bord, der als Creator von Kerbal Space Program bekannt wurde. Damit treffen zwei Entwickler aufeinander, die beide eigenwillige, systemgetriebene Spiele geprägt haben. Falanghes Anwesenheit ist bislang der konkreteste personelle Hinweis auf das, was aus dem Framework entstehen soll. Ein Titel, ein Release-Fenster oder eine Plattformliste wurden jedoch nicht bestätigt. Auch ein Publisher ist in der Meldung nicht belegt.

Wer ist Dean Hall?

Dean Hall wurde mit der DayZ-Mod für Arma 2 bekannt, aus der später ein eigenständiges Survival-Spiel entstand. Über sein Studio RocketWerkz verfolgte er danach unterschiedliche Projekte, darunter Icarus und zuletzt Stationeers. Der Neuseeländer gilt als Entwickler, der gern an bestehenden Strukturen rüttelt und technische Fragen offen angeht. Seine neue Kritik ist daher keine isolierte Momentaufnahme, sondern passt zu seiner bisherigen Arbeitsweise. Die Meldung ordnet das Projekt ausdrücklich als technisches Framework ein, nicht als DayZ-Nachfolger oder neue Markenreihe.

Was das Framework leisten soll

  • Es richtet sich an Entwickler, die sich nicht vollständig von Unity oder Unreal abhängig machen wollen.
  • Der Open-Source-Ansatz soll Anpassbarkeit und Nachvollziehbarkeit ermöglichen.
  • Die Einordnung als Reaktion auf KI in der Entwicklung macht das Projekt auch zu einer Haltung gegenüber automatisierten Produktionsketten.
  • Konkrete technische Spezifikationen, Versionsnummern oder Plattformangaben liegen bislang nicht vor.

Branchenkontext: Engines als Machtfrage

Die Diskussion um Unity und Unreal hat in den vergangenen Jahren an Schärfe gewonnen. Beide Engines dominieren den Markt, sind aber auch Gegenstand von Kritik an Lizenzmodellen und Abhängigkeiten. Ein Open-Source-Gegenentwurf ist in diesem Umfeld kein Allheilmittel, aber ein Signal: Studios suchen nach Wegen, ihre Werkzeuge selbst in der Hand zu behalten. Dean Hall reiht sich damit in eine Debatte ein, die weit über einzelne Spiele hinausgeht. Ob RocketWerkz’ Ansatz tatsächlich Studios erreicht, hängt an Dokumentation, Community und der Frage, wie ausgereift das Framework zum Start ist.

Offene Punkte und was bestätigt ist

  • Bestätigt ist das Open-Source-Framework von RocketWerkz als Alternative zu Unity und Unreal.
  • Bestätigt ist Felipe Falanghe als Beteiligter am nächsten Spiel.
  • Nicht bestätigt sind ein Spieltitel, ein Release-Fenster, Plattformen, ein Preis oder ein Publisher.
  • Der Beitrag ist auf den 16. Oktober 2026 datiert, ein konkretes Veröffentlichungsdatum für ein Spiel fehlt.

Was Spieler davon haben könnten

Für Spieler ist das Framework zunächst unsichtbar, es arbeitet im Hintergrund. Der Wert liegt darin, dass Studios, die auf offene Werkzeuge setzen, langfristig andere Abhängigkeiten haben als jene, die fest an eine Engine gebunden sind. Dean Hall und Felipe Falanghe stehen für Spiele, die aus systemischen Ideen entstanden sind, nicht aus dem Baukasten. Ob daraus ein konkretes Spiel wird, bleibt abzuwarten. Der Beitrag vom 16. Oktober 2026 liefert bislang nur den Rahmen, keine fertige Antwort.

Quelle: Latest from GamesRadar+

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