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Denuvo am Ende? Hacker knacken Kopierschutz und 2K reagiert mit Online-Zwang
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Denuvo am Ende? Hacker knacken Kopierschutz und 2K reagiert mit Online-Zwang

Hacker haben eine neue Methode gefunden, um den Denuvo-Kopierschutz in aktuellen Titeln massiv auszuhebeln, worauf 2K mit strengeren Online-Prüfungen antwortet.

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Tommes Parzl
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Der digitale Festungswall bröckelt

Hacker verbreiten derzeit die Nachricht, dass sie den Denuvo-Kopierschutz in nahezu allen aktuellen Spielen erfolgreich umgangen haben. Eine neue Methode erlaubt es den Angreifern, die Schranken des Schutzes effizient zu überwinden.

Da Denuvo bisher als Goldstandard für den Schutz von AAA-Titeln galt, schlägt diese Meldung hohe Wellen. Die Zeit der Sicherheit für Publisher scheint durch diese Entwicklung abgelaufen zu sein.

Die Reaktion von 2K Games

Der Publisher 2K sucht nach neuen Wegen, um seine Veröffentlichungen gegen unbefugte Kopien abzusichern. Berichten zufolge setzt das Unternehmen nun auf eine deutlich restriktivere Strategie.

  • Einführung von verpflichtenden Online-Checks alle 14 Tage.
  • Spieler müssen regelmäßig eine Verbindung zum Server herstellen, um ihre Lizenz zu bestätigen.
  • Ohne diese Validierung verweigert der Titel den Start des Spiels.

Auswirkungen auf die Community

Diese Entscheidung sorgt bei vielen PC-Spielern für Unmut. Ein ständiger Online-Zwang trifft besonders Nutzer mit instabilen Internetverbindungen oder Leute, die gerne offline zocken.

Die Anforderungen der Publisher stehen oft im Konflikt mit dem Wunsch nach lokalem Besitz von Spielen. Ob derartige Maßnahmen den Erfolg der Hacker stoppen können, bleibt abzuwarten.

Ein Blick auf die Fakten

Die technologische Aufrüstung zwischen Publishern und Crackern dauert schon seit Jahrzehnten an. Frühere Schutzmechanismen wie SecuROM oder SafeDisc verschwanden nach ähnlichen Vorfällen komplett aus dem Markt.

Viele aktuelle Spiele von 2K wie NBA 2K oder WWE 2K sind nun direkt von den neuen Server-Prüfungen betroffen. Aktuell sind diese strengen Vorgaben für den Betrieb der Software zwingend erforderlich.

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