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Der Oger, der nie war: Chris Farley und sein verlorenes Shrek-Erbe
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Der Oger, der nie war: Chris Farley und sein verlorenes Shrek-Erbe

Neue Details zum 25. Jubiläum von Dreamworks zeigen, dass Chris Farley ursprünglich den grünen Oger sprechen sollte.

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Dennis Adam
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Eine unerwartete Besetzung

Der legendäre Komiker Chris Farley war die erste Wahl für die Rolle des Shrek. Sein Bruder Tom Farley bestätigte nun, dass der Schauspieler bereits einen Großteil der Dialoge für das Projekt von Dreamworks eingesprochen hatte.

Was wir über die Aufnahmen wissen

Die Produktion des Films begann bereits Mitte der 90er Jahre. Farley brachte eine völlig andere Energie in die Figur ein als der spätere Sprecher Mike Myers.

  • Farley nahm etwa 80 bis 90 Prozent des gesamten Skripts auf.
  • Sein Interpretationsansatz für den Oger war deutlich emotionaler und verletzlicher.
  • Der plötzliche Tod des Schauspielers im Dezember 1997 stoppte die laufende Produktion abrupt.

Der Wechsel zu Mike Myers

Nach dem Verlust von Farley entschied sich das Studio für einen kompletten Neustart des Projekts. Mike Myers übernahm die Rolle und verlieh dem Oger den bekannten schottischen Akzent.

  • Die ursprüngliche Version des Films besaß einen stärkeren Fokus auf die melancholischen Aspekte der Figur.
  • Viele der von Farley aufgenommenen Szenen sind bis heute in Archiven verschlossen.
  • Nur wenige Audioclips gelangten über die Jahre an die Öffentlichkeit.

Ein Blick zurück

Der Film kam schließlich im Jahr 2001 in die Kinos. Das Studio investierte Millionen in die Überarbeitung der Animationen, um sie an den neuen Sprecher anzupassen. Die Geschichte von Shrek bleibt somit eng mit dem Erbe von Chris Farley verknüpft, auch wenn die Fans das fertige Werk nur mit der Stimme von Mike Myers kennen.

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